
Freitag, 5. Juni 2026 um 18.15 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Berolina JAKOB, Neue Jakobstr. 30, 10179 Berlin
Eine Initiative von gewählten Vertretern der Wohnungsbaugenossenschaft BEROLINA eG hat sich dem Bürgerverein Luisenstadt angeschlossen und eine neue Arbeitsgruppe gegründet. Ihr Aufgabenbereich umfasst das gesamte Spektrum des Fußgängerverkehrs im Heinrich-Heine-Viertel.
Konkrete Ziele sind:
- die Kreuzung Heinrich-Heine-Str. /Annenstr. für den Fußgängerverkehr zu verbessern (z.B.: Verlängerung der Grünphase für Fußgängerinnen und Fußgänger; Installation von „Blitz“ampeln ...);
- Zebrastreifen initiieren im Bereich der Neuen Jakobstraße, um den Weg zur U-Hahn/Bushaltestelle sicherer zu machen;
- Absenkung von Bürgersteigen in Kreuzungsbereichen; zur besseren Querung für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie Kinderwagen
- und einiges mehr …
Erste Erfolge können auch schon vermeldet werden. So hat die BEROLINA zugesagt, in einigen Bereichen ihrer Anlagen die Beleuchtung von Gehwegen um die Annenstraße 30 und 14 bis 18 in Auftrag zu geben. Die Realisierung der baulichen Maßnahmen soll in Kürze umgesetzt werden. Darüber hinaus wird die Zuwegung im Bereich der Neue Jakobstraße 26 im zweiten Halbjahr 2026 mit Aufpflasterungen versehen, um die Geschwindigkeit der PKWs zu drosseln.
Für die schnelle Beseitigung der Gefahrenstellen danken wir der BEROLINA und wünschen uns eine ähnlich gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen des Straßen- und Grünflächenamtes Mitte.
Unsere Veranstaltung vom 5. Juni 2026 im Veranstaltungsraum JAKOB der BEROLINA fand reges Interesse bei den Anwohnern. Sie hat gezeigt, dass wir mit unseren Schwerpunktthemen die Bedürfnisse und Sorgen vieler Fußgänger formuliert und ernst genommen haben. In der Diskussion stachen vier Problembereiche besonders hervor:
1. Der Kreuzungsbereich Heinrich-Heine-Str./ Annenstr.
Hier ist die Grünphase für die Überquerung der Heinrich-Heine-Str. viel zu kurz. Die Grünphase für die Überquerung der Heinrich-Heine-Str. sollte für Fußgänger um 5 Sekunden verlängert werden. Ebenfalls wurde die Nichtbeachtung roter Ampelphasen bei PKWs und Fahrradfahrern bemängelt. Die Installation von Blitzampeln, mindestens aber verstärkte Verkehrskontrollen wären sinnvolle Forderungen.
2. Südlicher Bereich des U-Bahnhofes Heinrich-Heine-Str.:
Hier wurden eine unzureichende Beleuchtung sowie mehrere „Stolperfallen“ reklamiert. Ein hell beleuchteter U-Bahneingangsbereich könnte sicherlich auch den hier stattfindenden Drogenhandel einschränken.
3. Sackgassenbereich der Sebastianstr.:
Eine Anwohnerinitiative war hier schon sehr aktiv, damit in dem Bereich ein Schritttempo umgesetzt werden kann und „Autorennen“ verhindert werden können. Die bisher vom Bezirk durchgeführten Maßnahmen waren leider nur teilweise erfolgreich.
4. E-Scooter:
Das chaotische Verhalten von E-Scooternutzern wird ebenfalls problematisiert. Hier sollten – unabhängig von verschärften rechtlichen Vorschriften – für das Heinrich-Heine-Viertel schon zeitnah feste Stellplätze vorgesehen werden. Dort könnten dann auch Leihfahrräder abgestellt werden.
Wir möchten Sie jetzt schon darauf hinweisen, dass Ende August 2026 eine Diskussionsveranstaltung „Verkehrssicherheit im Dialog“ stattfinden wird. Dazu haben wir Landes- und Bezirkspolitiker sowie eine Vertretung von FUSS e.V. eingeladen.
WANN? Mittwoch, 26. August um 18.30 Uhr
WO? Stadtteilladen Dialog 101
Köpenicker Str. 101, 10179 Berlin
Bei Nachfragen oder weiteren Anregungen wenden Sie sich gerne an:
Florian Weis (
Ronald Pieper (
