Engel Michael 535

Das Standbild des Erzengels Michael  steht auf dem Glockenturm der St. Michaelkirche. Dort steht die 4 Meter hohe Skulptur des Bildhauers August Kiß seit Fertigstellung des Kirchbaus 1856: Michael mit hochgereckten Flügeln tötet mit dem Kreuz den zu Füßen liegenden Drachen.
Errichtet wurde die katholische St. Michaelkirche durch den Architekten August Soller, einem Schinkelschüler.

Fontane bezeichnete die Michaelkirche als die schönste Kirche Berlins.  Die Südfront mit dem Glockengeschoss und die darüber hinausragende Tambourkuppel der Kirche spiegelten sich im Wasser des Engelbeckens.

Durch die Bombardierungen im 2. Weltkrieg wurde die Kirche 1945 teilweise zerstört.

In den 50er Jahren konnten Sakristei, Apsis und Querschiff  wieder zu einem Kirchenraum ausgebaut und im erhalten gebliebenen Bauteil der Südfront wieder Glocken eingebaut werden. Das kirchliche Leben kam wieder in Gang. So spiegelt sich auch heute wieder die markante Silhouette mit der Engelsfigur im Engelbecken.

Diese Skulptur  ist eine Replik, speziell für die Michaelkirche angefertigt. Das Original steht am Schloss Babelsberg.

Der Bürgerverein hat vor 10 Jahren von der Katholischen Gemeinde die Zustimmung zur Anbringung einer Beleuchtung bekommen. Unsere Vereinsmitglieder Wieland Giebel und Michael Rädler haben sich dafür eingesetzt, dass zwei Strahler am Sockel der Engelsfigur montiert wurden.

Seitdem leuchtet der Engel in den Abendstunden und wird als Wahrzeichen der Luisenstadt wahrgenommen.  Stromkosten werden durch Spenden an den Bürgerverein beglichen.

Nach dem Ausfall eines Strahlers vor einigen Monaten hat sich der Bürgerverein entschlossen, die alten Strahler durch zwei neue mit LED-Technik und mit "warmen" Licht  zu ersetzen.

Die Montage zu bewerkstelligen, war aber nun die Schwierigkeit.

Das Dach zu begehen, erfordert Mut und Geschicklichkeit. Michael Rädler als erfahrener Fachmann machte es vor, Ina Stengel und Peter Schwoch waren seine Assistenten bei diesem halsbrecherischen Vorhaben.

Als nach knapp zwei Stunden die neuen Leuchten erprobt werden konnten, hat nicht nur der Schreiber dieser Zeilen aufgeatmet, sondern auch einige Bewohner des benachbarten Tauthauses, die alles beobachtet haben.

Siehe Bild unten.

Volker Hobrack

Bild oben groß anzeigen

Engel Michael Beleuchtung erneuert 2

Engel Gabriel Grusz 2016 535

St Michael nachts 535

 

Und so finden Sie hin zum Engelbecken und Michaelkirchplatz:

 

 

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Erschienen September 2019
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So 10·November 2019: 30 Jahre Mauerfall - Stadtspaziergang am Berliner Mauerweg

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Im Herbst 2019 jährt sich zum 30. Mal die Öffnung der Berliner Mauer.

Über 28 Jahre trennte sie unsere Stadt in zwei Teile. Die Mauer verlief durch unsere Nachbarschaft. Einige haben die Dramen um den Mauerbau 1961 selbst erlebt. Für viele Bewohner von Mitte und Kreuzberg jedoch gehörte die Mauer zum Alltag, im negativen wie im positiven Sinn:

Für Viele bedeutete sie eine schmerzliche Trennung von geliebten Mitmenschen und eine tiefgehende Einschränkung in ihrem Alltagsleben, für Andere eröffneten die Randlage und der Inselstatus Berlins Freiräume, die sie woanders nicht gehabt hätten. - Unsere AG Geschichte lädt ein ...

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NEU: Luisenstadt - Unser Veranstaltungsprogramm bis Dezember 2019

Unser neues Veranstaltungsprogramm für die Monate Oktober bis Dezember 2019, organisiert von der AG Geschichte, befindet sich bereits in der Verteilung in Ihrer Nachbarschaft. - Terminübersicht:


Hier können Sie hineinschauen und Details lesen...

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Do 3·Okt Finale Abschlussfeier der Ausstellung "Kunst an der Plakatwand"

Flyer groß anzeigen hier

Ab 15 Uhr mit Bürgermeister Stephan von Dassel, Musik mit TriArt, Dagmar Bunde Gesang, Markus Ehrlich Saxophon und Julius Heise Vibraphon. Gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung. Gesang Rita Huber-Süß, Straßentheater KAMAdUKA.

Die Ausstellung selbst ist noch bis Sonntag, 6. Oktober 2019 geöffnet.


Letzte Aktualisierungen des Programmes finden Sie auf der Homepage des Projektes:

-> www.KunstanderPlakatwand.de

Mi 30·Oktober 2019 Vortrag: Die Spree in Berlin Mitte - Ruhestand oder neuer Aufbruch?

Vergangenheit und Zukunft der Beziehung zwischen Fluss und Stadtentwicklung

Ohne die Spree gäbe es Berlin nicht. Die Stadt wurde nicht umsonst an einer Stelle gegründet, an welcher der Fluss als Hauptverkehrsweg und Energiequelle dienen konnte. Die Bedeutung und Funktion der Spree in Berlin verändert sich.

Die meisten der historisch prägenden Funktionen des Gewässers für die Stadt Berlin, darunter auch für die Luisenstadt, sind heute irrelevant oder völlig verschwunden. Neue Sichtweisen, Ideen und Nutzungsansprüche für das Wasser entstehen in Berlin, wie an vielen anderen Orten der Welt.

Was sind die Chancen und Herausforderungen für die Gestaltung der zukünftigen Beziehung zwischen der Stadt und ihrem Fluss?

Unsere AG Geschichte lädt zu einem Lichtbildvortrag ins Spreefeld an der Spree.

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Neu: Unsere Broschüre zur Geschichte der Eisfabrik

Im September 2019 und pünktlich zum Tag des offenen Denkmals ist eine neue Broschüre unseres Bürgervereins zur Geschichte der Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke in der Köpenicker Straße 40-41 erschienen.

Das Zustandekommen der Broschüre ist dem hartnäckigen Engagement unseres Mitglieds Peter Schwoch zu verdanken, der sich über Jahre unermüdlich für den Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles eingesetzt hat.

Gleichzeitig sammelt Peter Schwoch seit Jahren historisches Material zur Geschichte der Köpenicker Strasse und stellt so die Bedeutung  des Erhalts dieses Industriedenkmals als Symbol für die Entwicklung dieses ganzen Bezirks ab dem Ende des 19. Jahrhunderts in einen historischen Kontext.

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Sept/Okt: ecke köpenicker No. 4/2019 erschienen

Die ecke No. 4 für die Monate September und Oktober 2019 mit den Schwerpunkten Postfuhramt, Bezirk Mitte / Über den Tellerrand, Streitthema Lärm und Lärmschutz informiert aktuell und auch mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Bürgerfest und Kunstprojekt
  • Pläne für das alte Postfuhramt
  • Runder Tisch Köpenicker
  • Streitthema Lärm und Lärmschutz
  • Alte Eisfabrik
  • Leserpost
  • Tag des offenen Denkmals 2019
  • Kolumne: Luisenstädtische Kirche
  • Aus dem Bezirk Mitte / Über den Tellerrand:
    - Umwandlung in Wohneigentum
    - Städtebau in Helsinki
    - Bibliothek der Zukunft in Helsinki
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