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II. Die Natureisgewinnung

Anfang des 20. Jahrhunderts ist es noch üblich, im Winter Eis aus Flüssen und Seen zu schneiden und es für den Sommer in isolierten Räumen einzulagern.

Bierkeller

Bierkeller brauchten Eis zur Kühlung



Teures Kunsteis kann lange nicht mit dem im großen Stil abgebauten Natureis konkurrieren.

Allein die Norddeutschen Eiswerke beschäftigen zur Hochsaison am Plötzensee, in Rummelsburg und an der Oberspree bei Köpenick bis zu 1200 Leute und Hunderte von Pferden.


Eis Säger

In Handarbeit werden um 1896 vorgeritzte Platten ausgesägt



Ab einer Eisdicke von mehr als 10 cm kann die Ernte beginnen. In regelmäßige Stücke von 60 x 100 cm zersägt, schwimmen die gerade noch handhabbaren Tafeln - bei 15cm Dicke wiegen sie immerhin zwei Zentner! - zu den Lagerräumen am Ufer.

Diese 12 bis 14 m hohen und ziemlich ausgedehnten Speicher bilden nur einen einzigen großen Raum ohne Etagen oder Zwischenwände, den in guten Wintern die eingebrachten Eisstücke von unten bis oben füllen.


Eispflüge

Später ritzen Eispflüge ritzen ein Gitter vor und Maschinen schneiden die Tafeln aus


 

 

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