Straube Vortrag 530

Julius Straube wurde 1832 in der Luisenstadt, in der Dresdener Straße 52 geboren. Nach verschiedenen Ausbildungsstationen war er schon mit 18 Jahren an bedeutenden preußischen Vermessungsprojekten beteiligt.

1859 gründete Straube seine erste "Geogr. Lith. Anstalt" und entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zum führenden Kartenproduzenten und -verlag für den Berliner Magistrat, preußische Behörden und das touristische Publikum.

Mit ausgewählten Karten soll sein kartografischer Weg in die Welt vorgestellt werden. In einem abschließenden Exkurs wird die Geschichte der "Berolina" nachgezeichnet, von Straube als Verlagssignet genutzt.

Mehr:

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Den kompletten Straube-Stadtplan (Berlin innerhalb des S-Bahnrings) aus dem Jahr 1910, aus dem der obige Ausschnitt stammt, finden Sie auch hier online in der interaktiven HISTOMAP der Beuth-Hochschule. Wählen Sie dazu auf dieser Histomap-Startseite in der linken Spalte den entsprechenden "Layer"

Und Julius Straube hat selbstverständlich auch eine eigene Seite bei WIKIPEDIA

Das Landesarchiv Berlin hat im Jahr 2014 einen Katalog zur Ausstellung "Die Pläne mit der Berolina - Kartografische Exkursionen mit Julius Straube" herausgebracht. Dieser und zahlreiche Faksmiles seiner historischen Karten sind im Handel erhältlich.



Mit Julius Straube aus der Luisenstadt in die Welt

Lichtbildvortrag von Andreas Matschenz (Landesarchiv Berlin, Kartenabteilung) und Gerd Heinemann (Stiftung Stadtmuseum Berlin, Topografische Sammlung

Termin: Mittwoch 17. Februar 2016, 19.00 Uhr

Ort:Dialog 101, Köpenicker Str. 101, 10179 Berlin

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Und so finden Sie zum Veranstaltungsort:




Weitere aktuelle Veranstaltungstermine aus der Luisenstadt und auch des Bürgervereins finden Sie in unserem Luisenstadt Programmkalender.

Kommentare  

#1 Peter Mann 2016-02-05 14:10
Bereits 1897 (!) erstellte Julius Straube eine Radfahrkarte für Berlin. Auf dem Potsdamer Platz war das Radfahren verboten, und viele Straßen hatten Pflaster aus Holzklötzen. Auch Wanderkarten, Wasserwanderkarten .. alles vor mehr als hundert Jahren erschienen. Der Tagesspiegel berichtete:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-berliner-stadtplan-von-1897-radfahrer-auf-dem-holzweg/10920130.html

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