Aktion Kehrenbuerger 2014
Am 29. und 30.8.2014 haben Mitglieder des Bürgervereins Luisenstadt und Anwohner des Michaelkirchplatzes und des Engelbeckens Müllsäcke in die Hand genommen und Papier, Plastiktüten, Getränkeflaschen und diversen anderen Müll aufgesammelt. Es war eine gemeinschaftliche Aktion von Bewohnern des Kiezes, die die Grünflächen täglich vor Augen haben, Freude daran haben und sie gut erhalten wissen wollen.

Landauer Broschüre

Die Geschichte der Luisenstadt ist untrennbar mit der Entwicklung der Arbeiterbewegung verbunden. Kaum bekannt ist aber, dass hier neben Sozialdemokraten und Gewerkschaftern kontinuierlich auch libertäre, anarchistische Gruppen wirkten.

Eine herausragende Gestalt dieser frühen libertären Bewegung in Deutschland war Gustav Landauer (1870-1919). Er war ein überaus produktiver und hoch angesehener Schriftsteller, Kulturphilosoph, Übersetzer, Vortragsredner und politischer Antipolitiker. Heute ist Landauer vor allem für die kurze Phase seines Wirkens während der Revolution von 1918/19 und seine Beteiligung an der ersten Münchner Räterepublik bekannt.

Die längste Phase seines Schaffens verbrachte Landauer jedoch in Berlin.

Lesung aus diesen Büchern

Unter dem Titel: "Geschichten aus der Luisenstadt" bringen wir vier spannende Szenen aus der Geschichte unserer Luisenstadt zu Gehör.

Mitglieder unseres Bürgervereins Luisenstadt werden Ausschnitte aus folgenden Büchern vorlesen:

1. Otto Leonhardt: Nicht umdrehen, nur nach vorne sehen!, in: Sven Felix Kellerhoff, Wieland Giebel (Hg.): Als die Tage zu Nächten wurden. Berliner Schicksale im Luftkrieg, Berlin 2003

2. Klaus Duntze: Der Luisenstädtische Kanal, Berlin 2011

3. Günther Lamprecht: Und wehmütig bin ich immer noch: Eine Jugend in Berlin, Köln 2000

4. Frank Eberhard: Die Geschichte der Waldemarbrücke, in: Hans-Jürgen Mende (Hg.): Die Luisenstadt, Geschichte und Gegenwart, Teil I, Die Luisenstadt von A bis Z, Berlin 2002

Kommen Sie am Samstag, den 18. Mai 2019, frühzeitig gegen 18 Uhr in die ehmalige Bona-Peiser-Bibliothek und sichern Sie sich einen guten Platz.

Warum Nazi - Buch Cover

Wer sich fragt, wie es möglich wurde, dass das verbrecherische Nazi-System überhaupt an die Macht kommen konnte, sollte dieses Buch lesen.

"In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis."

Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden.

Koellnischer Park Info 1

In der Evangelischen Schule Berlin Zentrum in der Wallstraße, ganz in der Nähe des Köllnischen Parks, findet Mitte Juni eine sicher hoch interessante Veranstaltung statt. Das Bezirksamt Mitte lädt zur wichtigen Bürgerbeteiligung beim städtebaulichen Denkmalschutz ein.

St Thomas Cafe Krause 2019

Wer morgens gegen 6 Uhr an der St.-Thomas-Kirche vorbeikommt, wundert sich: da stehen Menschen am Nebeneingang und warten, dass sie in die Kirche dürfen.

Die Menschen, die da warten und denen man manchmal ansieht, dass sie nicht unbedingt auf der Sonnenseite unserer Gesellschaft sind, warten auf die Öffnung des "Café Krause".

Von Dienstag bis Freitag kann man zum Frühstück kommen: es gibt Kaffee, fast immer eine warme Suppe, Brot und Tee.

Im Winter dient das Café zusätzlich als Wärmestube, Freiwillige und Mitarbeiter der Johanniter bieten ein warmes Abendessen an. Die Berliner Tafel liefert die Lebensmittel.

Unsere AG Geschichte lädt Sie ein zu einem Info-Besuch das Cafés an der St.-Thomas-Kirche am Mariannenplatz

BVL Programmflyer Q4 2018 Cover

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch hier auf unserer Homepage ...

Unser neues Vorstandsmitglied Peter Schwoch gibt seinen Einstand mit einem äußerst interessanten Vortrag: Die ehemalige Eisfabrik in der Luisenstadt an der Köpenicker Straße ist ein Industriedenkmal, dass dringend der Erhaltung bedarf.

Mariannenplatz und Umgebung

Uli Fluß vom Bürgerverein Luisenstadt führt wie immer sehr unterhaltsam durch die Luisenstadt-Süd, das alte Kreuzberg SO 36.

Die Stationen der Führung

•  Feuerwehrbrunnen von Kurt Mühlenhaupt und Feuerwehrdenkmal
•  Muskauer Straße: eine typische Straße nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné
•  Wrangelstraße und Wrangelkaserne
•  die Nürtingen-Grundschule und Baustadtrat Blankenstein
•  das Denkmal für jugendliche Luisenstädter Opfer des 1. WK
•  St. Thomas-Kirche: die zweitgrößte Kirche Berlins
•  das Rauchhaus: eines der ersten besetzten Häuser Kreuzbergs
•  Bethanienkrankenhaus mit Fontane-Apotheke und Wilms-Denkmal

Termin und Treffpunkt ... bitte weiterlesen ...

buchnacht 2013In der Oranienstraße findet wieder die alljährliche, beliebte "Lange Buchnacht" statt. Eine sehr gute Gelegenheit, in Alltag und Geschichte unseres Wohngebietes einzutauchen.

Tauthaus 1

Am 30. Januar 2019 hat die Arbeitsgruppe Schaufenster des Taut-Hauses am Michaelkirchplatz zu einer Vernissage eingeladen:

Die großen Schaufenster im Erdgeschoß zeigen nun eine Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses und zu den Brüdern Max und Bruno Taut, den Architekten desselben.

Mehr als 10 Jahre hatte das ehemalige Gewerkschaftshaus wegen Bauschäden leergestanden, bevor aufwendige Sanierungsarbeiten begannen und die ersten Bewohner vor ca. 6 Jahren einziehen konnten. In der Autonomen Szene wurden die neuen Bewohner als Gentrifizierer eingestuft  und schon bald setzten die ersten Aktionen gegen das Haus ein:

Als “Kritik am Luxusobjekt” wurden mehrmals die großen Schaufenster im Erdgeschoß zur Zielscheibe von Steine- und Farbbeutelwerfern, Baustellenabzäunungen wurden in unmittelbarer Nähe des Hauses in Brand gesteckt.

Alter Standort des TRESORDie Entwicklung subkultureller Zellen in der Wendezeit hat gewisse Erkenntnisse hervorgebracht:

Wenn junge Leute mit Ideen geeignete Räume finden, beginnen spannende Prozesse, die das Bild einer Stadt komplett verändern. Die gewachsene Subkultur heißt 20 Jahre später Kreativwirtschaft.

Der "Tresor" in der Köpenicker Straße ist einer der lebendigen Orte der Luisenstadt. Betreiber Dimitri Hegemann erzählt die ganze Geschichte.

Filzauslage

Ein doppelter Werkstattbesuch am Mariannenplatz: Die Werkstatt für Filz und die Werkstatt für klassische Gitarren

Die Technik des Filzens wurde vor Tausenden von Jahren vermutlich von Hirten entwickelt, um sich dank der wärmeausgleichenden und wasserabweisenden Eigenschaften des Filzes über das Jahr gegen Kälte, übermässige Wärme und Nässe zu schützen.

Die Malerin Elisabeth Schwarz hat vor vielen Jahren ihre Leidenschaft für diese uralte Technik entdeckt und stellt in ihrer Werkstatt mit unbegrenzten Möglichkeiten farbenreiche und kunstvolle Gegenstände aus Filz her.

In der gleichen Werkstatt arbeitet der Instrumentenbauer Michael Batell. Aus Edelhölzern wie Palisander, Ebenholz und Zypresse baut er für profesionelle Musiker hochwertige Konzert- und Flamencogitarren, wobei traditionelle Ästhetik und Design und moderne und oft innovative Herstellungstechniken miteinander harmonieren.

Mopo Litfass

Update: Nun hat auch die Berliner Morgenpost das Thema entdeckt. Aber leider wohl viel zu spät, um auch nur ansatzweise die Zerstörung eines Teils Berliner Stadtgeschichte zu verhindern.

Unser Vorstand Volker Hobrack gab dennoch der Zeitung einige Statements für den Bericht ab:

"Irrsinnig sei das, schimpft Volker Hobrack. Da werde mit einem Handstreich Berliner Stadtgeschichte liquidiert. Hobrack kann sich richtig darüber aufregen. Der Vorsitzende des Bürgervereins Luisenstadt in Kreuzberg, sagt: „Man kann doch niemandem erklären, dass ein weiteres Stück Berliner Geschichte abgebaut wird, weil zwei Unternehmen sich nicht einigen können, und die Politik die Augen verschließt.

...

„Die Litfaßsäule“, sagt Hobrack, „die ist Berlin!“ Genau wie die typischen Gaslaternen, ebenfalls bedroht, und die sogenannten Schweinbäuche – die einen Meter breiten Granitplatten bilden das Herzstück der Berliner Fußwege. Erhaltenswert findet Hobrack das alles. „Die Stadt wird zugenagelt mit Werbetafeln, und die historischen Säulen müssen gehen“, sagt er. „Mir geht da der Hut weg!“

Goerli AK 530

Fortsetzung der Führung von Dr. Andreas Splanemann im März 2014. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Verkehrsmittel, mit denen die Luisenstadt als dicht besiedeltes Wohn- und Industriegebiet der Stadt Berlin erschlossen wurde: Eisenbahnlinien, die U-bzw. Hochbahn, bedeutende Straßenzüge und natürlich die Spree als Wasserweg und ihre Verbindung zum Landwehrkanal.

Im Mittelpunkt des Rundganges stehen die verschiedenen Verkehrsmittel, mit denen die Luisenstadt als dicht besiedeltes Wohn- und Industriegebiet der Stadt Berlin erschlossen wurde. Zu Beginn der Führung geht es zunächst um die Eisenbahnlinien.

Die U- bzw. Hochbahn gibt es in der Luisenstadt bereits seit 1902. Viel ist seitdem verändert und umgebaut worden. Entlang der Hochbahn geht es dann Richtung Görlitzer Bahnhof, einem der ehemaligen Berliner Kopfbahnhöfe, von dem heute nur noch Reste zu sehen sind. Verbunden war dieser Bahnhof über die „Verbindungsbahn“ u.a. mit dem heutigen Ostbahnhof. Die ehemalige Strecke führte über die Eisenbahnstraße zur Brommybrücke.

ADFC Sternfahrt 2017 Luisenstadt 400

Bei voraussichtlich schönstem Sommerwetter sind am Sonntag, den 11. Juni 2017, anlässlich der jährlichen Fahrradsternfahrt des ADFC Berlin, in der Zeit gegen 12 Uhr temporär die Straßen Annenstraße, Heinrich-Heine-Straße, Moritzplatz, Prinzenstraße, Wassertorstraße, Skalitzerstraße, Kottbusser Tor sowei Engeldamm und Adalbertstraße den Radfahrer vorbehalten.

Also auch Gelegenheit, dort in die Demo einzusteigen. Autofahrer und andere Motorisierte meiden selbstverständlich im eigenen Interesse in dieser Zeit besser die Fahrt durch die Luisenstadt über die genannten Straßen.

Entnehmen Sie alle Streckenverläufe der Demo sowie die Durchgangszeiten aller 19 Teilrouten dieser Spezialkarte:

Möbel Engeldamm

Altes Handwerk in der Luisenstadt - Aus Leidenschaft für historische Möbel

Historischen Möbeln wieder ihre Eleganz und ihre Strahlkraft zurückzugeben, dafür haben sich Jens Hoffmeister und Uwe Lehmann vor vielen Jahren entschieden.

In einer ehemaligen Kutscherremise unweit der Thomaskirche widmen sie sich dieser Aufgabe mit hohem handwerklichem Anspruch, meisterlichem Können, fundiertem Fachwissen über historische Stilepochen und großer Leidenschaft.

Nach historischen Vorgaben werden auch neue Möbel angefertigt.

Die Restaurierungswerkstatt ist Mitglied in der fachübergreifenden Vereinigung des Zentralverbands des deutschen Handwerks „Restaurator im Handwerk e.V.“, einer freiwilligen Vereinigung verantwortungsbewusster und qualifizierter Handwerker, die sich für den Erhalt des Kulturgutes und die Denkmalpflege einsetzt.

Kirche Zion Collage 600

Nicht nur die Luisenstadtkirche im Kirchpark an der Alten Jakobstraße ist verschwunden - sie wurde im WW II zerbombt - sondern es sind weit mehr als zwei Dutzend und Kirchen und Synagogen die spurlos aus dem Stadtbild verschwunden sind.

Unser Bürgerverein Luisenstadt erarbeitete in mit Hilfe einer ehrenamtlichen Forschungsgruppe "Verlorene Gotteshäuser" in den Jahren 2012 bis 2015 eine Dokumentation, deren Ergebnis im Herbst 2015 in einer großen Ausstellung mit dem Titel "St. Nirgendwo! Verlorene Gotteshäuser in der Berliner Mitte" in der St. Thomas-Kirche präsentiert wurden.

Nun wiederholen wir diese Ausstellung - neuer Ort der Präsentation ist die geschichtsträchtige Zionskirche in Prenzlauer Berg.
Siehe Fotos oben - Großansicht hier


Die Ausstellung ist ab sofort geöffnet. Die Öffnungszeiten finden Sie unten in diesem Beitrag. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Die Berliner Woche berichtete inzwischen ausführlich.
2015 im Tagesspiegel: www.Tagesspiegel.de/../Gott-wohnt-hier-nicht-mehr


BVL Programmflyer Q1 2019 Cover

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"Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel"

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