Aktion Kehrenbuerger 2014
Am 29. und 30.8.2014 haben Mitglieder des Bürgervereins Luisenstadt und Anwohner des Michaelkirchplatzes und des Engelbeckens Müllsäcke in die Hand genommen und Papier, Plastiktüten, Getränkeflaschen und diversen anderen Müll aufgesammelt. Es war eine gemeinschaftliche Aktion von Bewohnern des Kiezes, die die Grünflächen täglich vor Augen haben, Freude daran haben und sie gut erhalten wissen wollen.

BVL Programmflyer Q4 2018 Cover

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch hier auf unserer Homepage ...

Koellnischer Park Info 1

In der Evangelischen Schule Berlin Zentrum in der Wallstraße, ganz in der Nähe des Köllnischen Parks, findet Mitte Juni eine sicher hoch interessante Veranstaltung statt. Das Bezirksamt Mitte lädt zur wichtigen Bürgerbeteiligung beim städtebaulichen Denkmalschutz ein.

Unser neues Vorstandsmitglied Peter Schwoch gibt seinen Einstand mit einem äußerst interessanten Vortrag: Die ehemalige Eisfabrik in der Luisenstadt an der Köpenicker Straße ist ein Industriedenkmal, dass dringend der Erhaltung bedarf.

buchnacht 2013In der Oranienstraße findet wieder die alljährliche, beliebte "Lange Buchnacht" statt. Eine sehr gute Gelegenheit, in Alltag und Geschichte unseres Wohngebietes einzutauchen.

Alter Standort des TRESORDie Entwicklung subkultureller Zellen in der Wendezeit hat gewisse Erkenntnisse hervorgebracht:

Wenn junge Leute mit Ideen geeignete Räume finden, beginnen spannende Prozesse, die das Bild einer Stadt komplett verändern. Die gewachsene Subkultur heißt 20 Jahre später Kreativwirtschaft.

Der "Tresor" in der Köpenicker Straße ist einer der lebendigen Orte der Luisenstadt. Betreiber Dimitri Hegemann erzählt die ganze Geschichte.

Goerli AK 530

Fortsetzung der Führung von Dr. Andreas Splanemann im März 2014. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Verkehrsmittel, mit denen die Luisenstadt als dicht besiedeltes Wohn- und Industriegebiet der Stadt Berlin erschlossen wurde: Eisenbahnlinien, die U-bzw. Hochbahn, bedeutende Straßenzüge und natürlich die Spree als Wasserweg und ihre Verbindung zum Landwehrkanal.

Im Mittelpunkt des Rundganges stehen die verschiedenen Verkehrsmittel, mit denen die Luisenstadt als dicht besiedeltes Wohn- und Industriegebiet der Stadt Berlin erschlossen wurde. Zu Beginn der Führung geht es zunächst um die Eisenbahnlinien.

Die U- bzw. Hochbahn gibt es in der Luisenstadt bereits seit 1902. Viel ist seitdem verändert und umgebaut worden. Entlang der Hochbahn geht es dann Richtung Görlitzer Bahnhof, einem der ehemaligen Berliner Kopfbahnhöfe, von dem heute nur noch Reste zu sehen sind. Verbunden war dieser Bahnhof über die „Verbindungsbahn“ u.a. mit dem heutigen Ostbahnhof. Die ehemalige Strecke führte über die Eisenbahnstraße zur Brommybrücke.

ADFC Sternfahrt 2017 Luisenstadt 400

Bei voraussichtlich schönstem Sommerwetter sind am Sonntag, den 11. Juni 2017, anlässlich der jährlichen Fahrradsternfahrt des ADFC Berlin, in der Zeit gegen 12 Uhr temporär die Straßen Annenstraße, Heinrich-Heine-Straße, Moritzplatz, Prinzenstraße, Wassertorstraße, Skalitzerstraße, Kottbusser Tor sowei Engeldamm und Adalbertstraße den Radfahrer vorbehalten.

Also auch Gelegenheit, dort in die Demo einzusteigen. Autofahrer und andere Motorisierte meiden selbstverständlich im eigenen Interesse in dieser Zeit besser die Fahrt durch die Luisenstadt über die genannten Straßen.

Entnehmen Sie alle Streckenverläufe der Demo sowie die Durchgangszeiten aller 19 Teilrouten dieser Spezialkarte:

Möbel Engeldamm

Altes Handwerk in der Luisenstadt - Aus Leidenschaft für historische Möbel

Historischen Möbeln wieder ihre Eleganz und ihre Strahlkraft zurückzugeben, dafür haben sich Jens Hoffmeister und Uwe Lehmann vor vielen Jahren entschieden.

In einer ehemaligen Kutscherremise unweit der Thomaskirche widmen sie sich dieser Aufgabe mit hohem handwerklichem Anspruch, meisterlichem Können, fundiertem Fachwissen über historische Stilepochen und großer Leidenschaft.

Nach historischen Vorgaben werden auch neue Möbel angefertigt.

Die Restaurierungswerkstatt ist Mitglied in der fachübergreifenden Vereinigung des Zentralverbands des deutschen Handwerks „Restaurator im Handwerk e.V.“, einer freiwilligen Vereinigung verantwortungsbewusster und qualifizierter Handwerker, die sich für den Erhalt des Kulturgutes und die Denkmalpflege einsetzt.

Kirche Zion Collage 600

Nicht nur die Luisenstadtkirche im Kirchpark an der Alten Jakobstraße ist verschwunden - sie wurde im WW II zerbombt - sondern es sind weit mehr als zwei Dutzend und Kirchen und Synagogen die spurlos aus dem Stadtbild verschwunden sind.

Unser Bürgerverein Luisenstadt erarbeitete in mit Hilfe einer ehrenamtlichen Forschungsgruppe "Verlorene Gotteshäuser" in den Jahren 2012 bis 2015 eine Dokumentation, deren Ergebnis im Herbst 2015 in einer großen Ausstellung mit dem Titel "St. Nirgendwo! Verlorene Gotteshäuser in der Berliner Mitte" in der St. Thomas-Kirche präsentiert wurden.

Nun wiederholen wir diese Ausstellung - neuer Ort der Präsentation ist die geschichtsträchtige Zionskirche in Prenzlauer Berg.
Siehe Fotos oben - Großansicht hier


Die Ausstellung ist ab sofort geöffnet. Die Öffnungszeiten finden Sie unten in diesem Beitrag. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Die Berliner Woche berichtete inzwischen ausführlich.
2015 im Tagesspiegel: www.Tagesspiegel.de/../Gott-wohnt-hier-nicht-mehr


Mehr Besucher als erwartet füllen den Vortragssaal der WGB Berolina am 22. Februar 2012.

Vortrag Dr. Klaus Duntze über den Luisenstädtischen Kanal

Zusätzliche Stuhlreihen werden aufgestellt, damit jeder einen Platz findet. Das Thema des Lichtbildervortrags ist spannend.

Die Geschichte des Kanals und die vielen Geschichten drumherum interessieren nicht nur die Nachbarn rund um das Engelbecken. Unter den mehr als 70 Menschen auch Hinrich Baller, der Berliner Architekt und Landschaftsplaner, der den südlichen Teil des Luisenstädtischen Kanals “jenseits der Akzisemauer“, wie er sagt, neu gestaltet hat.

Anderthalb Stunden erzählt Duntze die Geschichte des Kanals vom ersten, schwungvollen Federstrich des Kronprinzen Friedrich-Wilhem (IV.) bis hin zu den Graffitis am Engelbecken heute. Die Attraktivität dieser Grünanlage mit Teich, Rosengarten, Fontainen und Café hat sich in Berlin herumgesprochen. Hier im Bürgerverein wollen die Besucher mehr erfahren.

Volker Hobrack, Vorsitzender des Vereins, leitete das Treffen, Michael Rädler sorgt für die perfekte Technik.

Klaus Duntzes Buch gilt schon jetzt als Standardwerk. Auch die 2. Auflage ist bald vergriffen.

 

1. Bürgerversammlung zur Sanierung Nördliche Luisenstadt

Das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt ist offenbar von großem Interesse. Der Versammlungsraum in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Annenstraße war zu Beginn überfüllt.

Besucher mussten vor der Tür warten, bis der eine oder andere den Saal wieder verließ und so Plätze frei wurden. In sachlicher Atmosphäre wurden die Punkte der Verwaltung diskutiert.

Zum Schluss wurde sehr deutlich, dass viele Bewohner des Sanierungsgebietes mehr Informationen über die Ziele und Möglichkeiten ihrer Mitwirkung verlangen. Hier auf dieser Internetseite werden wir dieses Bedürfnis bedienen.

Plakat zum Aufruf zur Bürgerversammlung

Verbrechen Groszmann 530

Bei dieser besonderen Führung geht es um die Spuren von Gewalt und Verbrechen in der Luisenstadt. "Gewalt und Verbrechen spiegeln die Gesellschaft und geben oft Auskunft über die historische Lage", sagt Dr. Andreas Splanemann, der interessierte Teilnehmende durch die Luisenstadt führen wird. Es wird berichtet von einem Serienmörder, von den Aufständen um 1848, Zwangsarbeit während der NS-Diktatur, Mauertoten, Aktivitäten der RAF...

Eisfabrik 001 530
Die Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke - heute ein Denkmalensemble - zeigte einst in einmaliger Komplexität die Geschichte der Kälteindustrie. Von der Eisgewinnung am Rummelsburger See bis zu den ersten Großkühlhäusern Deutschlands konnte hier die Entwicklung nachverfolgt werden. Der heutige Eigentümer, die Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG), ließ bereits im Jahr 2010 die Kühlhäuser, den größten Gebäudeteil, abreißen. Darauf folgten Bürgerproteste und seitens der TLG anscheinender Verhandlungswille

Das Denkmal ist auf Grund von Spekulation und schlangestehenden Investoren aktuell akut gefährdet, eine positive Entwicklung nicht absehbar. Für eine denkmalgerechte Entwicklung ist ö entlicher Druck notwendig.

Über die Geschichte der Norddeutschen Eiswerke und die Forderungen von Initiativen berichtet der Vortrag. Im Anschluss wird eine Fußtour in die Nähe der Eisfabrik angeboten.

Der Vortrag reiht sich ein in eine Kampagne zum Erhalt der Eisfabrik zum Tag des o enen Denkmals 2016 unter dem Motto „Gemeinsam Denkmäler erhalten“.

160707 Rundgang Transparente Verwaltung 530
Die Bauverwaltung gibt sich sporadisch transparent. Daher sind Bürger eingeladen zu einem strammen Stadtrundgang dür das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt. Es gibt begrenzte 30 Plätze, daher ist eine Online-Anmeldung erforderlich.

Backstube Wassertorstrasze Fassade

Altes Handwerk in der Luisenstadt

Bereits seit 1981 Jahren werden am "Wassertor" nahe des Luisenstädtischen Kanals in handwerklicher Tradition und im Kollektiv Brötchen, Kuchen und jede Menge verschiedener Brotsorten gebacken.
Fast ausschließlich mit frisch gemahlenem Vollkornmehl und mit anderen Zutaten aus ökologischem Anbau, die die Bäckerei direkt von Erzeugern aus dem Berliner Umland bezieht. So können die Preise für ihre erstklassigen Backwaren trotzdem erschwinglich bleiben, worauf das Kollektiv großen Wert legt. Der Verkauf findet direkt in der Backstube statt, es werden aber auch Kitas, Cafés und kleine Bioläden im Kiez beliefert.

Wir besuchen mit Ihnen die schön warme, weihnachtliche Backstube, ein Gründungsmitglied des Kollektivs führt uns herum. Bitte melden Sie sich gleich an ...

März 18 Volker Schröder width=

Für demokratische Tradition und revolutionären Geist

Einladung unserer AG Geschichte zu einem Vortrag von Volker Schröder - Zeitzeuge und Chronist der Bemühungen um die Erinnerung an den Bürgeraufstand im Jahr 1848.

Seit Herbst 1978 setzt sich die "Aktion 18. März" für die Würdigung der Märzrevolution im Allgemeinen und des 18. März im Besonderen ein. Von einer eher belächelten Truppe hat sich die Bürgerinitiative zu einer Gruppe mit überparteilich prominenter Unterstützung entwickelt.

Der "Platz des 18. März" vor dem Brandenburger Tor und die Aufnahme des 18. März in den Berliner Flaggenkalender sind Erfolge des zähen Kampfes.

Volker Schröder stammt aus einer Kreuzberger Bürstenmacherfamilie und kämpft mit Leidenschaft für den „Tag der Märzrevolution“.

März 18 Platz

Fotos: Volker Schröder begrüßt die Teilnehmer der Erinnerungsveranstaltung am Platz des 18. März westlich des Brandenburger Tores

SchwanenhausblogScreenshotMit bürgerschaftlichem Engagement vor vielen Jahren geschaffen, wurde das nach historischen Vorbild gestaltete Schwanenhaus im Engelbecken jetzt nach Verfall ordnungsgemäß entsorgt. Es ist sehr schade drum. Die derzeit in der Mitte des Sees befindliche neue Entenplattform ist kein wirklicher Ersatz.

Mehr als 10 Jahre befand sich das Schwanenhaus am historischen Standort wie in den 1920ern. Bautechnisch- und witterungsbedingt, öfter durch Vandalismus zerstört war das Schwanenhaus auch immer ein Sorgenkind und musste bereits mehrmals aufgerichtet, gerettet und verstärkt werden.

In Absprache mit dem Bezirk wurde die "Ruine" nun vom "Schwanenhauspfleger", Bürgervereinsmitglied und Anwohner Wieland Giebel und seinen Freunden am 14. Juni 2018 geborgen.

Ausflug Neuruppin 002

Unsere Ausflugsgruppe, im Hintergrund das Schinkeldenkmal

Erst im nächsten Jahr wird Neuruppin viele Gäste haben, wenn das Fontanejahr eingeläutet wird. Wir wollten es ohne Touristen erleben und noch vor den Ferien in möglichst entspannter Atmosphäre. Und so hat sich das Städtchen auch gezeigt.

Die ausgestiegenen Fahrgäste der Regionalbahn haben sich verlaufen und wir warten auf leerer Straße auf den Stadtführer.

Eine Toilette ist weder im Bahnhof noch in der Touristeninformation zu finden.

Der Eckkneiper ist behilflich und macht gleichzeitig mit seinem Eis ein weiteres kleines Geschäft.

Der Stadtführer erklärt uns den Rundgang vorab und kommt bald auf die großen Söhne der Stadt, Theodor Fontane und Karl Friedrich Schinkel, zu sprechen.

 

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