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Teil 1 - Die Multikulti-Luisenstadt


Während der rund zweistündigen Tour sind alte und neue Formen der Toleranz sowie Beispiele multikultureller Sozialarbeit zu erleben.

Ausgangspunkt ist der U-Bhf. Görlitzer Bahnhof (1). In unmittelbarer Nähe befand sich der gleichnamige Fernbahnhof, auf dem wie auf dem ehemaligen Schlesischen Bahnhof (heute Hauptbahnhof) Arbeitsmigranten aus den preußischen Ostprovinzen ankamen (1871 allein 55 000) und in dieser Gegend auch Unterkunft suchten.

So entstand das "Schlesische Viertel", nach den hier vorherrschenden Straßennamen schlesischer Städte benannt. An der Stelle des ehemaligen Bahnhofsgebäudes befindet sich heute ein Schwimmbad, das Bahngelände wurde in den letzten Jahren in einen Park umgewandelt.

Im Hof Wiener Straße 12 befindet sich eine Moschee (2), die Berlin Merkez Camii.

Der Muezzin ruft die Ahl al-Masdschid, die Mitglieder der islamischen Gemeinde, fünfmal am Tag zum Gebet. Von ihm kann man viel über das religiöse Leben der Moslems erfahren, über den Fastenmonat Ramadan, über das Opferfest und den Geburtstag des Propheten.

Der mittägliche Freitagsgottesdienst beinhaltet eine Ansprache des Predigers.

Tour 7 1 Goerlitzer Bahnhof

 

 

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