Beitragsseiten


Teil 4 - Der Oranienplatz


Der Oranienplatz (4) sollte nach dem Willen der Verkehrsplaner zu einem riesigen Autobahnkreuz verunstaltet, viele Häuser dazu abgerissen werden.

Der Widerstand aus der Bevölkerung, insbesondere von Hausbesetzern ("Kein Abriß unter dieser Nummer", "Instandbesetzen ist besser als Kaputtbesitzen") hat bewirkt, daß von den Plänen Abstand genommen werden mußte.

Mit Mitteln für die Internationale Bauausstellung, die IBA 87, wurden Projekte zur behutsamen Stadterneuerung finanziert, fand eine echte Modernisierung vieler Häuser statt, entstanden soziale Projekte.

Vom Oranienplatz, wo sich auch ein sogenannter Hochzeitssalon für türkische Brautpaare (Burcu-Dügün-Salon) befindet, geht es die Naunynstraße entlang.

Links befindet sich in einem Hof das Ballhaus Naunynstraße, rechts die "Naunynritze". Das Ballhaus und die ehemalige Schule wurden in multikulturelle Begegnungsstätten, vor allem für Jugendliche, umgewandelt.

Ein Besuch lohnt sich wegen der originellen Ausstattung und der reichhaltigen Programme.

"Schokofabrik" (5) Mariannenstraße 6. Hier befinden sich ein türkisches Frauenbad (Hamam), eine Kita, eine Handwerksstube, ein Sportsaal und ein Café für Frauen.

Männer haben zu diesem Frauenstadtteilzentrum prinzipiell keinen Zutritt.

Tour 7 2 Ballhaus Naunystrasze