• Der erste Versuch eines allgemein gültigen Gesetzbuchs in Preußen: Carl Gottlieb Svarez und das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794

    Donnerstag, 2. Dezember 2021  -  19.00 - 20.30 Uhr

    Vortrag von Volker Hobrack, Bürgerverein Luisenstadt e.V.

    Treffpunkt: dialog 101 Köpenicker Str. 101, 10179 Berlin
     

    Gedenkstele Carl Gottlieb Svarez Carl Gottlieb Svarez wurde 1746 in Schweidnitz/ Niederschlesien geboren. Um Schweidnitz kämpften Österreicher und Preußen im 7jährigen Krieg (1756 – 1763), der jugendliche Carl Gottlieb erlebte die Kriegsschrecken hautnah. 
     
    Von 1762 bis 1765 studierte Svarez Jura an der Universität Frankfurt /Oder und wurde anschliessend als Beamter in die Breslauer Oberamtsregierung übernommen. 1779 wurde sein Vorgesetzter, der schlesische Justizminister Carmer, vom König nach Berlin beordert. Svarez folgte ihm dorthin und beschäftigte sich in den nächsten Jahren mit der Ausarbeitung einer neuen Prozessordnung und eines neuen, landesweiten Rechtswerks.
     
    Letzteres mündete in der Fassung eines Allgemeinen Landrechts für die Preußischen Staaten, als dessen Schöpfer er in die Geschichte einging. Svarez starb am 17.5.1798 und wurde auf dem Luisenstädtischen Friedhof beigesetzt, an ihn erinnert eine Gedenkstele.
     
     
     
     
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  • Ein geschichtsträchtiger Platz mit vielen Gesichtern: Der Moritzplatz Bebilderter Vortrag von Hans Ulrich Fluß

    Mittwoch, 24. November 2021  -  18.00 - 19.30 Uhr

    Vortrag von Hans Ulrich Fluß

    Treffpunkt: Kunstraum Dikhas Dur im Aufbau-Haus
    Prinzenstr. 84 - 1. OG (Eingang Ecke Oranienstraße), 12555 Berlin
     
     
    Der Moritzplatz wurde um 1845 im Rahmen der Aufteilung des Köpenicker Feldes geschaffen, benannt nach Moritz von Oranien. Mit der rasant wachsenden Luisenstadt wurde der Platz bald ein beliebtes Zentrum mit Geschäften, Cafés, Gaststätten und Wohnhäusern. Er war beim Mieterprotest 1863 aber auch Mittelpunkt sozialer Auseinandersetzungen. Der lebendige Platz wurde durch das Bombardement der Alliierten im Februar 1945 jäh zerstört und in späteren Zeiten Spielball von Stadtplanern. Die Teilung Berlins und die nur 150 Meter entfernte Mauer ließen den Moritzplatz zu einer Brache verkommen. Heute versuchen engagierte Bürger*innen und Geschäftsleute den Platz wieder zu einem lebenswerten Ort zu entwickeln.
     
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  • GRUN FÜR LUISE dankt allen fleißigen Helfern…

    Vielen Dank allen fleißigen Helfern, die kürzlich an einem Samstagvormittag unserem Aufruf zur Götterbaum-Razzia gefolgt sind.  Bei der Aktion des Bürgervereins Luisenstadt e.V.  konnten viele unerwünschten Sämlinge des hier nicht heimischen und stark wuchernden Gehölzes – im dritten Jahr in Folge – aus verwilderten Ecken öffentlicher Grünanlagen in der Luisenstadt erfolgreich entfernt werden.  20 Säcke Laub, vor allem von den durch die Miniermotte geschädigten Kastanien neben einem Spielplatz, kamen dann auch noch zusammen.

     

     
  • Info-Website des Umwelt- und Naturschutzamtes (Mitte) zum Engelbecken

    Die Info-Webseite des Bezirksamtes Mitte für das Engelbecken wurde freigeschaltet.
     
  • AG Grün für Luise

    Unsere AG Grün für Luise startet die Saison "Wir gießen mit Ihnen die Bäume in der Nachbarschaft". Termine im Programmkalender (rechts)

Kiezkonferenz Schwammstadt der SPD

Einen etwas stutzigen Titel hat sich die Ortsgruppe der SPD für eine Diskussion um das Wassermanagement in Mitte und auch des Engelbeckens einfallen lassen. "Schwammstadt" - was soll das werden?

Auflärung bringt vielleicht die Online-Diskussion am Donnerstag, den 12. November 20202. Ab 19 Uhr können (auch) Anwohner dem elektronischen Meeting hier beitreten.

Das technische System (cisco Webex) verlangt auf dem Mobilgerät allerdings eine App-Installation, im Desktop Browser gehts vielleicht ohne. Wir werden - hoffentlich - sehen.

Interessant auch: es gibt eine "Regenwasseragentur"! Was die nun wieder machen ...?

Die Einladung zur "Kiezkonferenz" im O-Ton:


"Grüne Bäume – Sauberes Wasser – Kühles Klima
Wassermanagement der Zukunft"

Berlin ist zurecht stolz auf sein Wasser, aber es ist begehrt und wird knapp! Die trockenen Sommer der letzten Jahre zehren an unseren Bäumen, die Spree fließt zeitweise rückwärts und der Grundwasserspiegel sinkt bedenklich. Als Ortsgruppe SPD Luisenstadt in Mitte gießen wir gemeinsam mit Nachbar*innen Straßenbäume und setzen uns für einen Frühjahrs- und Sommerdienst für unsere Bäume ein. Damit aber künftig genügend Wasser für das Stadtgrün bleibt, muss die Innenstadt zum Schwamm werden!

Es diskutieren
Daniel Buchholz, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Ephraim Gothe, Baustadtrat Mitte
Jens Feddern, Leiter der Wasserversorgung der Berliner Wasserbetriebe
Darla Nickel, Leiterin der Berliner Regenwasseragentur
Manfred Krauß, BUND, Arbeitskreis Wasser


In unserem Luisenstadt-Kalender (rechte Spalte) finden Sie eine weitere Online-Diskussion - beide sind ausgerechnet für einen zeitgleichen Termin angekündigt.

Meeting-Link: Konferenz.SPD.de/../meeting/info/...

Das Ganze gibt es hier auch noch mal als Flyer-PDF


 

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