Publikationen

  • Historischer Pfad STATION 4 - Verschwundene Straßen der Luisenstadt

    Eine weitere Leseprobe aus
    unserer Stadtteil-Broschüre

    Station 4 Verschwundene Straßen karten

    Auf zur Station 4 - Verlorene, aufgegebene und umbenannte Straßen

    Ein weiterer Blick zurück: Verschwundene Straßen in der Luisenstadt. Einige sind verloren, aufgegeben, andere umbenannt und leben auch heute noch - teils in einem Schattendasein.

    Wir unternehmen eine weitere Etappe auf unserem Rundgang durch das Heinrich-Heine-Viertel und begeben uns zur Station 4. Wo leider ebenfalls noch die von uns geplante Stele vor Ort fehlt.

  • Historische Fußtour No 10: Gewerbehöfe in der Luisenstadt

    Auch bei Corona Lockdown -
    Spazierengehen ist möglich

    Tour 10 Gewerbehöfe

    > Wege-Skizze der Tour durch die Gewerbehöfe. Wiederholen Sie die Tour an einem Werktag - dann sind die Höfe meistens geöffnet. (Abbildung ist gedreht!)


    Leseprobe *)

    Historische Fußtour No 10: Gewerbehöfe in der Luisenstadt

    Von und mit Frank Eberhardt, Vereinsgründer und erster Vorstand unseres Bürgervereins Luisenstadt

    Die Gewerbehöfe in der Rungestraße und Ohmstraße, der Victoriahof, die Stockhöfe, das ehemalige Gewerkschaftshaus, Pelikanhaus, Engelbecken-Hof, Ritterhof, Wassertorplatz und der Elisabethhof sind die zehn interessanten Stationen.

    Die Leseprobe beginnt hier

  • Historischer Pfad STATION 3 - Der Geisterbahnhof Heinrich-Heine-Straße U8

    Eine weitere Leseprobe
    aus unserer Stadtteil-Broschüre

    Station 3 Eingang 1948

    Station 3: Die Neanderstraße - ab 1961 Heinrich-Heine-Straße

    Hier: Der Geisterbahnhof U8 Heinrich-Heine-Straße

    Der U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße ging am 6. April 1928 unter dem Namen Neanderstraße in Betrieb.

    Die Station wurde von Alfred Grenander im Stil der Neuen Sachlichkeit gestaltet.

    Infolge des Zweiten Weltkriegs musste Ende April 1945 der Verkehr im gesamten U-Bahn-Netz stillgelegt werden. Der Betrieb im Bahn-hof Neanderstraße konnte am 3. Juni 1945 wieder aufgenommen werden.

    Der südliche Ausgang, ursprünglich in einem Haus an der Ecke Schmidstraße angelegt, wurde nach der Beseitigung der Trümmer als freistehender Treppenzugang auf den Gehwegen der Neanderstraße eröffnet.

    Nach der Umbenennung der Neanderstraße in Heinrich-Heine-Straße 1960 wurde dementsprechend auch der U-Bahnhof umbenannt.

  • Historische Fußtour No 8: Von Kirche zu Kirche durch die Luisenstadt

    Fußtour 8 Karte - Von Kirche zu Kirche

    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht (Abbildung ist gedreht!)


    Leseprobe *)

    Historische Fußtour No 8: Von Kirche zu Kirche

    Von und mit Frank Eberhardt, Vereinsgründer und erster Vorstand unseres Bürgervereins Luisenstadt

    Dreizehn Kirchen gab es in der Luisenstadt. Viel, aber nicht zu viel für diesen Berliner Stadtteil, der um 1900 der größte Berlins war.

  • Sa 15·Aug: Rundgang mit Lesung - Historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel

    Wir sind wieder da!

    Armenschule Annenstraße 21Die Armenschule in der Annenstraße, um 1870

    Unsere AG Geschichte hat wieder drei Veranstaltungen vorbereitet, jeweils für August, September und Oktober. Wir begeben uns im August auf die Spuren der Vergangenheit eines vielseitigen Viertels in der Luisenstadt.

    Das Neanderviertel, ab 1966 Heinrich-Heine-Viertel, ist das erste große Wohnungsbauprojekt, das nach dem 2. Weltkrieg in Plattenbauweise in Ostberlin realisiert wurde.

    Mit rund 2.500 Wohnungen ist das Heinrich-Heine-Viertel heute das größte Genossenschaftsquartier im Zentrum Berlins.

    Die Fläche, über die sich das Viertel erstreckt, könnte mehr Geschichte kaum enthalten.

    Wir lesen auf unserem Spaziergang aus der Broschüre, die Mitglieder des Bürgervereins Luisenstadt über das Gebiet des Heinrich-Heine-Viertels herausgebracht haben.

    Stationen sind u. a. die erste städtische Turnhalle aus dem Jahr 1864 (Bild unten), die erste Kaufhalle des neu entstandenen Wohnviertels, eine Armenschule (Bild oben) und eine der vielen Vergnügungsstätten, die es bis zum 2. Weltkrieg in dieser Gegend gab.

  • Stadtgeschichte mit Leidenschaft - Ein Besuch bei Dr. Kurt Wernicke

    Claudia Hertel und Volker Hobrack vom Bürgerverein Luisenstadt zu Gast bei Historiker Kurt Wernicke

    Kurt Wernicke bei Youtube

    Angemeldet per E-Mail und bestätigt per Telefon vermittelt der erste Kontakt den Eindruck eine lebhafte Person anzutreffen.

    Wir kommen zu zweit und werden herzlich begrüßt und in seine kleine Wohnung hineingebeten.

    Hier in einem Köpenicker Neubauviertel wohnt er seit wenigen Jahren in einer Q3-Wohnung, nachdem seine Frau gestorben ist und er hunderte Bücher seiner Bibliothek aus Platzmangel dem Heimatverein Köpenick übergeben hat.

    Trotzdem ergibt sich der Eindruck einer Schreibwerkstatt um den PC-Arbeitsplatz herum unter Literatur- und Heimatkalendern und Bücherregalen.

    Mit 90 ist Kurt Wernicke immer noch mit historischen Themen befasst mit einem täglich selbst abgesteckten Arbeitspensum.

    Im kleinen Wohnzimmer sind die Kaffeetassen platziert und hier beginnt er zu erzählen.

  • Historische Fußtour No 7: Vom Görlitzer Bahnhof zur Jannowitzbrücke

    Tour 6 Karte

    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht (Abbildung ist gedreht!)


    Leseprobe *)

    Historische Fußtour No 7: Vom Görlitzer Bahnhof zur Jannowitzbrücke

    Von und mit Klaus-Jürgen Fischer

    Diese Fußtour führt durch ein seit über 300 Jahren von Zuwanderern bevorzugtes Viertel in der Luisenstadt, das heute scherzhaft auch "Klein-Istanbul" genannt wird. Hier haben sich in den letzten drei Jahrzehnten eigene türkische Strukturen entwickelt.

    *) Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 268 - 273. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
    Die Tourbeschreibung wurde erstellt im Jahr 1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


  • Luisenstadt - Unser Veranstaltungsprogramm von August bis Oktober 2020

    Wir sind wieder da! Unser Veranstaltungsprogramm für die Monate August bis Oktober 2020...

    Bildausschnitt: bpk Berlin/Kunstbibliothek, SMB, Photothek Willy Römer / Willy Römer


    Das Programm wird organisiert von der AG Geschichte. Die Verteilung der gedruckten Flyer erfolgt in Ihrer Nachbarschaft ab Mitte Juli 2020.
    Bildausschnitt oben: bpk Berlin/Kunstbibliothek, SMB, Photothek Willy Römer / Willy Römer

    Terminübersicht:

  • Auf dem historischen Pfad im Heinrich-Heine-Viertel - STATION 2

    Eine weitere Leseprobe aus
    unserer Stadtteil-Broschüre

    Entwurf Neanderviertel 600

    Station 2: Die Projektierung des Heinrich-Heine-Viertels 1957 – 1961

    Hier: Annenstraße und Dresdener Straße

    Nach den massiven Kriegszerstörungen war die Schaffung von Wohnraum dringend notwendig. Nun war es auch im Berliner Stadtzentrum möglich, die architektonischen Ideen des "Neuen Bauens" der 1920er Jahre wieder aufzugreifen und schnell und kostengünstig "Wohnungen für alle" zu bauen – ein Stil, der während der NS-Herrschaft geächtet war.


    Im Dezember 1957 schlug die SED die Projektierung einer Siedlung im Bereich Alte und Neue Jakobstraße, Sebastianstraße und Neanderstraße vor und bereits 1958 konnte mit dem Bau begonnen werden. Die Reste der ehemals stark verdichteten Blockrandbebauung des Neanderviertels wurden vollends abgetragen und an ihrer Stelle bestimmten nun von Grün umgebene Zeilenbauten das architektonische Bild – ganz im Sinne des 1958 entwickelten Leitbildes des "sozialistischen Wohnkomplexes".


  • Neuerscheinung: Jürgen Enkemann - Kreuzberg. Das andere Berlin.

    BVL im Xberg Buch


    Unser Bürgerverein im Buch

    Das im Sommer 2020 erschienene Buch "Kreuzberg - das andere Berlin" von Jürgen Enkemann hat eine etwas unglückliche Covergestaltung. Die comichafte, gezeichnete Illustration könnte vermuten lassen, hier ein Comic-Buch oder einen Bildband zu finden. Aber das ist das Buch nicht!

    Das 240 Seiten und 930 Gramm schwere Buch im etwa quadratischen Format präsentiert seinen primären Inhalt als Text. Der Text ist aber mit zahlreichen, erläuternden dokumentarischen Bildern abgemischt. Es macht Spaß, das Buch nicht nur zu blättern, sondern auch zu lesen.

    Nehmen Sie es am besten in Ihrer Lieblingsbuchhandlung mal zur Hand und verzichten Sie auf den Online-Handel.

    Und ja, wie oben zu sehen, unser Bürgerverein hat mit der Überschrift "Kontaktausweitungen: Der übergreifende Luisenstadtverein" auch auf einer Doppelseite seinen Weg in das Buch gefunden. Ein Foto von der Gründungsversammlung im Jahr 1991 und ein weiteres vom dreiköpfigen Gründungsvorstand sind eine wertvolle Erinnerung.



  • Historische Fußtour No 6: Die "Cöpenicksche" - Vom Schulze-Delitzsch-Platz zum Schlesischen Tor

    Tour 6 Karte

    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


    Leseprobe

    Historische Fußtour No 6: Die "Cöpenicksche" - Vom Schulze-Delitzsch-Platz zum Schlesischen Tor

    Von und mit Frank Eberhardt *)

    Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 256 - 261. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
    Die Tourbeschreibung wurde erstellt im Jahr 1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


    *) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buchverfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Vorstand bei der Gründung unseres Vereins im Jahr 1991 (hier im Interview)

  • Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel - STATION 1

    Eine Leseprobe aus
    unserer Stadtteil-Broschüre

    Historischer Pfad Cover 800

    Station 1: Sebastianstraße 25
    Melanchthonhaus der Berliner Stadtmission 1838 - 1878

    Mit Beginn der Industrialisierung in den 1830er Jahren und verstärkt nach dem Ende des deutsch-französischen Kriegs von 1871 zieht ein gewaltiger Strom von ländlichen Bewohnern in die Reichshauptstadt auf der Suche nach einer lebenswerten Zukunft.

    Die Not ist groß. Die Menschen leben in den Hinterhöfen der Arbeiterviertel elend auf engstem Raum.

    Um die Not zu lindern, entstehen in Deutschland bereits seit den 1840er Jahren nach englischem Vorbild stadtmissionarische Initiativen, eine davon ist das 1858 gegründete Evangelische Johannesstift.

    Das Stift hat seinen Sitz außerhalb der Stadt und die Stadtmissionare haben einen weiten Fußweg zu den sozialen Brennpunkten.

  • Unser Newsletter Mai 2020

    NL 5 2020 Giessaktion
    “Immer wieder sonntags” - Unsere AG Grün für Luise lädt zu regelmäßigen Gießaktionen. Los geht’s schon am Sonntag, den 3. Mai 2020 um 18 Uhr am Heinrich-Heine-Platz. Bitte halten Sie Ihre Gießkannen bereit (siehe auch unten).

  • Buch und Video: Vor 100 Jahren wurde die historisch gewachsene Luisenstadt geteilt

    "Kreuzberg - das andere Berlin"

    Enkemann bei Youtube

    In allerletzter Minute vor dem Erinnerungstag "100 Jahre Groß-Berlin" ist es dem Autor Jürgen Enkemann gelungen, mit Unterstützung des Vereins Möckernkiez e.V. ein Youtube-Video zu produzieren zur Vorstellung seines neuen Buch über 'Kreuzberg - das andere Berlin', das nun noch im Laufe des Mai 2020 beim Verlag für Berlin und Brandenburg erscheint.

    Das Video finden Sie unten in diesem Beitrag direkt zum Anschauen.

    Am 27. April vor 100 Jahren wurde das Groß-Berlin-Gesetz beschlossen, das am 1. Oktober 1920 in Kraft trat und neue Bezirksbildungen festlegte, so z.B. die Bildung des Bezirks Kreuzberg (zunächst noch unter anderem Namen) unter Aufteilung der historisch gewachsenen Luisenstadt auf Mitte und Kreuzberg.

    Das Buch enthält neben vielen Texten und Bildern über die alternative Kreuzberger Szene auch einen Beitrag über den Bürgerverein Luisenstadt mit zwei Fotos von Michael Hughes über die Gründungsversammlung.

  • Historische Fußtour No 5: Rund um den Mariannenplatz

    Tour 5 Karte

    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


    Leseprobe

    Historische Fußtour No 5: Rund um den Mariannenplatz

    Von Frank Eberhardt *)

    Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 250 - 255. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
    Tourbeschreibung verfasst 1994/1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


    *) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buch verfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Gründungs-Vorstand unseres Vereins im Jahr 1991 (hier im Interview)

  • Geschichte wiederholt sich: Die "Moritzplatz-Krawalle" - Berliner Mieterprotest 1863


    Hans Baluschek Arbeiterstadt

    Essay von Kurt Wernicke

    Aus "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil"

    Erschienen erstmals 1995, Reprint 2017

    Original-Text, alte Rechtschreibung:


    In der Mitte der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts erlaubte die Lage auf dem Wohnungsmarkt den Hausbesitzern und Vermietern in Berlin, unverschämte Mietkontrakte zu verlangen. Unverhüllt wurden Anlässe für Exmittierung vor Ablauf des Mietverhältnisses geschaffen, um dafür willfähigere und zahlungskräftigere Mieter einziehen zu lassen.

  • Historische Fußtour No 4: Kreuzberg einmal anders - Teil II

    Fusztour 3 Karte


    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


    Leseprobe

    Kreuzberg einmal anders - Impressionen links und rechts des Landwehrkanals / Teil 2

    Von Frank Eberhardt *)

    Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 280 - 285. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
    Tourbeschreibung verfasst 1994/1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


    *) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buch verfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Gründungs-Vorstand im Jahr 1991 (hier im Interview)

    Den zweiten Teil der Tour kann man mit einem "Dampfer" fortsetzen, an der Haltestelle Kottbusser Brücke einsteigen und nach 30 Minuten am Gröbenufer oder an einer anderen Haltestelle wieder absteigen: Schöne Häuserfassaden sind an beiden Seiten des Kanals zu bewundern, eine Schleuse zu passieren.

  • Historische Fußtour No 3: Kreuzberg einmal anders - Teil I

    Impressionen links und rechts des Landwehrkanals / Teil I

    Fusztour 3 Karte


    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


    Leseprobe

    Kreuzberg einmal anders - Impressionen links und rechts des Landwehrkanals / Teil I

    Von Stefan Löffler

    Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 274 - 279. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
    Tourbeschreibung verfasst 1994/1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


    Der erste Teil der Tour beginnt am Mehringplatz (erreichbar mit den U-Bahnlinien 1 und 6) und endet an der Kottbusser Brücke. Sie führt durch eine Gegend in Kreuzberg, die dem landläufigen Klischee über diesen Stadtbezirk scheinbar widerspricht.

  • Historische Fußtour No 2: Vom Urbanhafen zur Schillingbrücke

    Fußtour 2 Karte


    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


    Leseprobe

    Vom Urbanhafen zur Schillingbrücke

    Von Stefan Löffler

    Diese Tour folgt dem Zug des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals vom Landwehrkanal zur Spree. Sie führt mitten durch die Luisenstadt und vermittelt Eindrücke aus Geschichte und Gegenwart dieses Gebiets, das heute zu Kreuzberg und Mitte gehört.

  • Historische Fußtour No 1: Spuren der Luisenstadt

    Fußtour 1 - Karte Skizze


    > Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


    Leseprobe

    Spuren der Luisenstadt

    Von Stefan Löffler

    Diese erste Tour unseres Buches durchquert jenen Teil der Luisenstadt, der infolge des Zweiten Weltkrieges seinen Charakter völlig verändert hat. Wo heute ruhige begrünte Wohnviertel liegen, fanden sich vor 300 Jahren Gehöfte und Gärten, stand vor 100 Jahren ein typischer Berliner Kiez mit prächtigen Fassaden und tristen Hinterhäusern, Gewerbehöfen, Kaufhäusern, Theatern, Kneipen und anderen Vergnügungsstätten. Der Spaziergang von ca. 2 Stunden führt zu jenen Spuren, die Krieg und Neubau überdauert haben und uns heute noch einiges aus der Geschichte der alten Luisenstadt verraten.

  • Mi 11·Dez Autorenlesung mit Dieter Hoffmann-Axthelm: Die Köpenicker Straße

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    Lesung Axthelm

    "Lebensadern der Luisenstadt - Preußen am Schlesischen Tor"

    Die Geschichte der Köpenicker Straße (1589 - 1989)

    Am Beispiel der Köpenicker Straße eröffnet sich ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Panorama Preußens.
    Lebendig, emotional und überraschend beschreibt der Autor, was Unternehmer, Ackerbürger und Fabrikanten aus dem staubigen Feldweg entlang der Spree machten, wie mit dem Regierungsantritt von Friedrich II 1740 die rasante Entwicklung Preußens begann und von da an auch das Bild der Köpenicker Straße prägte:

    Holzhandel, Textilindustrie, Militär, bürgerliche Selbstverwaltung, Sozialliberalismus, repräsentative Wohnhäuser und Gartenstrukturen – all das hat Dr. Dieter Hoffmann-Axhelm in jahrelanger Arbeit Teil für Teil zu einem komplexen Geschichtsbild zusammengefügt, das bis 1989 reicht.

  • Unsere Broschüre zur Geschichte der Eisfabrik

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    Eisfabrik Broschüre Cover

    Im September 2019 und pünktlich zum Tag des offenen Denkmals ist eine neue Broschüre unseres Bürgervereins zur Geschichte der Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke in der Köpenicker Straße 40-41 erschienen.

    Das Zustandekommen der Broschüre ist dem hartnäckigen Engagement unseres Mitglieds Peter Schwoch zu verdanken, der sich über Jahre unermüdlich für den Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles eingesetzt hat.

    Gleichzeitig sammelt Peter Schwoch seit Jahren historisches Material zur Geschichte der Köpenicker Strasse und stellt so die Bedeutung  des Erhalts dieses Industriedenkmals als Symbol für die Entwicklung dieses ganzen Bezirks ab dem Ende des 19. Jahrhunderts in einen historischen Kontext.

  • Begrüßungsrede zur Einweihung des Bodendenkmals Luisenstadtkirche

    Einweihung LSK

    Fotos oben - von links: Volker Hobrack (im Hintergrund), Bürgermeister von Dassel, Herr Sellschopf und Pfarrer Boß an der neuen Gedenktafel (Bild vergößern hier)


    Am Freitag, den 16. August 2019,
    wurde in unserem Luisenstädtischen Kirchpark das erneuerte Bodendenkmal für die Luisenstadtkirche sowie eine ebenfalls erneuerte, moderne Gedenktafel eingeweiht. Vorstand Volker Hobrack hielt die Eröffnungsrede und begrüßte die zahlreichen eingeladenen Gäste sowie die Anwohner der Luisenstadt. Hier Volkers Rede im Wortlaut:


    Liebe Anwohner, liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Luisenstadt, sehr geehrte Mitarbeiter des Wohninvestors Instone Real Estate Development GmbH, Frau Brandenbusch und Herr Sellschopf, sehr geehrter Herr Stadtbezirksbürgermeister von Dassel, sehr geehrter Herr Stadtrat…. sehr geehrte Damen und Herren der bezirklichen Verwaltung insbesondere des Straßen- und Grünflächenamtes, Herr (…), lieber Pfarrer Gerhard Boß, liebe benachbarte Pfarrer der Kirchgemeinden von St. Jacobi und St. Thomas, liebe Gäste von außerhalb der Luisenstadt.

  • Sa 15·Sept 2018: Buchvorstellung - Berlin, Mitte. Eine fotografische Zeitreise

    Dieter Kramer

    Berlin, Mitte. Dieter Kramer nimmt uns mit auf eine fotografische Zeitreise vom Halleschen Tor bis zum Spreebogen.

    Kramer dokumentiert den Wandel der Berliner Stadtmitte.

    Er stellt dabei seinen frühen Aufnahmen der 1970er Jahre eine Reihe historischer Abbildungen voran und gegenüber und konfrontiert diese mit den aktuellen Zuständen der interessantesten Orte in der Stadtmitte.

    Bild: Dieter Kramer vor dem "Stadtmodell"

  • Wiederaufgelegt: "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil"

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    Im Oktober 2017 hat unser Bürgerverein Luisenstadt dieses lange vergriffene, beliebte "Geschichtenbuch" der Luisenstadt wieder herausgegeben. Versehen mit einer neuen Umschlagbroschur können Sie diese einmalige "Bibel" unseres Stadtteils aus dem Jahr 1995 nun wieder erwerben.

    Cover Luisenstadt Buch 2017


    Lesen Sie hier auch heute noch interessante Auszüge aus dem Buch in unserer neuen Serie "Historische Fußtouren in der Luisenstadt aus den 90er Jahren"


    Die folgende Rezension von Andreas Lohse fanden wir in der "Drucksache - Magazin der Erneuerungskommission Kottbusser Tor" Nr. 5/6 vom 2.6.1995. Viele Ausgaben der legendären "Drucksache" sind als PDF online zugänglich im Digitalen Archiv des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums:

    Ein neues Buch will "über die gemeinsame Geschichte eine Bindung zwischen den Bürgern dieses Stadtteils erreichen, das Heimatgefühl stärken und helfen, Widersprüche aufzuheben", wünscht sich der Redakteur Frank Eberhardt in seinem Vorwort - nichtssagende Schlagworte, derer es überhaupt nicht bedurft hätte.

  • Viele Jahre vergriffen, nun ist es wieder da, das Geschichtenbuch "Die Luisenstadt"

    27 ausgewählte Seiten zum Reinschnuppern:

    Klicken Sie auf "Fullscreen [  ]" für eine lesbare Ansicht. - Den ganzen Artikel lesen


    300 Seiten Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil
    Wir haben diese seit vielen Jahren vergriffene, wunderbare kleine "Bibel" der Luisenstadt aus dem Jahr 1995 wiederaufgelegt.


    Am liebsten ist es uns, wenn Sie das Buch direkt bei uns, beim Büro des Bürgervereins bestellen.
    Einfach eine E-Mail ins Büro schicken. Abholung in unserem Büro nach Absprache oder die Zusendung erfolgt per Post.


  • Broschüre "Der Historische Pfad im Heinrich-Heine-Viertel"

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    Historischer Pfad Leseprobe Collage


  • Diese unsere Broschüre "Historischer Pfad Heinrich-Heine-Viertel"liegt nun fertig gedruckt zum Mitnehmen vor! Schutzgebühr 5 Euro, bei Zusendung plus Porto. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Auf Initiative der Wohnungsbaugenossenschaft BEROLINA hat sich 2015 die AG Historischer Pfad zusammengefunden, bestehend aus Teilen der AG Geschichte des Bürgervereins und den Künstlerinnen von transferNet | „Virtuelle Mauer ZeitLabor“ im Heinrich-Heine-Viertel (2014).

  • Foto-Galerie: Die Heinrich-Heine-Siedlung im Aufbau der 60er Jahre

    Bilderschau Heinrich Heine 1960er Collage

    Die ersten Jahre - die Heinrich-Heine-Siedlung entsteht

    Frau Ingeborg Bunke aus der Annenstraße stellte uns freundlicherweise diese seltenen Bilder zur Verfügung. Zeigen die mehr als 50 Jahre alten Bilder die geteilte Luisenstadt nun vor oder hinter der Grenze? Eine Frage des Betrachter-Standortes. Sie zeigen die Jahre kurz nach dem Aufbau der Heinrich-Heine-Siedlung auf dem Gebiet der völlig vom Krieg zerstörten Luisenstadt und die ersten Tagen, nachdem dort Bewohner und das Leben dort einzog. Ein absoluter Kontrast sind diese Bildmotive zur Luisenstadt auf der anderen Seite der Mauer, wo Kreuzberg SO 36 der Gefahr des völligen Abbruchs entgegen dümpelte.

    Foto-Galerie anschauen: Heinrich-Heine-Siedlung - 60er Jahre

    Vergrößern durch Klick auf die Bilder in der Bilderschau.

    Fotos: Privatarchiv Bunke / Bürgerverein

  • Mitglieder vorgestellt: Hans-Ulrich Fluß

    Ulli Fluss Buergerfest 2013

    Unser langjähriges, aktives Mitglied kennen die Besucher unserer Sommerfeste sehr gut - siehe Bild oben. Charmant, witzig und als lebendiges Geschichtsbuch weiß Hans-Ulrich auch auf seinen regelmäßigen Führungen durch die Luisenstadt zu begeistern.

    In dieser ARD-Fernsehreportage "Bilderbuch Kreuzberg" aus dem Jahr 2007 hat Hans-Ulrich Fluß etwa ab Minute 9 seinen Auftritt und begrüßt die Zuschauer in seinen privaten Gemächern - ein historisches Ambiente auf Großvaters Zeiten im Kuchen-Kaiser-Haus am Oranienplatz...

  • Interaktiver Stadtplan: Leben in der geteilten Luisenstadt

    DIE LUISENSTADT. Der alte Berliner Stadtteil mit Geschichte, der nicht im Stadtplan zu finden ist. Immer noch geteilt: zwischen den Bezirken Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain. - Stand: Oktober 2019. © Publisher: Ralph Bauer

    Überarbeitet und ergänzt. Bitte verwenden Sie die +/- Zoomtasten und die Taste oben links zum Einblenden der Detail-Ebenen.

  • Mitglieder vorgestellt: Wieland Giebel

    Wieland Giebel Berliner Zeitung April 2016

    Leider zu selten ergeben sich die Gelegenheiten zu einem gemeinschaftlichen Treffen aller Mitglieder unseres Bürgervereins. Gestern, am 15. April 2016 war wieder einer dieser seltenen Tage. Wir feierten mit Ihnen und Freunden des Vereins unseren 25. Geburtstag im Café am Engelbecken. Und an diesem Nachmittag etwas länger blieb, hatte Gelegenheit auch ein Gespräch mit Wieland Giebel zu führen.

  • Buch zur Luisenstadt: Preußen am Schlesischen Tor - Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589-1989

    Axthelm Buch Cover 530
    Bereits im Februar diesen Jahres anlässlich unserer Jahresversammlung vernahmen Mitglieder und Freunde unseres Bürgervereins einen historischen Streifzug durch die wohl wichtigste Straße der Luisenstadt - der Köpenicker Straße vorgetragen vom Historiker und Autor: Dieter Hoffmann-Axthelm hat nun sein über 3 Pfund schweres Geschichtswerk mit mehr als 500 Seiten und 300 Abbildungen veröffentlicht.

  • So 9·Nov 2014: Ballonpaten des Bürgervereins für die Lichtgrenze

    Der Bürgerverein Luisenstadt beteiligt sich mit 20 "Ballonpaten" an der stadtweiten Aktion zur Erinnerung an den Mauerfall vor 25 Jahren. Vielen Dank allen Helfern, die sich gemeldet haben.

    Ein Video der Veranstalter zeigt schon mal sehr realistisch und eindrucksvoll, wie die Mauer aus Licht entschweben soll:

    Ein weiteres Video vergleicht in Splitscreen-Technik die Situation direkt an der Grenze vor 1989 mit dem heutigen Stadtbild:

  • Buchvorstellung der Reihe STADT LAND BUCH

    Foto: Siebrand Rehberg, Plakat: Ellen Röhner
    "Stillstand und Bewegung. Menschen in Kreuzberg. Fotografien aus den 70ern und 80ern" am Donnerstag, 29. November 2012 um 20 Uhr im Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, Adalbertstr. 95a, Dachetage.
    Eindrucksvolle Momentaufnahmen aus einem Berliner Bezirk, der damals weder Mythos noch Szene war. Hinter den Bildern liegen Geschichten von Orten, Menschen und Situationen.

  • DAS Standardwerk zum 'Der Luisenstädtische Kanal' von Klaus Duntze

    umfassendes Standardwerk zum Luisenstädtischen Kanal

    Mit Herzblut geschrieben - DAS Referenzbuch über das Herz der Luisenstadt.

  • Der Luisenstädtische Kanal

    Der Luisenstädtische Kanal wurde seit 1845 gebaut. Er wurde in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme angelegt und 1852 eingeweiht. Der Kanal erfüllte damals zwei Funktionen: erstens entwässerte er das durch Spreehochwasser bedrohte Umfeld und zweitens diente er als Transportweg für den neu entstehenden Stadtteil. Die Redensart „Berlin ist aus dem Kahn gebaut“ trifft hier wirklich exemplarisch zu. Mit den so genannten „Kaffenkähnen“ schaffte man alles Baumaterial heran, vom Mauerstein bis zu Sand und Kalk für Mörtel, vom Deckenbalken bis zur Schüttung vom Pflasterstein bis zum Kantstein. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war die Bebauung seines Einzugsgebietes jedoch abgeschlossen. Und immer mehr erwies sich das brackige Kanalwasser als übel riechendes Ärgernis.

    Also verfüllte man ihn, teils mit dem Schutt der neuen U-Bahnlinie, und der reformbewegte Gartenplaner Erwin Barth erhielt schließlich den Auftrag zur Umgestaltung in eine Gartenanlage. 1929 war die Einweihung. Der extrem dicht besiedelte Stadtteil hatte eine Oase, Kinder geschützte Spiel- und Freiräume und Erwachsene ihre Orte der Erholung.

    Natürlich blieb diese Idylle vom Zweiten Weltkrieg nicht verschont, doch der schlimmste Schaden entstand ihr 1961 durch die Teilung der Stadt. Wo der Kanalzug die Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Mitte markierte, errichtete die DDR die Mauer; man verfüllte und planierte ihn und schnitt auch hier Luisenstadt entzwei. Krasser konnte der Funktionsverlust nicht ausfallen: vom Verkehrsweg zum Sperrgebiet, vom Erholungsgebiet zur Wüste.

    Auf Kreuzberger Seite war der Kanalzug noch sichtbar, führte allerdings ein (Mauer-) Schattendasein. Bezirk und IBA taten in den 1980er Jahren das Mögliche um ihn behutsam zu sanieren oder ihm eine Kur zu verpassen, die dem Zeitgeist entsprach. Die markanteste Umgestaltung geschah an seinem südlichen Ende.

    Nach dem Fall der Mauer taten sich jedoch ganz neue Perspektiven auf. 1991, in einer „Hauruck-Aktion“ wie sie nur in Zeiten des Umbruchs passieren kann, pflanzten Bezirk und Umweltsenat die Lindenreihen entlang des Bethanien-, Engel-, Leuschner- und Legiendammes. Danach war die andere Option, nämlich Ausbau zur großen Ost-West-Autotrasse, aus der Welt geschafft.

    In Sondierungsgrabungen mit der Gartendenkmalpflege entdeckte man einen Großteil der Kaimauern, aber auch große Teile von Treppen-, Brunnen und Beckenanlagen. Es folgte die mutige Entscheidung für eine Rekonstruktion des Rosengartens und des Immergrünen Gartens, dann des Waldpflanzengartens und des Engelbeckens. Weiteres erfahren Sie in den folgenden Abschnitten oder noch besser - bei einem Spaziergang durch den Ehemaligen Luisenstädtischen Kanal.


    luisenstaedtischer-kanal-cover

    Siehe auch "DAS Standardwerk zum 'Der Luisenstädtische Kanal' von Klaus Duntze"


     

  • Über die Luisenstadt

    Die Luisenstadt ist einer der wenigen alten und zentralen Stadtteile Berlins mit einem großen Anteil an klassizistischer Bausubstanz. Der einstige Vorort erhielt 1802 Stadtrecht, doch schon 1920 wurde die Luisenstadt zwischen den neu geschaffenen Bezirken Mitte und Kreuzberg aufgeteilt. Dem regen Gemeinwesen und florierende Gewerbe tat das keinen Abbruch (siehe „Die sieben Leben der Luisenstadt“).