Eine neue Sonderausstellung im Märkischen Museum sei hier empfohlen:
Berlin 1937 - Im Schatten von morgen
Noch bis 14. Januar 2018
Berlin 1937
(Foto: Stadtmuseum Berlin / Oliver Ziehe)

Mauerflug.
Wo Luisenstadt geteilt war:


Eine eindrucksvolle Geschichtsstunde in nur 9 Minuten. Flug über den ehemaligen, innerstädtischen Mauerstreifen. Satellitenansicht sowie 3D-Gebäude aus dem Jahr 2009. Verblüffend auch die tatsächlich mauerähnliche Darstellung der Grenzlinie.

Mauerflug Engelbecken
Auftritt Luisenstadt etwa in der Mitte des Films. · Mehr im Archiv
Dieses Video bei Youtube anschauen

Die Luisenstadt im Schnee, 1920

Die Luisenstadt im Schnee - 1920 Unschwer zu erkennen - der Luisenstädtische Kanal ist zugefroren. Bild aus "Historische Winteraufnahmen aus der Kunstbibliothek" - mehr hier im Blog der Staatlichen Museen zu Berlin

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Fluechtlinge Mahnwache 2015

Überlebt – und jetzt? Eine Mahnwache vor dem Haus des Innensenators erinnert und fordert.

Mitten in der Luisenstadt auf dem Oranienplatz spielte sich das Flüchtlingsdrama ab. Über anderthalb Jahre ließen Senat und Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ein ungenehmigtes Aufenthaltslager zu.

Auf amtliche Hilfe warteten die afrikanischen Flüchtlinge sehr lange und im Ergebnis vergeblich. In ihrer Verzweiflung besetzten sie öffentliche Gebäude, im September letzten Jahres dann für mehrere Tage die Thomaskirche, wieder mitten in der Luisenstadt.

abendschau anschlaege tauthaus

Die Berliner Abendschau berichtete am Montag, den 20. Oktober 2014, unter der Überschrift "Bauinvestoren fürchten Attacken Linksextremer" über die Reaktionen auf die jüngsten Anschläge auf vermeintliche Luxusbauten in Kreuzberg und in der Luisenstadt.

Der Bürgerverein Luisenstadt verurteilt diese undemokratischen Aktionen und lehnt Gewalt gegen Häuser und Sachen ablehnen - und natürlich auch gegen Personen - vehement ab! Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen soll in Medien und öffentlichen Gremien geäußert werden.

Zum Filmbericht in der Mediathek bei rbb-online ...

Frauke Mahrt-Thomsen verfasste für den Arbeitskreis Berliner Stadtteilbibliotheken diesen Offenen Brief.
Offen - daher schließen wir uns mit der Veröffentlichung an dieser Stelle den Forderungen an. Der Wortlaut:

OFFENER BRIEF

An den Regierenden Bürgermeister  von Berlin,
Herrn Klaus Wowereit,
Senatskanzlei
Jüdenstraße 1
10178 Berlin

und an den Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten,
Herrn Tim Renner

bona peiser front-535x200

Diese sehr erfreuliche Meldung der Bürgerinitive im Arbeitskreis "Kritische Bibliothek" erreichte uns Anfang Juli 2014.
Bona-Peiser-Bibliothek in der Oranienstraße soll - zumindestens erstmal ein weiteres Jahr - bestehen bleiben.
Das wurde auf der gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse für Kultur & Bildung sowie Personal, Haushalt & Inverstitionen am 1.7.2014 mit großer Mehrheit beschlossen. Lesen Sie die Details der Beschlüsse hier ...

Der Verein Berliner Unterwelten e. V. hat sich bedauerlicherweise nicht mit den Stadtplanern und Denkmalschützern für den Erhalt des historischen U-Bahnhofs unter der Dresdener Straße einigen können. Die geforderten Kosten für eine Sicherung des in die Jahre gekommenen Bauwerks (erbaut 1926/27) wären zu hoch, niemand will sie tragen. Die Decke des Tunnels gilt technisch als Straßenbrücke.
tunnel ubahn dresdner-strasze

bona peiser front-535x200
Eine überaus erfreuliche Mitteilung sendet uns Frauke Mahrt-Thomsen: Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg hat auf ihrer Sitzung am 7.6.2014 einstimming beschlossen, die Bona-Peiser-Bibliothek - zumindest bis auf weiteres - nicht zu schließen!

Das ist ein wunderbarer Erfolg der Bürgerinitiative und aller Freunde und Freundinnen, die diese beim Kampf gegen die Schließung unterstützt haben.

1. Juni 2014. - Eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Berlinbesuch von Martin Luther King hing seit 2010 in der Stallschreiberstraße 42. Nun wurde sie kürzlich gewaltsam entfernt und gestohlen - und muss ersetzt werden.
Martin Luther King Gedenktafel Stallschreiberstr 44 CC BY-SA 3-001
Liebe FreundInnen der Bona-Peiser-Bibliothek,
die Jubiläumsfeier zum 150. Geburtstag von Bona Peiser am 25.4.2014 im ver.di Haus war wunderbar, nochmals herzlichen Dank an ver.di, insbesondere an Andreas Splanemann, und Frauke Mahrt-Thomsen, dass sie diese Feierstunde zur Erinnerung an die Pionierin der Frauenarbeit in Bibliotheken möglich gemacht haben. Schon am Samstag, 3. Mai 2014 gibt es Gelegenheit für einen weiteren Stadtrundgang auf den Spuren Bona Peisers.

 

bona peiser front-535x200
Der Bürgerverein Luisenstadt unterstützt weiterhin die Bemühungen für den Erhalt der Bona-Peiser-Bibliothek. Mit der Sitzung vom 4. Februar 2014 tagte der Kulturausschuss vor Ort in der Bibliothek, um sich einen direkten Eindruck zu verschaffen. Einen besonderen Eindruck, zumindest betroffene Gesichter, hinterließ die bewegende Rede von Roland Urban -  langjähriger Mitarbeiter der von der Schließung bedrohten Bibliothek. Mit seiner freundlichen Genehmigung geben wir hier gern die Rede im Wortlaut wieder ...
kramer kreuzberg buch
"Abbruch, Aufbruch, Umbruch" ist der Untertitel von Dieter Kramers neuem über 200 Seiten starken Bild- und Textbandes über die jüngere Geschichte Kreuzbergs und damit auch eines großen Teils der südlichen Luisenstadt. Während der öffentlichen Jahresversammlung des Bürgervereins am Fr 31. Januar 2014 stellt der Autor und Fotograf sein persönliches Geschichtsprojekt in Wort und Bild vor.

bvl gruszkarte 2013 2014 535

Der Bürgerverein Luisenstadt sendet allen Freunden und Anwohnern die besten Wünsche zum Fest und zum Neuen Jahr und bedankt sich für die erfolgreiche Unterstützung in 2013.

Bis Januar 2014 lässt der Bezirk Mitte ein Verkehrskonzept für die nördliche Luisenstadt erarbeiten. Dieses soll die Grundlage für verkehrliche Maßnahmen in den nächsten 15 Jahren sein.

Betroffen ist nahezu die gesamte Luisenstadt!

Der Bürgerverein Luisenstadt lädt dazu alle Anwohner zur Diskussion auf einer großen Bürgerversammlung.

Bürgerfest 2013 CollageMehrere hundert Besucher erfüllten im Lauf des Nachmittages des 13. Septembers den erneuerten Michaelkirchplatz. Gleichzeitig fand im Innenhof der Michaelkirche das Sommerfest der Caritas statt. Behinderte und ihre Familienangehörige stellten einen guten Teil der Besucher unseres Bürgerfestes. Die gemeinsam genutzte Bühne verband sehr schön beide Veranstaltungen.

FHXB Kreuzberg MuseumEin aufschlussreicher Einblick in das multikuturelle Leben in SO 36, dem legendären Kreuzberger Teil der Luisenstadt, insbesondere das der Muslime.

Besuch der Migrationsausstellung im FHXB-Museum, Spaziergang durch SO 36 mit seinen vielen Lebensmittelläden, Cafés, Restaurants... und Besuch einer Moschee.

Postfuhramt
Vom um 1895 entstandenen Vorderhaus des Postamtes 16 in der Köpenicker Str. 122 zeugt noch die Straßenfront des Sockelgeschosses mit den eingelassenen Postzeichen aus farbig glasierter Terrakotta. Fast unangetastet – und heute kaum jemandem bekannt – dagegen ist das Ruinenensemble des benachbarten Postfuhramtes in der Köpenicker Str. 132 über die Jahrzehnte gekommen.

Sommefest 2010
Die Tradition des Bürgervereins Luisenstadt wird auch in diesem Sommer mit einem Bürgerfest fortgesetzt.

Alle sind eingeladen: Nachbarn und Freunde der Luisenstadt treffen auf Gewerbetreibende und Vertreter von Institutionen unseres Stadtteils. Unterhaltung, Information und Diskussion bestimmen das Motto.

Lilienthal quer
Am Donnerstag, den 23. Mai 2013, jährt sich zum 165. Mal der Geburtstag des Ingenieurs und Unternehmers Otto Lilienthal. Die ersten in Serie gebauten "Normalsegelapparate" der Welt wurden in der Luisenstadt gebaut!
In den vergangenen Wochen hat die Verkehrs-AG hartnäckig mit den Ämtern verhandelt und alle Volksvertreter der politischen Parteien im Bezirk Mitte einbezogen. Diese Aktionen der Verkehrs-AG haben ein gutes Ergebnis bei der Planung der Umbaumaßnahmen um den Michaelkirchplatz gebracht.

East-Side-Gallery-1-Maerz-2013 Protest gegen den Abriss: Beobachtungen am 1. März 2013 zwischen 9 und 10.30 Uhr.
East Side Gallery, Mühlenstraße 60, ca. 100 m vor dem Hochhaus von Mercedes.

Die-Rote-Burg-am-Engeldamm-im-Winter-2013
Wir begehen den 80. Jahrestag der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser am Engeldamm und am Michaelkirchplatz.

Am 2. Mai 1933 besetzten die nationalsozialistischen Machthaber mit SA-Leuten alle Gewerkschaftshäuser in Berlin. Sie verhafteten viele Gewerkschaftsfunktionäre und enteigneten das gesamte Vermögen der Gewerkschaften. Am 2. Mai 2013 gedenken wir diesem unrühmlichen Tag am Originalschauplatz in der Luisenstadt.

Weihnachtsgruß Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen des Bürgervereins Luisenstadt. 2012 war ein erfolgreiches Jahr für den Bürgerverein und erwartungsvoll blicken wir auf das kommende Jahr.
Wir danken allen, die uns unterstützt und ermutigt haben. Und wünschen Ihnen ruhige und besinnliche Feiertage, Gesundheit und Glück. Schon jetzt freuen wir uns, Ihnen wieder zu begegnen.
Der Vorstand des Bürgervereins Luisenstadt e.V.

Prinzessinnengarten
Zum Jahresende erfüllt auch die Politik Wünsche. Nicht alle, aber einige, die wichtig sind für die Stadt: Endlich hat man auch im Senat erkannt, dass nicht alle Grundstücke an Investoren verschleudert werden müssen. Dass es manchmal besser ist, auf Verkaufserlöse zu verzichten, stattdessen etwas zu tun fürs Image der Stadt als kreative Metropole und für die Zufriedenheit ihrer Bürger.

Foto: Siebrand Rehberg, Plakat: Ellen Röhner "Stillstand und Bewegung. Menschen in Kreuzberg. Fotografien aus den 70ern und 80ern" am Donnerstag, 29. November 2012 um 20 Uhr im Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, Adalbertstr. 95a, Dachetage.
Eindrucksvolle Momentaufnahmen aus einem Berliner Bezirk, der damals weder Mythos noch Szene war. Hinter den Bildern liegen Geschichten von Orten, Menschen und Situationen.
Wann & Wo? - Montag, 5. November 2012, 18:30 Uhr, St.-Thomas-Kirche, Bethaniendamm 23, 10997 Berlin

Die Melchiorstraße bedarf einer grundhaften Erneuerung. Die Fahrbahn und Bürgersteige sind an vielen Stellen beschädigt und nur provisorisch repariert. Die zum Teil ebenfalls beschädigten Bäume haben kaum noch Platz zum Wachsen. Deshalb beabsichtigt der Bezirk Mitte, die gesamte Straße ab 2014 zu erneuern. Es sollen umfangreiche Maßnahmen an Fahrbahn, Bürgersteigen, Bäumen, Leuchten und Leitungen durchgeführt werden. Ermöglicht wird der Straßenumbau durch Fördermittel aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz.

Wir möchten Ihnen auf der Veranstaltung die Planung zur Umgestaltung und das aktuelle Gutachten zu den Straßenbäumen vorstellen und die Ergebnisse mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich an der Planung der Melchiorstraße aktiv zu beteiligen. Für Ihre Fragen und Anregungen stehen Vertreter des Bezirksamts, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, des Koordinationsbüros sowie der Baumgutachter Herr Prof. Dr. Balder zur Verfügung.

René Uckert
KoSP
Einladung Infoveranstaltung Melchiorstraße
Die Melchiorstraße soll gründlich erneuert werden - müssen die Bäume weg? Im Rahmen der Bürgerbeteiligung lädt das Bezirksamt Mitte von Berlin ein zur Informationsveranstaltung zur Umgestaltung der Melchiorstraße.

Am Dienstag, den 23.10.2012 um 11:50 Uhr verlegte der Künstler Gunter Demnig in Berlin Melchiorstraße 18 an der Grenze von Kreuzberg und Mitte zwei Stolpersteine für Selma und Paul Brandes.

Aufräumen auf dem Michaelkirchplatz

Wenn es gut für Rosen und Rasen ist, macht sich der Bürgerverein Luisenstadt schon mal die Hände schmutzig. Vorstand Volker Hobrack hatte zur Beteiligung an der Tagesspiegel-Aktion „Saubere Sache“ aufgerufen.

Am Mittwoch, den 28. November 2012, um 18:30-20:00 Uhr
Veranstaltungssaal der WBG Berolina, Neue Jakobstraße 30, 10179 Berlin
„Anders gärtnern in der Stadt“ - dies ist das Motto der beiden Geschäftsführer und Autoren Marco Clausen und Robert Shaw.

Ein Bildbericht des Bürgervereins Luisenstadt e.V.
Abbildungen: Berlin Story Verlag; Bürgerverein Luisenstadt
Text: Klaus Duntze
Sie können die Präsentation herunterladen oder hier als Bilderabfolge ansehen.

Günther Lamprecht liest aus seiner Biographie

"Und wehmütig bin ich immer noch: Eine Jugend in Berlin"
Kindheitserinnerungen von Günter Lamprecht aus der Luisenstadt
Ort: Kirche St. Thomas am Mariannenplatz, 10997 Berlin, am 2. Oktober 2012, 19.00 bis 20.30 Uhr

Günter Lamprecht liest aus seinem Buch in der Thomaskirche

Die Werbetrommel des Bürgervereins Luisenstadt war nicht zu überhören und zu übersehen. Mehr als hundert Anwohner der Stadt, nicht nur aus dem Kiez, folgten dem Ruf in die Kirche St. Thomas am 2.Oktober 2012.

Bürgerfest vor dem Tresor in der Köpenicker Straße

Die Wetterprognose für unser Bürgerfest 2012 war Tage zuvor noch gut, dann mussten wir mit Regen rechnen. Aber der Himmel blieb uns gnädig – es fielen nur einzelne Tropfen. Auch mit der Teilnahme der Bezirkspolitiker hatten wir Glück: Die Bürgermeister von Mitte und Kreuzberg, „der inneren und der äußeren Luisenstadt“ (O-Ton Dr. Schulz) standen Moderator Volker Härtig Rede und Antwort.

Bürgerverein und Anwohner kümmern sich um ihre Umwelt. Sie wollen Straßen und Plätze frei halten von Abfall und Hundehaufen und Graffiti-Schmierereien beseitigen. Wir beteiligen uns an der in der Presse genannten Mitmach-Aktion

"Saubere Sache" am Sonnabend, 15. September um 10.30 Uhr auf dem Michaelkirchplatz.

„Ach nein, nicht schon wieder!“dachte jeder, der vor gut einer Woche aufs Engelbecken blickte (siehe: Vandalen und Verschönerer) .

Unter anderem war das Schwanenhaus wieder auseinander genommen worden; die letzte Attacke war kein halbes Jahr her.

Freitag, den 07. September 2012
15:00 Uhr bis 21:00 Uhr


Auf dem Vorplatz vor dem „TRESOR“, ehemaliges Heizkraftwerk Mitte, in der Köpenicker Straße 70.
Plakat für Bürgerfest auf Tresorgelände
Bühnenprogramm

„Ach nein, nicht schon wieder!“ denkt jeder, der am Sonntag, den 05. August aufs Engelbecken blickte. Gerade hatten einige Nachbarn mit dem Bürgerverein Spenden gesammelt. Rosen sollten ersetzt werden. (siehe Aufruf). An jedem Wochenende sind die Pergolen bunt- von Müll. Schlimmer sind beschädigte Bänke, demolierte Mülleimer etc.

Rosengarten zwischen Waldemarbrücke und Engelbecken

Im historischen Rosengarten zwischen Waldemarbrücke und Engelbecken fehlen derzeit im Vergleich zur Planung und dem ursprünglichen Zustand nach der Neuanlage etwa 30 alte englische Duftrosen.
Diese können nicht nachgepflanzt werden, weil dem bezirklichen Grünflächenamt für Nachpflanzungen kein Geld zur Verfügung steht.

Gartenanlage Michaelkirchplatz
Einweihung des wiederhergestellten Platzes am 29.6.2012 um 13 Uhr

Vortrag von Dr. Klaus Duntze:

Michaelkirchplatz – der Name sagt es schon: Platz und Kirche gehören untrennbar zusammen. Schon in Lennés Bebauungsplan 1841

 

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