AG Geschichte

  • Wolfgang Pohle Fuehrung Holzplaetze Sept 2012

    Am 27. November 2012 starb im Alter von 60 Jahren unser Mitglied Dipl.-Ing. (Architekt) Wolfgang Pohle aus Berlin. Wir haben ein aktives, engagiertes Mitglied verloren.

  • Luisenstadtbank 600

    Die Erfolgsgeschichte der deutschen Genossenschaften ist untrennbar verbunden mit zwei Namen: Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) und Hermann Schulze-Delitzsch (1808–1883).

    Die Idee zur Gründung erster genossenschaftlicher Organisationen wurde aus der Not heraus geboren: Um die Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte in Deutschland mit Beginn der Industrialisierung besonders auf dem Land und unter der arbeitenden Bevölkerung in den Ballungsgebieten große Armut.

  • Allgemeine Ziele

    Ziel unserer Arbeit soll sein, die Spuren der Geschichte in der Luisenstadt noch mehr erlebbar zu machen, um u.a. die Identifikation der dort lebenden Menschen mit Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld zu verbessern.
    Wir wollen das Entdecken und Erleben von Geschichte als Chance für die Zukunft der Luisenstadt begreifbar machen.

  • Wertheim Moritz-Platz

    Ökumenische Andacht und Verlesung der Namen der Opfer.

    Am Freitag, 9. November 2018, jährt sich das Novemberpogrom zum 80. Mal. Wir erinnern daran - mit Ihnen.

    • 16:00-16:45 Uhr Ökumenische Andacht in der St. Jacobi-Kirche, mit Daniel Pacitti, Bandoneon
    • 16:45-17:00 Uhr Überquerung der Oranienstraße mit Kerzen zum Vorplatz vor der Bona Peiser Sozio-Kulturelle Projekträume
    • 17:00-18:00 Uhr Verlesung der Namen von Jüdinnen und Juden, die aus der Luisenstadt deportiert oder zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. Die Namen werden auf dem Vorplatz vor der Bona Peiser von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern aus Politik, Kultur und Gesellschaft verlesen
    • Gegen 18:00 Uhr Musik vom Frauenchor Queen Bees and the Beat
    • Ab ca. 18 Uhr Gesprächsrunde in der Bona Peiser Sozio-kulturelle Projekträume, Moderation: Matthias Hofmann

    Zusammen mit der Evangelischen Jacobi-Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte und den Bona Peiser Projekträumen möchten wir zusammen mit anderen Organisationen, Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden aus der Luisenstadt eine Gedenkveranstaltung abhalten und an die Verfolgung und Deportation von Jüdinnen und Juden aus der Luisenstadt erinnern. Gleichzeitig möchten wir damit ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen.

  • Moritzplatz AK Collage

    Collage in Großansicht anschauen

    Mit dem wunderbaren Wirtshaus Max und Moritz in der Oranienstraße haben wir dieses Mal einen ganz besonderen Veranstaltungsort gefunden. Ein Ort mit alter Originalatmosphäre sozusagen. Das M&M ist einer der wenigen erhaltenen Leuchttürme der alten Kreuzberger Szene.

    Im Anschluss an die im letzten Jahr im Salon am Moritzplatz gezeigte Ausstellung zum Thema "Jüdische Amüsierbetriebe rund um den Moritzplatz" stellen deren Macher noch einmal die Ergebnisse vor.

    Namen tauchen auf wie das inzwischen bekannte Café Nagler, das vollständig vergessene Café am Moritzplatz, der Tanzpalast Sevilla, das Theater der Gebrüder Herrnfeld, das Theater am Moritzplatz und schließlich eben das Wirtshaus Max und Moritz.

  • Militaerbauten Collage

    Im Jahr 2018 gedenken wir der „Revolution“ von 1848, in der erstmals die Einigung Deutschlands gefordert wurde, und dem Ende des 1.Weltkrieges, als Deutschland im Vertrauen auf die „14“ Punkte des amerikanischen Präsidenten Wilson einem Waffenstillstandsvertrag zustimmte.

    Bis dahin gab es in der Luisenstadt zahlreiche Militärbauten, die noch teilweise vorhanden sind, wie z.B. die Exerzierhalle des Kaiser-Franz-Garderegimentes in der Annenstraße, die Kaserne des 3. Garderegimentes zu Fuß in der Wrangelstraße oder auch die Heeresbäckerei in der Köpenicker Straße.

  • März 18 Volker Schröder width=

    Für demokratische Tradition und revolutionären Geist

    Einladung unserer AG Geschichte zu einem Vortrag von Volker Schröder - Zeitzeuge und Chronist der Bemühungen um die Erinnerung an den Bürgeraufstand im Jahr 1848.

    Seit Herbst 1978 setzt sich die "Aktion 18. März" für die Würdigung der Märzrevolution im Allgemeinen und des 18. März im Besonderen ein. Von einer eher belächelten Truppe hat sich die Bürgerinitiative zu einer Gruppe mit überparteilich prominenter Unterstützung entwickelt.

    Der "Platz des 18. März" vor dem Brandenburger Tor und die Aufnahme des 18. März in den Berliner Flaggenkalender sind Erfolge des zähen Kampfes.

    Volker Schröder stammt aus einer Kreuzberger Bürstenmacherfamilie und kämpft mit Leidenschaft für den „Tag der Märzrevolution“.

    März 18 Platz

    Fotos: Volker Schröder begrüßt die Teilnehmer der Erinnerungsveranstaltung am Platz des 18. März westlich des Brandenburger Tores

  • Kindertransporte Denkmal

    "Ich bitte euch, den Opfern dieser Katastrophe beizustehen."

    So lautete der Appell des britischen Premierministers, Lord Baldwin.

    Auch viele junge Luisenstädter mussten im Rahmen der "Kindertransporte" 1938/39 Berlin verlassen.

    Mit der Pogromnacht im November 1938 wurde der Welt deutlich, welches Schicksal der jüdischen Bevölkerung unter den Nationalsozialisten bevorstand.

    Verschiedene Flüchtlingskomitees, allen voran die Quäker, begannen eine einzigartige Rettungsaktion, um den Kindern aus Deutschland und den von Deutschland besetzten Ländern das Überleben zu ermöglichen.

    Über fünfzehntausend Kinder im Alter von vier Monaten bis zu 17 Jahren, von denen die meisten der jüdischen Religion angehörten, wurden 1938 bis September 1939 in britischen Familien aufgenommen.

    Sie fuhren ohne Eltern in ein Land, dessen Sprache und Kultur sie nicht kannten. Ihre Familien sahen viele der Kinder bei ihrer Abreise ein letztes Mal.

    Auch Ernst Ludwig Rosenthal, der bis 1938 das Luisenstädtische Realgymnasium besuchte, verließ noch im August 1938 mit einem Kindertransport Berlin nach Großbritannien.

  • Flyer Q4 2018 Hausbesetzer

    „Meine Erinnerungen an Kreuzberg im Jahr 1981 sind schwarzweiß. Die Beleuchtung der Gaslaternen war dürftig. Die Hochbahn verlief düster und mächtig vom Gleisdreieck zum Schlesischen Tor.

    Kaum Autos und kaum Menschen auf den Straßen. Ganze Straßenzüge standen leer, Ruinen, nirgends Licht, zugemauerte Haustüren. Die schmierig verdreckten Schaufenster enthielten Gerümpel von Wohnungsauflösungen.

    Wohnungen waren entmietet und die Leute ins Neue Kreuzberger Zentrum am Kotti umgesetzt. Der Plan: Abriss des gesamten Viertels und Neubebauung.“

    Käthe Kruse erzählt vom Alltag in einem der insgesamt 164 besetzten Häuser in Berlin, vom Prozess der Legalisierung über Gründung eines Hausvereins und der späteren Hausgenossenschaft, um langfristig bezahlbares Wohnen zu garantieren. Sie lebte 33 Jahre im sog. Bauhof in der Manteuffelstraße 40/41 und ist Gründungsmitglied der Genossenschaft Luisenstadt e.G..

    Fotos: Ein Dach über dem Kopf - Hausbesetzer bei der Arbeit. Der Werkhof in der Manteuffelstr. 40/41 (1980er Jahre und heute)

  • Lilienthal Doppeldecker 600

    Es kamen tatsächlich einige Meilensteine der Technik aus der Luisenstadt.

    Sogar die Anfänge der Luftfahrtindustrie sind eng mit der Luisenstadt verbunden:

    In der Köpenicker Str. 113 befand sich die Kessel- und Dampfmaschinenfabrik der Gebrüder Lilienthal. Hier wurde der erste Fluggleiter weltweit in Serie hergestellt. In der Gitschiner Str. 5 saß die Abteilung für Luftfahrzeugbau der Rumpler-Werke.

    Zu Beginn des 20. Jhs widmeten sich zahlreiche kleinere Konstrukteure der Entwicklung und Herstellung einzelner Flugzeugteile, größere Firmen wie Focker oder Harlan bauten auf Lizenzbasis ganze Flugzeuge nach.

    Hans-Ulrich Fluß, langjähriges Mitglied sowohl im Technikmuseum als auch im Bürgerverein Luisenstadt, erzählt uns in einem spannenden "Lichtbildvortrag" die ganze Geschichte.

  • BVL Programmflyer Q1 2019 Cover

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch hier auf unserer Homepage...

  • Flyer Q2 2017 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auf unserer Website...

    Wir beginnen das Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins im 2. Quartal 2017 im April mit einem Besuch in der Kirche. Die St.-Thomas-Kirche am Mariannenplatz ist vom Volumen her die größe Kirche Berlins. Dr. Peter Lemburg zeigt uns interessante Winkel des Hauses, die ein "normaler" Besucher nicht zu sehen bekommt.

  • Flyer Q2 2018 Cover

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch auf unserer Homepage...

  • Flyer Q4 2017 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich hier auf unserer Homepage...

  • Flyer Q1 2017 Vorderseite

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie demnächst auch aktuelle auf der Website...

  • Flyer Q1 2018 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich hier auf unserer Homepage...

    Wir beginnen das Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins im neuen Jahr 2018 mit einem Vortrag über die Geschichte der Genossenschaften und ihre Spuren in der Luisenstadt, lassen uns versetzen in die früheren Amüsierbetriebe am Oranienplatz und erfahren in einem weiteren Vortrag, was es mit den noch verbliebenen Militärbauten in der Luisenstadt auf sich hat.

  • BVL Programmflyer Q4 2018 Cover

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch hier auf unserer Homepage...

  • Möbel Engeldamm

    Altes Handwerk in der Luisenstadt - Aus Leidenschaft für historische Möbel

    Historischen Möbeln wieder ihre Eleganz und ihre Strahlkraft zurückzugeben, dafür haben sich Jens Hoffmeister und Uwe Lehmann vor vielen Jahren entschieden.

    In einer ehemaligen Kutscherremise unweit der Thomaskirche widmen sie sich dieser Aufgabe mit hohem handwerklichem Anspruch, meisterlichem Können, fundiertem Fachwissen über historische Stilepochen und großer Leidenschaft.

    Nach historischen Vorgaben werden auch neue Möbel angefertigt.

    Die Restaurierungswerkstatt ist Mitglied in der fachübergreifenden Vereinigung des Zentralverbands des deutschen Handwerks „Restaurator im Handwerk e.V.“, einer freiwilligen Vereinigung verantwortungsbewusster und qualifizierter Handwerker, die sich für den Erhalt des Kulturgutes und die Denkmalpflege einsetzt.

  • Dieter Kramer

    Berlin, Mitte. Dieter Kramer nimmt uns mit auf eine fotografische Zeitreise vom Halleschen Tor bis zum Spreebogen.

    Kramer dokumentiert den Wandel der Berliner Stadtmitte.

    Er stellt dabei seinen frühen Aufnahmen der 1970er Jahre eine Reihe historischer Abbildungen voran und gegenüber und konfrontiert diese mit den aktuellen Zuständen der interessantesten Orte in der Stadtmitte.

    Bild: Dieter Kramer vor dem "Stadtmodell"

  • 141028 LuisenstadtSpreewegFuehrung 006

    Sichern! Erhalten! Informieren!

    Bei dem, was wir heute die „Berliner Mauer“ nennen, handelt es sich um ein tief gestaffeltes System von Grenzanlagen, die mit jedem geglückten Versuch, diese Anlagen zu überwinden, verschärft wurden.

    Westlich der Schillingbrücke sind zahlreiche Elemente dieser Sperranlagen, bestehend u.a. aus Mauersegmenten, Hinterlandsicherungszaun, Bootsbunker und einem Postenweg, erhalten, die sich dem Betrachter zunächst einmal nicht als Teile der Berliner Mauer erschließen.

    Über einen Zeitraum von über 10 Jahren konnten wesentliche Elemente dieser wasserseitigen DDR-Grenzanlagen gesichert und als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden.

    Eine Führung vor Ort im Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt" klärt anschaulich den heutigen Stand, aber auch die Geschichte und die mögliche Zukunft.