und ein umwelt- und anwohnerfreundliches Verkehrskonzept setzte sich ab Januar 2006 die Arbeitsgruppe Verkehr ein.

 

An der ehemaligen Mauerlinie wurden Brachen zu Parks umgestaltet, es entstanden und entstehen neue Wohnungen und Gewerbebetriebe. Ehemals völlig abgelegene und ruhige Randgebiete liegen jetzt im Zentrum Berlins.

 

Viele Anwohner freuen sich über den dazugewonnenen Lebens- und Erholungsraum, spüren aber gleichzeitig eine ständig zunehmende Belastung durch Kfz-Lärm, gestörte Nachtruhe, Staus vor ihren Fenstern und mangelnde Sicherheit als Fußgänger und Radfahrer.

Der überregionale Verkehr flutet heute ungebremst quer durch die aufwändig restaurierten Parkanlagen und die sie umgebende dichte Wohnbebauung. Reine Anwohnerstraßen, die auch baulich nicht dafür geeignet sind, werden zu Durchgangsstraßen.

Michaelkirchstraße, Michaelkirchplatz, Annenstraße, Heinrich-Heine-Platz, Engeldamm, Bethaniendamm, Adalbertstraße, Legiendamm, Leuschnerdamm und Waldemarstraße sind zum Ost/West–Nord/Süd–Drehkreuz und zur Umfahrungsstrecke abseits der oft verstopften Magistralen geworden.

Um den Kfz-Verkehr „flüssig“ zu halten, hat der Senat den Straßenzug Engeldamm, Bethaniendamm und Annenstraße dem übergeordneten Straßennetz zugeordnet. Auf einer Teilstrecke direkt über dem Engelbecken und am Heinrich-Heine-Platz ist deshalb Tempo 50 erlaubt. Geschwindigkeitskontrollen finden hier nicht statt.

Auch das Tempo-30-Gebot in den Anwohnerstraßen konnte bisher nicht durchgesetzt werden und der Pendel- und Schleichverkehr hat dort noch zugenommen.

All das hat verheerende Folgen für die Wohn- und Aufenthaltsqualität im Kiez. Die Erholungsfunktion des Luisenstädtischen Kanals wird stark beeinträchtigt, gerade für ältere Menschen und Kinder ist er nur unter Gefahren überhaupt erreichbar.

Die Arbeitsgruppe Verkehr hat sich im Dezember 2012 wieder neu zusammengefunden. Ihr Sprecher ist Jochen Baumann. Weil im April 2013 der seit 2010 geplante Umbau der Straßen und Gehwege rings um das Engelbecken und den Michaelkirchplatz nun endlich beginnen soll, ist hier im Moment viel bürgerliches Engagement gefragt. Wir werden uns für eine Herabsetzung der Geschwindigkeit auf den vom Umbau betroffenen Anwohnerstraßen auf 10 km/h einsetzen und an besonders „neuralgischen Stellen“ (weitere) Gehwegvorstreckungen, zusätzliche Fußgängerüberwege, verkehrshemmende Schwellen und durchgängige und sichere Radwegmarkierungen fordern.

Weitere Themen, denen wir uns zuwenden wollen, sind die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in der Luisenstadt, die Prüfung und Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung (die auch Autofahrern zu Gute käme) und weitere Verbesserungen der Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer in der Luisenstadt.

Nachbarn, Anwohner und Verkehrsinteressierte sind eingeladen, mitzuarbeiten und ihre Anliegen und Ideen einzubringen.

Sie erreichen uns entweder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder zu unseren Sitzungen jeden zweiten Montag im Monat um 19.00 Uhr im Büro des Bürgervereins Luisenstadt e.V., Michaelkirchstraße 6, 10179 Berlin, EG links

 

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Projekt Luisenstädtische Kirche: Nach 10 Jahren endlich Erfolg - Nun Denkmal-Einweihung

EINLADUNG zur Einweihung
des Bodendenkmals Luisenstädtische Kirche und der erneuerten Informationstafel

am Freitag, 16. August 2019 um 15 Uhr

im Luisenstädtischen Kirchpark zwischen Sebastianstraße und Alte Jakobstraße.


Mehr über das Projekt, das unser Bürgerverein bereits seit mehr als 10 Jahren verfolgt

Der Bürgerverein Luisenstadt und der Investor Instone Real Estate GmbH des benachbarten Wohnquartiers Luisenpark an der Stallschreiberstraße laden gemeinsam ein zur Vorführung von Erinnerungszeichen zur Geschichte des historischen Ortes.

1753 wurde hier auf dem Friedhof der Cöllnischen Vorstadt die erste steinerne Kirche gebaut. Sie war der Mittelpunkt der 1802 benannten Luisenstadt. Ihre Bürger spielten im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der sozialen und politischen Selbstverwaltung Berlins. Die Kirche bestand fast 200 Jahre bis zur Zerstörung im Februar 1945 im Bombenkrieg.

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NEU Juli/August 2019: ecke köpenicker No. 3/2019 erschienen

Die ecke No. 3 für die Monate Juli und August 2019 mit den Schwerpunkten Michaelkirchstraße, Rahmenplan und Mitte informiert aktuell mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Was plant der Projektentwickler für das Grundstück Michaelkirchstraße 22/23 an der Spree: Vier Elemente an der Michaelbrücke
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  • Grünzug Michaelkirchstraße: Jetzt soll ein Gutachten her
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Aug-Okt: Ausstellung - "Blumen küssen Nachtigallen" Kunst an der Plakatwand

16 Künstler zeigen großformatige Original-Gemälde rund um die St. Michael-Kirche.

Am Michaelkirchplatz in Berlin Mitte vom 18. August bis 6. Oktober 2019.

Am Freitag, den 30. August, sind die Künstler während des Sommerfestes unseres Bürgervereins für Gespräche dabei.

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Unser Newsletter Juni 2019

Bürgerverein Luisenstadt - Newsletter Juni 2019 (lange Version)

Bericht aus unserem Vereinsleben

Unsere Vereinsarbeit ist gekennzeichnet erstens durch die Mitarbeit in den kommunalen Gremien im Sanierungsgebiet der Nördlichen Luisenstadt: In der "Betroffenenvertretung" werden neue Bauvorhaben, die Verkehrsprobleme rund um das Hostel in der Köpenicker Straße, die weitere Planung des Spreeuferweges und die zukünftige Gestaltung des Quartiers gemeinsam mit dem Gebietsbetreuer KoSP beraten.

Dieser hat Anfang 2019 das ISEK (Integriertes städtebauliche Entwicklungskonzept) vorgelegt, das Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen der Entwicklung enthält. Das Wachstum der Einwohnerzahlen in Fördergebiet (von 4841 in 2011 auf 7282 in 20179 erfordert einen Mehrbedarf an sozialer und grüner Infrastruktur.

Gemeinbedarfsstandorte wie Kitas, Grundschule, Einkaufsmöglichkeiten u.a. müssen gesichert und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Dazu gibt es im Stadtteiladen Dialog 101, Köpenicker Str. 101, eine kleine Ausstellung vom 11.6. bis zum 16.6.2019, die unbedingt sehenswert ist.

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Grün für Luise - Unsere neue Arbeitsgruppe zur Förderung der Grünanlagen

Grün für Luise – Einladung zum Mitmachen

Unter dem Dach unseres Bürgervereins Luisenstadt e.V. entsteht eine neue Arbeitsgruppe (AG) zur Förderung unserer Grünanlagen.

Die AG soll auch Anwohnerinitiativen zur ehrenamtlichen Grünpflege anregen, unterstützen und bündeln und gleichzeitig Sponsorengelder und Zuwendungen zur Erhaltung, Verschönerung und Neugestaltung der grünen Oasen in den dichtbesiedelten Wohngebieten der Luisenstadt einwerben.

Durch Übernutzung, nicht genügend Pflege, Verwahrlosung und auch mangelnde Abwendung von Vandalismus sind die Parkanlagen der Luisenstadt, allen voran das Engelbecken und der Luisenstädtische Kanal, aber auch kleine öffentliche Grünflächen und Plätze, in einem traurigen Zustand.

Foto oben: Bitte weitersagen - Radfahren im gesamten Luisenstädtischen Kanal ist verboten! Es ist ein geschütztes Gartendenkmal!

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Läuft: Haushaltsbefragung zur sozialverträglichen Quartiersentwicklung in der Nördlichen Luisenstadt

Sie, die Bewohnerinnen und Bewohner der Luisenstadt Nord, werden amtlich um Mitwirkung gebeten.

Nach der Publikation der wissenschaftlichen Untersuchung zu "Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt" im Jahr 2018 (hier nachlesen) fragt das BA Mitte Stadtentwicklungsamt nun noch einmal genauer nach.

Gerichtet an die Haushalte im Bereich Luisenstadt Nord wurden Fragebogen in die Briefkästen gesteckt, deren Beantwortung ist dringlich erwünscht. Erst ein Minimum an Rückläufen dürfte so etwas wie Repräsentativität herstellen

Die Datenerhebung erfolgt anonym. Es geht um Ihre Wohnumfeld, Ihre Nachbarschaft. Zum Inhalt des Fragebogens bitte weiterlesen.

Hintergrund

Im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt hat die Nutzung der erheblichen Neubaupotentiale eine besondere Bedeutung für die weitere Entwicklung des Quartiers.

Mit dem Ziel einer sozial verträglichen Gebietsentwicklung sollen Vorgaben für einen am Bedarf der Bevölkerung orientierten Wohnungsbau entwickelt werden.

Hierbei steht die Schaffung von preiswerten, von breiten Schichten der Bevölkerung nachgefragten Wohnungen im Vordergrund.

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