Parkzonen Grafik


Bereits im September 2016 beschlossen, wurde der Termin für den Beginn der Parkraumbewirtschaftung mehrfach verschoben. Am 1. November 2017 gab es für die Anwohner einen "Infotag". Und nun geht es also tatsächlich los, und zwar am Freitag, den 1. Juni 2018. Die Hinweisschilder sind aufgestellt, die Parkautomaten vorbereitet.

Die Ausgabe 7/2017 der "ecke köpenicker" beschreibt das genauere Procedere der Blech-Bewirtschaftung und wer wie an die Park-Vignetten kommt. Schauen Sie hier rein.

Der bisherige Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung, Carsten Spallek, informierte uns vor fast zwei Jahren über den Beschluss des Bezirksamtes:

In der Sitzung am 6. September 2016 wurde die Erweiterung der bestehenden Parkraumbewirtschaftung in Berlin-Mitte-Luisenstadt beschlossen.

In der Meldung heißt es weiter:

Es werden im Gebiet der Luisenstadt zwei weitere Zonen eingerichtet. Die Trennlinie zwischen den beiden Parkzonen verläuft entlang der Michaelkirchstraße, Köpenicker Straße und Heinrich-Heine-Straße. Die weiteren Begrenzungen bilden die Bezirksgrenze zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die Spree bzw. der Spreekanal sowie die Axel-Springer Straße und der Spittelmarkt.

Ein bereits bewirtschafteter Teil der Parkzone 2 östlich der Axel-Springer-Straße und des Spittelmarkts sowie der Bereich der Parkzone 2 südlich des Spreekanals (s. Anlage/Bild oben). Die Parkgebühren werden 0,50 € je Viertelstunde betragen.

Im Zuge der Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Nördliche Luisenstadt wurde auch der ruhende Verkehr untersucht. Dabei wurden das Parkraumangebot sowie die Parkraumauslastung insgesamt und nach den verschiedenen Nutzergruppen erhoben.

"Das Gebiet weist eine hohe Nutzungsmischung aus beschäftigungsintensiven Einrichtungen, Wohnen und Einzelhandel auf. Dementsprechend kritisch ist die Situation im ruhenden Verkehr. Die Auslastung der vorhandenen Stellplätze im öffentlichen Straßenraum liegt bei über 100%. Der hohe Parkdruck wird wesentlich von Beschäftigten verursacht. Bewohner haben daher häufig Schwierigkeiten, einen Stellplatz in Wohnungsnähe zu finden.", so Baustadtrat
Carsten Spallek (CDU).

Die Umsetzung der erforderlichen Arbeiten zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung (Öffentlichkeitsarbeit/Anwohnerinformation, Beschaffung und Montage von Parkscheinautomaten sowie Parkzonenkennzeichen, Auswahl und Einstellung des zusätzlich notwendigen Personals sowie die Ausstellung von Anwohnerparkausweisen) benötigen voraussichtlich einen Zeitrahmen von 14 Monaten.

"Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung wurde im Vorfeld von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern gefordert. Ich gehe daher davon aus, dass die zeitnahe Umsetzung auf große Zustimmung treffen wird.", so Carsten Spallek abschließend.

...

Plan PWB Anlage 1 535
Parkaum-Planung und Einladung zum Infotag am 1.11.17 anschauen

...

Pressespiegel zum Thema

www.morgenpost.de/bezirke/mitte/../In-der-noerdlichen-Luisenstadt-werden-Parkgebuehren-faellig

www.bz-berlin.de/berlin/mitte/parken-in-berlin-mitte-soll-teurer-werden

www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/mitte-parken-in-der-luisenstadt-kostet-bald-geld

SenStadtUm

www.stadtentwicklung.berlin.de/../strassen_kfz/parkraum

...

Bitte diskutieren Sie Ihre Meinung zur neuen Parkraumbewirtschaft hier in unserer Kommentarfunktion:

 

Kommentare  

+2 #1 M. Haas 2017-01-12 17:26
Eine weitere unzumutbare und unangemessen hohe finanzielle Belastung, nicht nur für die hier arbeitende Bevölkerung und für handwerklich Gewerbetreibende, sondern AUCH für hier ansässige Anwohner - rechtschaffende Bürger, Steuerzahler und PKW-Besitzer - die aufgrund der extrem zugespitzten Parkplatzsituation häufig auf andere Häuserblocks ausweichen müssen, um einen Parkplatz zu finden. Sowieso schon auf allen erdenklichen Ebenen, häufig auf rechtlich bedenkliche und z.T. verwerfliche Art finanziell geschröpft, zahlt nur der Steuerzahler drauf. Die Verlierer sind auch hier wieder die einfachen und mittelständischen Bürger. Betrogen wird ebenfalls die Wählerschaft der politisch Verantwortlichen. Es geht schlicht um einfach um Geld, da nützen keine fadenscheinigen Begründungen - und das weiß jeder halbwegs mündige Bürger. Denn vielerorts ist vor allen Dingen in den Abendstunden die Parkplatznot, z.B. in Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain, am Größten!
+4 #2 Joerg 2017-01-19 17:12
Guten Tag H. Haas,

die Kosten für den Anwohnerparkplatz kostet für 2 Jahre EUR 20,40. Ich denke, dass dürfte erschwinglich sein.

Wie soll das Problem sonst gelöst werden? Selbst wenn - was vermutlich ein Traum bleiben wird - ein Parkhaus hier zur Verfügung stehen würde, wäre das zu bezahlen. Soweit mir bekannt ist, zahlt man für einen TG-Platz am Heinrich-Heine-Forum ca. EUR 90,00 pro Monat.

Manches wäre schon leichter, wenn bei Veranstaltungen z.B. im Kraftwerk die Besucher verstehen würden, dass es hier knapp an Parkplätzen ist. Doch leider reicht dazu die Rücksicht nicht.

Wenn Sie Vorschläge haben, wie das Problem gelöst werden kann, ohne die Anwohner und Gewerbetreibenden ohne Kosten gelöst werden kann, dann her damit.

Viele Grüße, ein ebenfalls betroffener Anwohner.

J. Simon
+3 #3 Joerg 2017-01-19 17:14
Nachstehend ein Link zu Informationen, wo und wie man den Anwohnerparkausweis bekommt und was Gästeausweise kosten:

https://service.berlin.de/dienstleistung/121721/
+2 #4 Marie D. 2018-05-26 18:33
Endlich! Das ist super für die Mitbewohner.
Mehr platz für die Kreuzberber und weniger Touristen. Das Geld kann für Fahrradweg oder Park benutz sein. Hoffentlich!

Wenn das kommt in Luisenstadt Sud? Bitte!
+6 #5 ulf k. 2018-06-07 18:35
Damit wird das Problem der Pendler wieder einmal in benachbarte Straßen verschoben. Nach der Einrichtung der Parkraumbewirtschaftung in Friedrichshain wurde es um den Wrangelkiez schon knapp mit Parkplätzen, jetzt kollabiert das ganze. Warum kann sich das ach so grüne Kreuzberg nicht endlich zur flächendeckenden Bewirtschaftung bekennen. die 20-30 Euro im Jahr sind für einen Autofahrer nun wirklich kein Problem.
#6 Dörte 2018-11-08 13:51
Bitte machen das in den ganze Kreuzberg! Das ist so nicht Fair, als Berliner wir finden kein Platz mehr :(

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So 25·August 2019: Grün für Luise - zweite Gießaktion, Heinrich-Heine-Platz und Michaelkirchplatz

Liebe Freunde und Nachbarn,
Nützliches für die Natur zu tun, dabei noch mehr nette Nachbarn kennenzulernen und auch noch Spaß dabei!
Am kommenden Wochenende (24./25. August 2019) soll es noch einmal richtig sommerlich heiß werden. Deshalb wollen wir die Bäume und Beete am Heinrich-Heine-Platz und - wenn genügend helfende Hände vorhanden sind - auch am Michaelkirchplatz nochmals gemeinsam wässern.


Wir treffen uns am kommenden Sonntag, 25. August, um 11 Uhr am Rosenbeet auf dem Heinrich-Heine-Platz.


Bitte informiert bzw. leitet dies weiter an Bekannte und Nachbarn, die evtl. beim letzten Mal dabei waren, aber auch in Eurem Netzwerk weiter. Für die Natur vor unserer Haustür nützlich machen - das ist unsere Intention.

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Begrüßungsrede zur Einweihung des Bodendenkmals Luisenstadtkirche

Fotos oben - von links: Volker Hobrack (im Hintergrund), Bürgermeister von Dassel, Herr Sellschopf und Pfarrer Boß an der neuen Gedenktafel (Bild vergößern hier)


Am Freitag, den 16. August 2019,
wurde in unserem Luisenstädtischen Kirchpark das erneuerte Bodendenkmal für die Luisenstadtkirche sowie eine ebenfalls erneuerte, moderne Gedenktafel eingeweiht. Vorstand Volker Hobrack hielt die Eröffnungsrede und begrüßte die zahlreichen eingeladenen Gäste sowie die Anwohner der Luisenstadt. Hier Volkers Rede im Wortlaut:


Liebe Anwohner, liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Luisenstadt, sehr geehrte Mitarbeiter des Wohninvestors Instone Real Estate Development GmbH, Frau Brandenbusch und Herr Sellschopf, sehr geehrter Herr Stadtbezirksbürgermeister von Dassel, sehr geehrter Herr Stadtrat…. sehr geehrte Damen und Herren der bezirklichen Verwaltung insbesondere des Straßen- und Grünflächenamtes, Herr (…), lieber Pfarrer Gerhard Boß, liebe benachbarte Pfarrer der Kirchgemeinden von St. Jacobi und St. Thomas, liebe Gäste von außerhalb der Luisenstadt.

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Sebastianstraße, 1976 / 2018

Großansicht hier

Das historische Foto oben zeigt den Bauzustand der Mauer an der Sebastianstraße in der Luisenstadt im Jahr 1976. Die Mauer wurde mehrfach verändert, verstärkt, erhöht.

Fotos gefunden bei Facebook in der Gruppe "West-Berlin".


Quellen
© FHXB-MUSEUM / Jürgen Henschel (https://fhxb-museum.de/fhxb_lp/objekt.php?o=17247&m=15208)
© refilm.io (http://refilm.io/36)

Grün für Luise: Die Gießaktion hat den Praxistest bestanden

Das Grünflächenamt Mitte hatte es im Juni und im Juli 2019 nicht geschafft, die Straßenbäume und Grünanlagen zu wässern und so folgten an einem Freitagnachmittag im August ca. 30 Leute - Frauen, Männer, Kleinkinder mit ihren Eltern und Senioren - einem Aufruf von "Grün für Luise" und wässerten auf dem Heinrich-Heine-Platz die Bäume.

Mit großer Begeisterung folgten die Kleinkinder dem Beispiel der Erwachsenen und sogar Schwerbeschädigte mit Gehhilfen und Rollator halfen mit.

Das Wasser sprudelte aus einem an zwei Stellen nacheinander angedockten Standrohr für Hydranten, welches sich die Projektgruppe des Bürgervereins Luisenstadt e.V. von den Wasserbetrieben besorgt hatte. Klaus Faehnrich und Frank Thärigen, die es bedienten, konnten die ihnen hingestreckten Eimer und Kannen gar nicht schnell genug wieder füllen.

(mehr und Fotos auf der nächsten Seite....)

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Samstag 14·Sept 2019: Aktion Gemeinsame Sache - Das Engelbecken retten

 

Wir machen im und rund um das Engelbecken sauber. Mit Ihnen.

Schon viele haben sich dafür eingesetzt, dass die Lebensqualität in der Luisenstadt am Übergang von Mitte und Kreuzberg für alle immer besser wird.

Es war so schön - aber durch einen Teil der zahlreichen Besucher verdreckt es. Müll landet im wunderbaren See - wir holen ihn raus.

Schnapsflaschen und Pizzakartons verstecken sich im Gebüsch - wir entsorgen.

Schwäne, Enten und wir wollen rund ums Café am Engelbecken diese Idylle genießen.

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Vorschau: Unser neues Veranstaltungsprogramm bis Oktober 2019

Unser neues Veranstaltungsprogramm für die Monate August bis Oktober 2019, organisiert von der AG Geschichte, ist bereits im Druck. Hier können Sie vorab hineinschauen. Die Verteilung des Flyers beginnt Anfang August.

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