Unsere  AG Geschichte bietet die erste Veranstaltung nach der langen Corona-Pause an!
Samstag, 14.8.2021, 11.00 - 12.30 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Südausgang des U-Bahnhofs Heinrich-Heine-Straße
 
Blindenwerkstatt Otto Weidt 200dpi swBelegschaft der Blindenwerkstatt Otto Weidt
Quelle: Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Berlin
Das Neanderviertel, ab 1966 Heinrich-Heine-Viertel, ist das erste große Wohnungsbauprojekt, das nach dem 2. Weltkrieg in Plattenbauweise in Ostberlin realisiert wurde. Mit rund 2.500 Wohnungen ist das Heinrich-Heine-Viertel heute das größte Genossenschaftsquartier im Zentrum Berlins. Die Fläche, über die sich das Viertel erstreckt, könnte mehr Geschichte kaum enthalten. Wir lesen auf unserem Spaziergang aus der Broschüre, die Mitglieder des Bürgervereins Luisenstadt über die Geschichte des Heinrich-Heine-Viertels herausgebracht haben. Stationen sind u.a. der ehemalige Grenzübergang in der Heinrich-Heine-Straße und der "Geisterbahnhof", die Industriegeschichte des Viertels, Orte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus und ein Rückblick auf die Lesehallenbewegung ab dem Ende des 19. Jahrhunderts.
 
Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anwesenheitsliste wird vor Ort geführt.
BonaPeiserLesehalleLesehalle der Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur, Berlin Quelle: Frauke Mahrt-Thomsen: “Bona Peiser – Die erste deutsche Bibliothekarin”