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Tour 6 Karte

> Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


Leseprobe

Historische Fußtour No 6: Die "Cöpenicksche" - Vom Schulze-Delitzsch-Platz zum Schlesischen Tor

Von und mit Frank Eberhardt *)

Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 256 - 261. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
Die Tourbeschreibung wurde erstellt im Jahr 1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


*) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buch verfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Vorstand bei der Gründung unseres Vereins im Jahr 1991 (hier im Interview)


Teil 1 - Die schönste Straße auf der Luisenstadt


"Die schönste Straße auf der Luisenstadt ist unstreitig die Cöpnicker, die von der neuen Jacobsstraße an über das Feld, mit der Spree gleichlaufend, bis an das Schlesische Thor führt, ursprünglich die Heerstraße nach Cöpnick war und daher noch heute ihren Namen hat", so schrieb J. F. Bachmann 1838 in seinem Buch "Die Luisenstadt".

Bereits 1589 ließ Kurfürst Johann Georg diese Straße zu seinem neugebauten Jagdschloß in Köpenick anlegen. Die häufigen Überschwemmungen durch die Spree verhinderten lange eine Bebauung. Vorwiegend Holzplätze erstreckten sich zur Spree, Gärtnereien befanden sich auf der anderen Straßenseite.

Erst nach 1850 erfolgte eine durchgängige Bebauung. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges und der Bau der Mauer schlugen tiefe Wunden. Die Tour über zwei Kilometer zeigt das schwere Erbe, an dem diese Straße noch trägt.

Wir beginnen am Schulze-Delitzsch-Platz (1):

Die sonderbare dreieckige Form ergab sich durch den Bau der Berliner Festung. Vor dem Festungsgraben mußte die Köpenicker Straße in die Neue Jakobstraße abknicken. 1899 wurde auf dem Platz das Denkmal zu Ehren des Begründers des deutschen gewerblichen Genossenschaftswesens, Hermann Schulze-Delitzsch, eingeweiht.

Schulze-Delitzsch-Platz um 1922

Auf dem Platz sind erwähnenswert die Nr. 92 (Hotel Luisenhof), eines der ältesten Häuser der Luisenstadt (1822 erbaut), leider durch Aufstockung verändert, und die Nr. 95, 1899 für die Luisenstädtische Bank von G. Knoblauch in Formen der deutschen Renaissance erbaut.

Am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße steht das Heinrich-Heine-Denkmal (2) von Carin Kreuzberg, im Februar 1991 anläßlich Heines 135. Todestages enthüllt.

Links sehen wir das Heizkraftwerk (3), ein 1961-64 erbautes Kraftwerk auf Erdölbasis, später umgerüstet auf Erdgas. Es erzeugt Fernwärme und Strom, wichtig für die Versorgung des Stadtzentrums.

An der Kreuzung ist ein Blick auf die St.-Michael-Kirche (4) möglich. A. Soller projektierte die in den Jahren 1851 bis 1861 erbaute zweite katholische Kirche Berlins im Stil oberitalienischer Backsteinkirchen der Renaissance.

Wir kommen zum Victoriahof (5), einem 1910 erbauten Gewerbehof.

Daneben die ehemalige Luisenstädtische Feuerwache, 1865 erbaut. Der Seitenflügel im Hof beherbergte früher eine Gemeindeschule.



Teil 2 - Am Luisenstädtischen Kanal


Ein breiter Grünstreifen war ehemals der Luisenstädtische Kanal (6), nach Plänen von Lenné 1848 bis 1852 errichtet, in den Jahren 1926-1928 zugeschüttet. Nach Plänen von Erwin Barth (1880-1933) erfolgte eine Umwandlung in eine vertieft liegende Grünanlage. Nach 1945 kam es zur Einebnung mit Trümmerschutt.

BU Blick in die Neanderstraße (heute Heinrich-Heine-Straße) aus der Brückenstraße

 Hier verlief ein Teil der Mauer zwischen Ost- und Westberlin. Ein erster Abschnitt der Grünanlage zwischen Engelbecken und Adalbertstraße wurde originalgetreu in der Form eines "Immergrünen Gartens" rekonstruiert.

1840 errichtete eine Aktiengesellschaft, an deren Spitze der Maurermeister Schilling stand, eine hölzerne Klappbrücke (7), die nach ihm benannt wurde. Die Benutzung kostete bis zur Tilgung der Baukosten Brückenzoll. Beim Bau des Luisenstädtischen Kanals, der hier in die Spree mündete, stellten zwei Kanalmündungen seitlich der Brücke die Verbindung zur Spree her. Die Öffnungen wurden beim Neubau der Brücke 1870-74 beibehalten und bei der Zuschüttung des Kanals zugemauert. Von der S-Bahn aus sind sie an der Färbung der Steine deutlich sichtbar. Während der "Mauerzeit" war die Brücke, über die die Grenze verlief, gesperrt.

Von hier aus ergibt sich ein schöner Blick auf die Thomas-Kirche (8), ein 1865 bis 1869 von F. Adler im Stil frühromanischer rheinischer Dome errichteter Backsteinbau mit gedrungenem Langschiff. Über der Vierung erhebt sich eine 40 m hohe Tambourkuppel. Der Haupteingang an der Südfront ist von zwei schlanken Türmen flankiert.



Teil 3 - Wo sich die Gärtnerei Späth befand


In der Köpenicker Straße 153 (9) steht das 1864 errichtete Wohnhaus der hugenottischen Gärtnerfamilie Richard, die hier seit 1794 ansässig war. Am Seitenflügel ein Treppenturm. Daneben befand sich von 1760-1890 die Gärtnerei Späth, die nach Baumschulenweg umzog.

Gegenüber der Victoria-Speicher (10), ein 1879 errichteter, ursprünglich fünfflügeliger Speicherkomplex. Seit den zwanziger Jahren im Besitz der Behala. 1937-39 befand sich hier in einem (später durch Bomben zerstörten) Speicher das Sammeldepot der sog. "entarteten Kunst". Rund 5000 beschlagnahmte Gemälde und Plastiken sowie 12 000 Graphiken wurden von den Nazis hierhergebracht. Ein Teil der Kunstwerke wurde ins Ausland verkauft, der Rest wurde verbrannt (!).

Ehemaliges Heeresproviantamt

Ein langgestreckter Backsteinbau ist das ehemalige Heeresproviantamt (11), 1864/65 als Körner- und Mehlspeicher errichtet mit Mühle und Bäckerei für die Versorgung der in Berlin befindlichen Soldaten. Heute Nutzung als Speicher.

Gegenüber das Eckgrundstück Köpenicker Straße/Eisenbahnstraße ist das "Forum Kreuzberg" (12).

Forum KreuzbergDas Projekt entwickelte sich aus einer freien Bildungsinitiative als Volkshochschule. Weiterhin existieren hier Theater, Ballsaal, Werkhof, Schülerladen, Künstlerateliers und Wohnungen.

Die Neubauten rechts (13) gehören zu DeTeWe (Deutsche Telephonwerke und Kabel-Industrie AG). Seit 1887 im Stadtteil ansässiger Betrieb, früher R. Stock Telegraphenapparate, 1922 vereinigt mit der Deutschen Kabelindustrie GmbH, seitdem DeTeWe. 1977-82 verschiedene Neubauten (z.B. Entwicklungszentrum).



Teil 4 - An den Kasernen


Auf dem unbebauten Gelände Köpenicker Straße 11-15 (14) befanden sich die Kasernen der Gardeschützen, des Garde-Pionier-Bataillons und das Montierungsmagazin. Dieses gab der Querstraße Zeughofstraße den Namen. Dahinter richtete General von Pfuel 1817 die erste Berliner Schwimmschule ein (1931 geschlossen). Alle Gebäude wurden im Krieg zerstört.

Köpenicker Straße 186-188 (15):

Hier war ehemals der Itzigsche Garten. Nach 1761 ließ Bankier Itzig hier den schönsten Barockgarten Berlins ausbauen. 1870 erwarb der Militärfiskus das Gelände, holzte den Baumbestand ab und ließ eine Kasernenanlage errichten. Das Hauptgebäude der Kasernen in der Wrangelstraße ist als Teil eines Oberstufenzentrums erhalten.

In der Köpenicker Straße 2-3 (16) wurde ein Abenteuerspielplatz auf dem Gelände einer im Krieg zerstörten Schule zwischen Köpenicker Straße und Gröbenufer errichtet. Interessant die Gestaltung der Brandwände der umliegenden Häuser.

Unter dem Thema "Weltenlandschaft" werden verschiedene Ansichten gezeigt, verbunden durch harlekineske Gestalten und umrahmt mit breitem Goldstreifen. Die Gestaltung wurde nicht vollendet.

U-Bahnhof Schlesisches Tor

Der U-Bahnhof Schlesisches Tor (17) wurde 1899-1901 im Stil der deutschen Renaissance von H. Griesebach und A. Dinklage errichtet. Der durch Natursteinornamente, Erker, Arkaden und einen Zwiebelturm gegliederte Bahnhof hebt sich deutlich ab von den Stahlskelettkonstruktionen der anderen Hochbahnhöfe. Am 18. Februar 1902 fuhr die erste Bahn vom Stralauer Tor bis zum Potsdamer Platz.



Teil 5 - Heute mehr: Ergäzungen


Ergänzungen

1995 war die nördliche Luisenstadt zwar schon sanierungsbedürftig, aber die Ausweisung als Sanierungsgebiet noch in weiter Ferne. Daher geht diese Fußtour in ihrer Schilderung an der historischen Eisfabrik und dem ehemaligen Postfuhramt auch "vorbei".

Beide historische Projekte sind wie der geplante Spreeuferweg heute zentrale Brennpunkte des heutigen Sanierungsbietes.

Siehe dazu auch unsere Berichterstattung zu Eisfabrik und Postfuhramt.


Die Hinweise in Klammern verweisen auf die Legende in der obigen Stadtplanzeichnung. Abbildungen aus dem Luisenstadt-Buch.


- Diese Tour ausdrucken hier - Druckversion herunterladen


- Vorherige Fußtour hier online lesen: "Historische Fußtour No 5: Rund um den Mariannenplatz"


Axthelm Buch Cover

- Ein sehr umfassendes Geschichtswerk über die Köpenicker verfasste unser Vereinsmitglied und Historiker Dieter Hoffmann-Axthelm unter dem Titel:

"Preußen am Schlesischen Tor: Die Geschichte der Köpenicker Straße (1589 - 1989)". Lesen Sie hier mehr über dieses Buch.


Die Geschichte der "Eisfabrik" an der Köpenicker Straße haben wir in einer detailreichen Broschüre zusammengetragen:

Broschüre Geschichte der Eisfabrik
Schutzgebühr 5 Euro - Details hier

 


Weitere neun historische Fußtouren finden Sie in unserem Nachdruck, kürzlich herausgegeben vom Bürgerverein Luisenstadt als Neuauflage des vergriffenen Titel von 1995.

 

Cover Luisenstadt 200

Mehr über das Buch und die Bezugsmöglichkeit hier. Mit dem Erwerb unterstützen Sie unsere ehrenamtliche Gemeinwohl-Arbeit für die Luisenstadt.

Und demnächst lesen Sie hier online die dritte Fußtour aus unserer neuen Serie Fußtouren in der Luisenstadt.

Aus dem Inhaltsverzeichnis des Buches:

Luisenstadt Buch 1 Fusztouren


Fusztour 1 Luisenstadt Wappen


 Weitere Leseproben unserer Publikationen


 

Unsere Publikationen · Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Luisenstaedtischer Kanal Cover   Cover Die Luisenstadt
Lange vergriffen, wir haben es wieder herausgebracht: In einer um 24 Seiten erweiterten 3. Auflage. Bestellen Sie bei uns im Büro, im Buchhandel oder in Ihrer Buchhandlung - Mehr Info   Lange vergriffen, wir haben es erneuert und wiederaufgelegt. Bestellen Sie bei uns im Büro, im Buchhandel oder in Ihrer Buchhandlung - Haben Sie es schon? - Mehr Info
eisfabrik neu   Historischer Pfad Cover
Unsere Geschichts-Broschüre "Die Eisfabrik - gestern · heute · morgen". Viele historische, seltene Abbildungen. Hier formlos per eMail im Büro bestellen. Mehr Info   Unsere Geschichts-Broschüre "Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel". Viele historische, seltene Abbildungen. Hier formlos per eMail im Büro bestellen. Mehr Info

Lesen Sie unsere Leseproben hier und über Weitere Publikationen zur Luisenstadt


Verkehrsplanung für die Oranienstraße jetzt in diesem Film

Abbildung: Screenshot Youtube

Die planende STATTBAU GmbH hat im Namen und im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg einen Film zur Verkehrsplanung in der Oranienstraße online gestellt.

Der Beitrag ist Teil des umfänglichen Beteiligungsverfahrens und soll die daraus entwickelten Planungsergebnisse vorstellen.

Wegen der anhaltenden Pandemie ersetzt das Format des Films auch ein Informationsveranstaltung mit Präsenz.


Youtube Video hier abspielen oder bei Youtube


Die Planung wird im nächsten Schritt der Bezirksverordnetenversammlung vorgestellt und soll als Ziel von dieser beschlossen werden.

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Fertigstellung der Laterne auf St. Thomas


Bild: Für Pfarrer Christoph Heil war eine seiner ersten Aufgaben die Segnung des Turmkreuzes beim Aufsetzen auf die Laterne am 31. März 2021 - in 55 Metern Höhe (Foto: Claudia Hertel)


Weihnachts- und Winterpause erzwangen die Unterbrechung der Bauarbeiten. Die Wetterplanen wurden erst Ende Februar 2021 gelüftet für die Wiederaufnahme der Maurerarbeiten. Sie müssen allerdings zu jedem Feierabend erneut festgezurrt werden, weil immer wieder Frostnächte drohen.

Erst der März lässt längere Arbeitsperioden zu. Das sichtbare Sockelmauerwerk schließt in 3 Metern Höhe in einem dickeren Ring von Formsteinen ab. Hier endet der zweischalige Aufbau des Mauerwerks, das nun einschalig weiter aufgeführt wird.

Der Formsteinring bildet einen wulstförmigen Verzierungsring, der an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 1,68 Meter aufweist. Die Formsteine sind speziell nach den abgebrochenen Originalen gebrannt worden. Auch die zur vertikalen Verzierung hochgeführten Halbrundsteine sind nachgefertigt und den Originalen gleich. Sie bilden 12 aufstrebende Verzierungslinien, die die konische Gestaltung des Schaftes betonen.

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Vorbeigegangen... an der Lorelei

Die Lorelei in der Annenstraße


Foto: Detlev J. Pietzsch, 2009, CC-BY-4.0


Wer hat gewusst, dass wir in der
Luisenstadt ein Loreleidenkmal haben?

Denkt man bei Lorelei oder auch Loreley doch zuerst an den berühmten, von etlichen Dichtern besungenen Felsen am Rhein. Aber wir können durchaus mithalten, auch wenn unsere Lorelei nicht so berühmt ist und so im Alltagsbild aufgeht, dass der Sockel des Denkmals von Vorbeigehenden vielleicht nur noch als Ablage für zum Verkauf stehende Kräutertöpfe oder saisonales Obst und Gemüse wahrgenommen wird.

Wer blickt auf dem Weg von oder zu Edeka schon nach oben und bewundert die anmutige Gestalt auf der Säule? Dabei habe ich mir schon so oft nach einem Urlaub vorgenommen, auch meine Heimatstadt mit offenen Augen zu durchlaufen und mehr Blicke für scheinbar alltägliches am Rande zu haben.

„Unsere“ Lorelei ist eher von der stillen Art, ist doch noch nicht einmal ihr Name, geschweige denn der ihrer Erschaffenden zu finden. Es erfordert schon einiges an Recherchearbeit, um näheres über sie herauszufinden.

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Flanieren und verweilen auf der Waisenbrücke - Gespräch mit Paul Spies


TERMIN Freitag 14. Mai 13-16 Uhr "Brückentag" der "Allianz Neue Waisenbrücke" zur Förderung einer visionären Idee. Kommen Sie an die Spree - Das Programm ist da! ... 16 Uhr Preisverleihung digitaler Brückenbau-Wettbewerb im Livestream. Alle Infos hier



Paul Spies, Direktor Stiftung Stadtmuseum Berlin
(Foto: Stadtmuseum Berlin)

Flanieren und verweilen auf der Waisenbrücke: "… einerseits pragmatisch bleiben, andererseits kreativ sein …"

Gespräch mit Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, am 22. April 2021

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Leseprobe: "Das Orania.Berlin am Luisenstädtischen Kanal"

Philipp und Jennifer Vogel (Hotelleitung)
Foto: Käte Müller (Creative Director)

Ähnlich wie der Luisenstädtische Kanal hat das Gebäude in der Oranienstraße 40, das ehemalige Haus Jacobi und heutige Hotel Orania.Berlin eine sehr bewegte Geschichte und das Bild des Oranienplatzes geprägt.

Erbaut wurde es in den Jahren 1912 / 13 von den renommierten Architekten Wilhelm Cremer und Richard Wolffenstein für den Stadtverordneten und Kaufmann Leopold Jacobi als Büro- und Geschäftshaus.

Im Untergeschoss bot das Café Oranienpalast seinen Gästen hervorragende Konzerte und Kabaretts unter der Leitung von Oscar Barton.

Es wurde schon nach kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für viele Kulturschaffende und Kulturinteressierte. Die Obergeschosse wurden von AEG, einem Verleger und einem Modegeschäft gemietet.

Zu dieser Zeit konnte man beim Blick aus den Fenstern des Hauses die Boote und Schiffe auf dem Luisenstädtischen Kanal vorbeifahren sehen. Er führte von der Spree über das Engelbecken bis zum Urbanhafen direkt am Oranienplatz vorbei. Das Leben am Oranienplatz florierte.

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Digital, aber live: Sa 15. Mai 2021 Lange Buchnacht Oranienstraße. Wir sind dabei

Die Lange Buchnacht in der Oranienstraße, die seit 2019 vom TAK Theater Aufbau Kreuzberg e.V. getragen wird, findet in diesem Jahr online statt:

Digital, aber live! Von 17 Uhr bis in den späten Abend (ca. 23 Uhr) laden Autor*innen, Verlage, Buchhandlungen, kleine Läden und auch private Orte entlang und in der Nähe der Oranienstraße zu Lesungen und Gesprächsformaten ein – alles also fast wie gewohnt, eben nur im Internet.

Die Links zu den einzelnen Streams der Veranstaltung finden Sie beizeiten auf www.Lange-Buchnacht.de  - und zu unserer eigenen Lesung finden Sie den Zugangslink am Ende dieser Seite.

Das Programm wird wie in den vergangenen Jahren von den teilnehmenden Orten in Eigenregie geplant und durchgeführt. Es sind unterhaltsame, aber auch politische Beiträge angekündigt und im Projektraum für kreative Leseförderung O45 auch ein spannendes Programm für Kinder.

In der Stadtteilbibliothek FHXB lesen die bekannten und beliebten Mörderischen Schwestern, im Aufbau Verlag ist Bestsellerautorin Caroline Bernard zu Gast, der Verlag w.orten und meer lädt ein zum Gespräch über diverse und gendergerechte Sprache und auch aus der Buchnacht-Zentrale im TAK Theater wird gestreamt.

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