Beitragsseiten

 


Teil 3 - Thomas-Kirche, Kanal und Zille Schule


Thomas-Kirche (3): 1864-69 nach Plänen von Adler, einem Schüler des berühmten Architekten Schinkel, erbaut. Die Höhe der Kuppel beträgt 40 m. Sie besaß 1500 Sitz- und 1500 Stehplätze, bei ihrer Erbauung notwendig für die Kirchengemeinde von 38 000 Mitgliedern. Im Krieg wurde die Kirche beschädigt, wiederaufgebaut und wird gegenwärtig restauriert.

Tour 5 Grenze

Luisenstädtischer Kanal (4): Nördlich der Thomas-Kirche verlief früher ein Kanal, der 1848-1882 erbaut wurde. Er zog sich von der Spree bei der Schillingbrücke in einem Bogen zum Engelbecken an der katholischen Michael-Kirche und von dort gerade nach Süden bis zum Landwehrkanal. 1926-1928 wurde er zugeschüttet. 1961 bis 1990 verlief auf diesem bogenförmigen Stück die Mauer zwischen Ost- und Westberlin.

Heinrich-Zille-Schule (5): Östlich der Thomas-Kirche steht eine Schule, daneben ein Gedenkstein für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Schüler mit der Inschrift "Dulce et decorum est pro patria morte" (Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben).

Auf einer Tafel zu Füßen des Denkmals kommentiert die BVV Kreuzberg diesen Spruch mit der Forderung: "Nie wieder Krieg".

 

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Erste Runde im "Bürgerdialog Engelbecken" am 9. März 2021

Bezirksstadträtin Frau Weißler hat zu einer Videokonferenz am Dienstag, den 9. März 2021, einen breiten Personenkreis eingeladen.

Von Seiten des Bezirksamtes werden an der Konferenz neben Frau Weißler Mitarbeiter*innen des Umwelt- und Naturschutzamtes sowie (möglichst) des Straßen- und Grünflächenamtes teilnehmen.

Zu der Konferenz wurden eingeladen: der Bürgerverein Luisenstadt, die Anwohnerinitiative Engelbecken, die BewohnerInneninitiative Waldemar-Adalbertstraße, die Betroffenenvertretung Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt und die BLN als Zusammenschluss der Naturschutzverbände sowie mehrere Einzelpersonen.

Die Tagesordnung sieht vor:

  • Situation am Engelbecken und Klärung von Fragen
  • Austausch zum Thema Befischung und weitere Maßnahmen
  • Ausblick und Bürgerdialog

Die Moderation und technische Leitung der Konferenz übernimmt das Büro für Bürgerbeteiligung.

Wir werden Sie an dieser Stelle und in unserem Newsletter über die Ergebnisse zeitnah informieren. Sollten Sie bestimmte Wünsche an uns herantragen wollen, dürfen Sie das gerne über unsere Email oder die Kommentarfunktion machen.

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30 Jahre Bürgerverein Luisenstadt

Am 6.3.1991 wurde in der damaligen Heinrich-Heine-Bibliothek, Köpenicker Straße 101, von ca. 60 Anwesenden aus Mitte und Kreuzberg der Bürgerverein Luisenstadt gegründet.

Ziel des Vereins war und ist das Zusammenwachsen der über einen langen Zeitraum politisch und räumlich getrennten Teile der historisch gewachsenen Luisenstadt und die Mitwirkung aller Bürger und Bürgerinnen an der Gestaltung und Entwicklung des Stadtteils.

In den Leitsätzen des Vereins, die 1991 verabschiedet wurden, steht:

"Alle Erneuerung und Entwicklung im sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bereich geht von den Bürgern der Luisenstadt aus; ihr Wohnrecht und ihr Recht auf Arbeit sind die Grundlagen aller Planungen und Projekte."

Diese Leitlinien gelten bis heute. Aus den bekannten Gründen muss die große Jubiläumsfeier zum 30jährigen Geburtstag entfallen.

Der Verein bereitet aber eine dokumentarische Ausstellung zu den Highlights seiner Geschichte und Gegenwart vor, die für eine längeren Zeitraum im Stadtteil zu sehen sein wird.

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Engelbecken-Auflauf

Es herrscht tagelang sonniges Wetter und es ist beständig frostig. Nachts sinken die Temperaturen unter minus 10 Grad und auch tagsüber bleibt es unter dem Gefrierpunkt.

Die Schneeschicht lässt nur vermuten, dass das Eis auf dem Engelbecken dicker wird. Anfang der zweiten Februarwoche machen die ersten Jugendlichen Schritte auf die Schneefläche und testen die Tragfähigkeit.

Schon am nächsten Tag wird von ihnen ein Eishockeyquadrat mit Schneeschiebern freigelegt. Jetzt trauen sich auch ältere Anwohner und Eltern mit ihren Kindern aufs Eis.

Jahrelang ging das nicht, weil kein andauerndes Frostwetter geherrscht hatte. Doch jetzt fassen viele Leute Mut, weil fast die gesamte Wasserfläche eine tragende Fläche bildet und nur ein 2 Meter-Wasserloch vom Schwanenpaar besetzt und verteidigt wird.

Vormittags sind junge Leute mit Schlittschuhen und Eishockeyschlägern auf dem Eis und markieren ihre Spielfelder, nachmittags stören immer mehr Spaziergänger die Sportler und Eiskunstläufer.

Auf den Ufermauern kann man sich wunderbar bequem die Schlittschuhe anziehen und seine Straßenschuhe abstellen. Alles geschieht in Sichtweite, wenn nicht gerade wieder so ein lahmer Schlitten dazwischen steht und kleine Kinder Match und Bogenlauf behindern.

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Online Lesung: "Als Hausbesetzerin vom Görli zum Tauthaus am Engelbecken"

Die Neuausgabe des Luisenstädischen Kanals von Dr. Klaus Duntze wird durch mehrere aktuelle und zeithistorische Beiträge ergänzt.

Käthe Kruse hat sich die Mühe gemacht, ihren Beitrag "Als Hausbesetzerin vom Görli zum Tauthaus am Engelbecken" zu lesen und als Videodatei Interessierten anzubieten.

Das Video kann hier direkt auf unserer Website gesehen werden ...

... oder auch mit diesem Link bei Youtube abgespielt werden:

www.youtube.com/watch?v=WG2ZGtACrdY


 

Weitere Infos zum Buch finden Sie hier

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Nach dem Gutachten: Die ökologische Sanierung des Engelbeckens soll im Dialog mit den Anwohnern geschehen

So will es jedenfalls der Ausschuss für Umwelt, Natur, Verkehr und Grünflächen der Bezirksverordneten-Versammlung Mitte, der am 26. Januar 2021 tagte.

Aber der Reihe nach.

In der Sitzung wurden den Abgeordneten mehrere Experten-Gutachten zur Situation des Engelbeckens vorgestellt, die das Bezirksamt vor zwei Jahren in Auftrag gegeben hatte.

Über ein Jahr lang wurden die geohydrologischen Gegebenheiten, der Zustand des Wassers und der Sedimente in dem knapp ein Hektar großen Teich sowie die Entwicklung des dortigen Fischbestandes untersucht.

Wie kann man das unter saisonalem Wasserschwund und schlechter Wasserqualität leidende Kleinod inmitten der denkmalgeschützten Gartenanlage des Luisenstädtischen Kanals am besten ökologisch sanieren?


Für dieses Thema haben wir die Kommentarfunktion freigeschaltet, die finden Sie unterhalb des Beitrages. Dort finden Sie auch weitere Berichte aus anderen Medien.

Inzwischen wurde auch die Präsentation (Abbildung oben) als PDF Dokument veröffentlicht. Link unterhalb des Beitrages.


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Kurz gefasst - Alle Meldungen - 2021

Alle bisherigen Kurzmeldungen aus 2021 auf dieser Seite im Überblick
Weitere Kurzmeldungen aus den vergangenen Jahren hier

Mehr: "Luisenstadt" googeln



    März 2021

  1. Unser Newsletter März 2021 ist raus. Bitte schauen Sie in Ihre Mailbox. Vorherige Newsletter lesen hier
  2. Käthe Kruse liest aus der Neuausgabe des Luisenstädischen Kanals: "Als Hausbesetzerin vom Görli zum Tauthaus am Engelbecken"

  3. Februar 2021

  4. Das Bezirksamt teilt mit: am Mittwoch, 24.2., werden die Pegelmessrohre im Engelbecken abgebaut. Weitere Arbeiten sind nicht geplant
  5. "Lebensfreude, Energie und Sonne: Schlittschuhfahren auf dem Engelbecken" - Anwohner-Fotobericht von Wieland Giebel
  6. Als "Anregung" für das Bezirksamt: BVV Vorlage "Engelbecken" zur Beschlussfassung für die Sitzung am 9. Februar 2021 (PDF direkt)
  7. Andreas Böttger, Kommunalpolitiker aus der Annenstraße, klärt auf: "Superwahljahr 2021 in Berlin - Was wird da eigentlich gewählt?"
  8. Die Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt setzt gemeinsam mit dem Stadtmuseum und anderen die "Initiative Waisenbrücke" fort
  9. Offiziell vom BA Mitte freigegeben: Präsentation "Das Engelbecken - Ergebnisse der gutachterlichen Untersuchungen im Zeitraum 2019/20"
  10. Unser Newsletter für Februar 2021 ist raus. Bitte schauen Sie in Ihre Mailbox. Bisherige Newsletter hier im Archiv
  11. Nach dem Gutachten. Unser Bericht: Die ökologische Sanierung des Engelbeckens soll im Dialog mit den Anwohnern geschehen
  12. Verkehr wird weiter gewendet. Berlin entschied über bundesweit erstes Fußgängergesetz

  13. Januar 2021

  14. Unseren Newsletter für Januar 2021 können Sie nun auch online nachlesen. Melden Sie sich doch für die kommenden Vereinsnachrichten an
  15. Unsere Betroffenenvertretung hat wieder in einer Online Videokonferenz getagt. Lesen Sie das "Januar"-Protokoll hier
  16. Wir haben eine neue Leseprobe eingestellt. Und beginnen mit einigen eiskalten Seiten aus unserer Eisfabrik-Broschüre: Als die Spree noch zufror
  17. DAS Standardwerk "Der Luisenstädtische Kanal" ist jetzt wieder erschienen. In einer aktualisierten und erweiterten 3. Auflage. Im Handel und abzuholen bei uns im Bürgerverein
  18. Sommer 2020 am Spreeufer. Für diesen künstlerischen 16mm-sw-Kurzfilm haben wir das Material gesponsert: Nicht wundern, ist ohne Ton
  19. TEMPO 30 in der Köpenicker Straße! Eine Aktion unserer Betroffenenvertretung für die Anwohner der Verkehrshölle in der Luisenstadt Nord
  20. Fünf Monate schmorte ein Antrag der FDP zum Engelbecken im Ausschuss für Umwelt, Natur, Verkehr und Grünflächen. Drucksache 2601/V
  21. Guten Morgen. Der Berliner Kurier gräbt jetzt im Winter eine Sommerposse aus: "Mord am Engelbecken, oder: Eine Berliner Verschwörung"
  22. Wir wandern zur STATION 5 unseres "Historischen Pfades" durch das Heinrich-Heine-Viertel. Volker Hobrack berichtet vom Leben an der Mauer
  23. Unser Januar-Newsletter ist raus. Schauen Sie in Ihre Mailbox. Noch nicht dabei? Melden Sie sich im Newsletter Archiv an für den Bezug
  24. Auch die monatlichen Beratungen unserer Betroffenenvertretung finden in Videokonferenzen statt. Hier das Protokoll vom Dezember-Treff
  25. Die ecke No. 6 für Dez 20 und Jan 21 und auch wir vom Bürgerverein wünschen erholsame, ruhige und schöne Feiertage, eine Guten Rutsch und ein Gesundes Neues Jahr. Die ecke hier lesen/herunterladen

 

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