Gewerkschaftshaus: Die Rote Burg am Engeldamm

Durch die großmütige finanzielle Unterstützung von Leo Arons konnte das erste feste Gebäude für die Berliner Gewerkschaften am Engeldamm errichtet werden. Das war 1900. Am 10. Oktober 1919 starb Leo Arons. Auf eigenen Wunsch wurde er auf dem Gelände des Gewerkschaftshauses bestattet. Das Grab wurde durch die Nationalsozialisten zerstört. Eine Gedenktafel erinnert an ihn und die "Rote Burg" in der Luisenstadt.

klaus-duntze-portraitKlaus Duntze erzählt im Gespräch mit Ralf Bei der Kellen über seine Mitwirkung bei der Berliner Stadtentwicklung in Kreuzberg und der Luisenstadt.

Café und Restaurant Kuchen-Kaiser am Oranienplatz

Die Versandkonditorei und das Café KUCHEN-KAISER am Oranienplatz in der Luisenstadt wurden im Jahre 1865 von Conrad Kaiser gegründet. Seit 1998 existiert ein erfolgreiches Restaurant erneut unter dem Traditionsnamen an gleicher Stelle. Das im Jahr 1864 gebaute Haus, in dem sich die Konditorei befindet, ist direkt für die Erfordernisse der Firma errichtet worden. 1890 übernahm der Konditormeister Eugen Fluss, der zuvor bei den Firmen Kreuzkamp in Dresden und Sacher in Wien

Denkmal Tag 2013 Postfuhramt
Insbesondere der Samstag, der ersten Tag des Offenen Denkmals 2013, überaschte mit großem Zuspruch im ehemaligen Postfuhramt in der Melchiorstraße. 100 neugierige Gäste waren bei der ersten Führung dabei, etwa 50 weitere Interessierte kamen zur zweiten Runde. Auch der Infostand zur verfallenden Eisfabrik in der Köpenicker Straße stieß auf reges Interesse.

Paul-Lincke-250Einer der prominenten Einwohner der Luisenstadt war der Komponist Paul Lincke. l937 wurde er Ehrenbürger von Berlin. Wie viele prominente Berliner ("Der Hauptmann von Köpenick", Claire Waldoff) ist der berühmte Komponist nicht in Berlin begraben.


Straube Vortrag 530

Julius Straube wurde 1832 in der Luisenstadt, in der Dresdener Straße 52 geboren. Nach verschiedenen Ausbildungsstationen war er schon mit 18 Jahren an bedeutenden preußischen Vermessungsprojekten beteiligt.

Archiv: David Alexander and Rivka Alexander-Yahich

Gunter Demnig verlegte am 28.11.2012 neun Gedenksteine, die an die Opfer des Nazi-Terrors erinnern. In dem Haus Ohmstr. 1 wohnte die Großfamilie seit 1914.

Neun von zehn Familienmitglieder wurden im KZ Chelmno (Kulmhof) am 13. Mai 1942 ermordet:

Lea Jahisch, Josef Mentesch, Ester Jahisch, Perla Jahisch, Lisa Meschoulam, Rebekka Meschoulam, Rachel Meschoulam, Rosa Meschoulam, Albert Meschoulam.

By David Alexander and Rivka Alexander-Yahich

Although the date of the wedding is unknown, Lea Meschoulam’s first marriage was arranged by her family in Constantinople. She was widowed soon afterwards. Her second marriage – to Josef Jahisch, the man she had always preferred – was probably in 1912, and was certainly not arranged. To avoid scandal and family disapproval, the couple departed for Alexandria, where their son Muis was born on 6 August 1913.

Allgemeine Ziele

Ziel unserer Arbeit soll sein, die Spuren der Geschichte in der Luisenstadt noch mehr erlebbar zu machen, um u.a. die Identifikation der dort lebenden Menschen mit Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld zu verbessern.
Wir wollen das Entdecken und Erleben von Geschichte als Chance für die Zukunft der Luisenstadt begreifbar machen.

Axthelm Buch Cover 530
Bereits im Februar diesen Jahres anlässlich unserer Jahresversammlung vernahmen Mitglieder und Freunde unseres Bürgervereins einen historischen Streifzug durch die wohl wichtigste Straße der Luisenstadt - der Köpenicker Straße vorgetragen vom Historiker und Autor: Dieter Hoffmann-Axthelm hat nun sein über 3 Pfund schweres Geschichtswerk mit mehr als 500 Seiten und 300 Abbildungen veröffentlicht.

Heinrich_Heine_Viertel


Unsere Arbeitsgruppe Geschichte sucht für Projekte in Planung alte Fotos aus der Luisenstadt. Besonders interessieren uns Fotos von Straßenzügen, von durch Krieg und Sanierung nicht mehr vorhandenen Gebäuden, Neubauten, Wahrzeichen der Luisenstadt, Szenen aus dem Alltagsleben, Ablichtungen besonderer Ereignisse und gerne auch Ansichtskarten.

 

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"Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel"

Viele Abbildungen mit erläuternden Texten

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Juni 2018: Schwanenhaus am Ende

Mit bürgerschaftlichem Engagement vor vielen Jahren geschaffen, wurde das nach historischen Vorbild gestaltete Schwanenhaus im Engelbecken jetzt nach Verfall ordnungsgemäß entsorgt. Es ist sehr schade drum. Die derzeit in der Mitte des Sees befindliche neue Entenplattform ist kein wirklicher Ersatz.

Mehr als 10 Jahre befand sich das Schwanenhaus am historischen Standort wie in den 1920ern. Bautechnisch- und witterungsbedingt, öfter durch Vandalismus zerstört war das Schwanenhaus auch immer ein Sorgenkind und musste bereits mehrmals aufgerichtet, gerettet und verstärkt werden.

In Absprache mit dem Bezirk wurde die "Ruine" nun vom "Schwanenhauspfleger", Bürgervereinsmitglied und Anwohner Wieland Giebel und seinen Freunden am 14. Juni 2018 geborgen.

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Das Protokoll zum Workshop zum "Integrierten Verkehrskonzept" Luisenstadt Süd liegt vor

Etwa 60 interessierte private Bürger und viele amtliche und nicht amtliche Experten trafen sich am 28. Mai 2018 zum "Workshop zum Integrierten Verkehrskonzept Luisenstadt" im aquarium.

Nun hat die Planwerk GmbH und die Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft mbH das Protokoll der Veranstaltung veröffentlicht.

Im "World-Café" wurden die Themenbereiche Fußverkehr, Radverkehr, Kfz-Verkehr sowie die Umgestaltung der Oranienstraße behandelt.
Auch wenn das Protokoll stichwortmäßig nur in längeren Spiegelstrich-Listen wiedergegeben wird - es umfasst doch stattliche neun geballte Seiten voll mit Ideen, Forderungen und Hinweisen auf Probleme im Verkehr in der südlichen Luisenstadt (Kreuzberg).

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Verkehrskonzept: Kreuzberg will in der südlichen Luisenstadt nachziehen

Am 28. Mai 2018 fand das 2. öffentliche Treffen zum Verkehrskonzept in der südlichen Luisenstadt statt.

Vielschichtige verkehrliche Probleme diskutierte Bezirksstadtrat Florian Schmidt im Rahmen eines Workshops mit interessierten Bürgern:

Wie kann der Fuß- und Radverkehr fur Alle sicherer und komfortabler gestaltet werden?
Wie konnen der Pkw-Verkehr, das Parken und das Liefern vertraglich organisiert werden?

Für den Bürgerverein Luisenstadt war Volker Hobrack dabei.

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Sa 16·Juni 2018: Führung - Die "Berliner Mauer" im Verlauf des zukünftigen Spreeuferwegs

Sichern! Erhalten! Informieren!

Bei dem, was wir heute die „Berliner Mauer“ nennen, handelt es sich um ein tief gestaffeltes System von Grenzanlagen, die mit jedem geglückten Versuch, diese Anlagen zu überwinden, verschärft wurden.

Westlich der Schillingbrücke sind zahlreiche Elemente dieser Sperranlagen, bestehend u.a. aus Mauersegmenten, Hinterlandsicherungszaun, Bootsbunker und einem Postenweg, erhalten, die sich dem Betrachter zunächst einmal nicht als Teile der Berliner Mauer erschließen.

Über einen Zeitraum von über 10 Jahren konnten wesentliche Elemente dieser wasserseitigen DDR-Grenzanlagen gesichert und als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden.

Eine Führung vor Ort im Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt" klärt anschaulich den heutigen Stand, aber auch die Geschichte und die mögliche Zukunft.

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Mai Juni 2018: ecke köpenicker No. 3/2018 erschienen

Die ecke No. 3 2018 für die Monate Mai/Juni informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Urbanes Gemeinschaftsgärtnern
    Die Gartensaison hat begonnen - In und um die Luisenstadt existieren zahlreiche Gemeinschaftsgärten
  • Tennisclub vor dem Ende?
    Nix da! Totgesagte leben bekanntlich länger!

Lesen/Downloaden Sie die neue "ecke köpenicker" hier auf unserer Homepage. - Weitere Themen dieser Ausgabe ...

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Rezension: Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten

Die folgende Rezension von Andreas Lohse fanden wir in der "Drucksache - Magazin der Erneuerungskommission Kottbusser Tor" Nr. 5/6 vom 2.6.1995. Viele Ausgaben der legendären "Drucksache" sind als PDF online zugänglich im Digitalen Archiv des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

Im Oktober 2017 hat der Bürgerverein Luisenstadt dieses lange vergriffene, beliebte Geschichtenbuch der Luisenstadt versehen mit einer neuen Umschlagbroschur wieder herausgegeben.


Ein neues Buch will "über die gemeinsame Geschichte eine Bindung zwischen den Bürgern dieses Stadtteils erreichen, das Heimatgefühl stärken und helfen, Widersprüche aufzuheben", wünscht sich der Redakteur Frank Eberhardt in seinem Vorwort - nichtssagende Schlagworte, derer es überhaupt nicht bedurft hätte.

Das Büchlein selbst nämlich spricht Bände und ist spannend und amüsant für diejenigen, die sich mit eben jenen Orten und Plätzen beschäftigen mögen, die sie täglich beschreiten, mit den Gegenden, von denen auch das Tagesgeschäft geprägt wird.
Die Beiträge sind oft bildreich geschrieben, bieten historische Daten und Fakten und entbehren zumeist jeglichen Schnaufens langatmiger, historischer Beschreibungen:

Die Menschen werden nicht als datensichere Fakten behandelt, denen eine geschichtliche Aktion zu geordnet wird, sondern sie sind Teil eines historischen Prozesses, dessen Ende schließlich einen Eintrag ins Geschichtsbuch erfordert.

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