Tour 6 Karte

> Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


Leseprobe

Historische Fußtour No 6: Die "Cöpenicksche" - Vom Schulze-Delitzsch-Platz zum Schlesischen Tor

Von und mit Frank Eberhardt *)

Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 256 - 261. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
Die Tourbeschreibung wurde erstellt im Jahr 1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


*) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buch verfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Vorstand bei der Gründung unseres Vereins im Jahr 1991 (hier im Interview)

Eine weitere Leseprobe aus
unserer Stadtteil-Broschüre

Entwurf Neanderviertel 600

Station 2: Die Projektierung des Heinrich-Heine-Viertels 1957 – 1961

Hier: Annenstraße und Dresdener Straße

Nach den massiven Kriegszerstörungen war die Schaffung von Wohnraum dringend notwendig. Nun war es auch im Berliner Stadtzentrum möglich, die architektonischen Ideen des "Neuen Bauens" der 1920er Jahre wieder aufzugreifen und schnell und kostengünstig "Wohnungen für alle" zu bauen – ein Stil, der während der NS-Herrschaft geächtet war.


Im Dezember 1957 schlug die SED die Projektierung einer Siedlung im Bereich Alte und Neue Jakobstraße, Sebastianstraße und Neanderstraße vor und bereits 1958 konnte mit dem Bau begonnen werden. Die Reste der ehemals stark verdichteten Blockrandbebauung des Neanderviertels wurden vollends abgetragen und an ihrer Stelle bestimmten nun von Grün umgebene Zeilenbauten das architektonische Bild – ganz im Sinne des 1958 entwickelten Leitbildes des "sozialistischen Wohnkomplexes".


Eine Leseprobe aus
unserer Stadtteil-Broschüre

Historischer Pfad Cover 800

Station 1: Sebastianstraße 25
Melanchthonhaus der Berliner Stadtmission 1838 - 1878

Mit Beginn der Industrialisierung in den 1830er Jahren und verstärkt nach dem Ende des deutsch-französischen Kriegs von 1871 zieht ein gewaltiger Strom von ländlichen Bewohnern in die Reichshauptstadt auf der Suche nach einer lebenswerten Zukunft.

Die Not ist groß. Die Menschen leben in den Hinterhöfen der Arbeiterviertel elend auf engstem Raum.

Um die Not zu lindern, entstehen in Deutschland bereits seit den 1840er Jahren nach englischem Vorbild stadtmissionarische Initiativen, eine davon ist das 1858 gegründete Evangelische Johannesstift.

Das Stift hat seinen Sitz außerhalb der Stadt und die Stadtmissionare haben einen weiten Fußweg zu den sozialen Brennpunkten.

Tour 5 Karte

> Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


Leseprobe

Historische Fußtour No 5: Rund um den Mariannenplatz

Von Frank Eberhardt *)

Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 250 - 255. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
Tourbeschreibung verfasst 1994/1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


*) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buch verfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Gründungs-Vorstand unseres Vereins im Jahr 1991 (hier im Interview)

Hans Baluschek Arbeiterstadt

Essay von Kurt Wernicke

Unser historischer Bericht von Kurt Wernicke über die "Moritzplatz-Krawalle" und den Berliner Mieterprotest im Jahr 1863 erfreut sich großen Interesses und wird häufig angeklickt (hier lesen). Nun haben wir einen weiteren spannenden "Erlebnisbericht" von Kurt Wernicke erhalten - der spielt zwei Jahre später, schildert den Baupfusch um das Jahr 1865 herum... vor allem das traurige Unglück in der Wasserthorstraße 27 ...


Auch die Baugeschichte Berlins ist von dem unschönen Phänomen der Bauschlamperei nicht frei:

Immer mal wieder hat es Einstürze im Bau befindlicher oder gerade erst fertiggestellter Gebäude gegeben, und nur die spektakulärsten - wie etwa der Einsturz des Turmes vor der Neuen Kirche auf dem Gendarmenmarkt unter der architektonischen Leitung von Carl Gotthard v. Gontard am 25. Juli 1781 - sind in die Berliner Geschichte eingegangen. Im Herbst 1865 häuften sich Einstürze von und an Neubauten allerdings in einer Art, daß den Berlinern angst und bange wurde.


Hans Baluschek Arbeiterstadt

Essay von Kurt Wernicke

Aus "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil"

Erschienen erstmals 1995, Reprint 2017

Original-Text, alte Rechtschreibung:


In der Mitte der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts erlaubte die Lage auf dem Wohnungsmarkt den Hausbesitzern und Vermietern in Berlin, unverschämte Mietkontrakte zu verlangen. Unverhüllt wurden Anlässe für Exmittierung vor Ablauf des Mietverhältnisses geschaffen, um dafür willfähigere und zahlungskräftigere Mieter einziehen zu lassen.

Fusztour 3 Karte


> Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


Leseprobe

Kreuzberg einmal anders - Impressionen links und rechts des Landwehrkanals / Teil 2

Von Frank Eberhardt *)

Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 280 - 285. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
Tourbeschreibung verfasst 1994/1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


*) Diese Tour aus unserem Luisenstadt-Buch verfasste Dr. Frank Eberhardt, 1. Gründungs-Vorstand im Jahr 1991 (hier im Interview)

Den zweiten Teil der Tour kann man mit einem "Dampfer" fortsetzen, an der Haltestelle Kottbusser Brücke einsteigen und nach 30 Minuten am Gröbenufer oder an einer anderen Haltestelle wieder absteigen: Schöne Häuserfassaden sind an beiden Seiten des Kanals zu bewundern, eine Schleuse zu passieren.

 

Filmtipp - Geschichte in der Luisenstadt

Cafe Nagler AK
Befinden Sie sich in diesen unruhigen Zeiten auch sicher zu Haus?

Wir haben hier einen schönen Luisenstadt-Filmtipp für Sie, der sich gleich per Klick bequem daheim anschauen lässt.


Die Geschichte diees Dokumentarfilms zusammengefasst erzählt:

Spaeth Baumschule


Diese von unserer AG Geschichte für Sa 25. April 2020 geplante Führung über das historische Gartengelände in Berlin-Treptow fällt leider zu diesem Termin erst einmal aus und wird "auf später" verschoben.


Bild oben: Von Franz Späth 1874 erbautes Herrenhaus. Heute Gebäude des Instituts für Spezielle Botanik der Humboldt-Universität (Foto: Daniela Incoronato)

Sie sind das älteste produzierende Unternehmen Berlins und eine "echte Berliner Pflanze" mit großer Geschichte: die Späth’schen Baumschulen. 1720 wurde das Traditionsunternehmen von Christoph Späth vor dem Halleschen Tor gegründet. Sein Sohn Carl verlegte die Gärtnerei 1760 in die Luisenstadt an die Köpenicker Straße. 1864 erfolgte der erneute Umzug an den heutigen Standort in Berlin-Treptow. Hier entwickelten sich die Späth’schen Baumschulen zur einst größten Anzucht-Baumschule der Welt. Hier traf sie die volle Dramatik der historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts.

Die Führung gibt Einblick in die historischen Gebäude und Pflanzen ebenso wie in die aktuellen Entwicklungen auf dem Gelände.

Sie können aber auch jederzeit individuell dort vorbeischauen ... Späth ist "systemrelevant" und geöffnet. Und so siehts dort aus ... kleiner Rundblick bei einem Besuch per Fahrrad:

Impressionen links und rechts des Landwehrkanals / Teil I

Fusztour 3 Karte


> Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht


Leseprobe

Kreuzberg einmal anders - Impressionen links und rechts des Landwehrkanals / Teil I

Von Stefan Löffler

Text und Illustration: Auszug aus unserem Nachdruck des Buches "Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil". Seite 274 - 279. Abbildungen in Schwarz-Weiß ebenfalls dem Buch entnommen.
Tourbeschreibung verfasst 1994/1995 - vergleichen Sie bei Ihrem Spaziergang doch mal gestern und heute.


Der erste Teil der Tour beginnt am Mehringplatz (erreichbar mit den U-Bahnlinien 1 und 6) und endet an der Kottbusser Brücke. Sie führt durch eine Gegend in Kreuzberg, die dem landläufigen Klischee über diesen Stadtbezirk scheinbar widerspricht.

Fußtour 8 Karte - Von Kirche zu Kirche

> Stadtplan-Skizze der Fußtour in der Großansicht (Abbildung ist gedreht!)


Leseprobe *)

Historische Fußtour No 8: Von Kirche zu Kirche

Von und mit Frank Eberhardt, Vereinsgründer und erster Vorstand unseres Bürgervereins Luisenstadt

Dreizehn Kirchen gab es in der Luisenstadt. Viel, aber nicht zu viel für diesen Berliner Stadtteil, der um 1900 der größte Berlins war.

Tour 9 Friedhof Karte

> Wege-Skizze der Friedhofstour in der Großansicht anschauen (Abbildung ist gedreht!)


Leseprobe *)

Historische Fußtour No 9: Der Luisenstädter Kirchhof am Südstern

Von und mit Frank Eberhardt, Vereinsgründer und erster Vorstand unseres Bürgervereins Luisenstadt

Stresemann, Fidicin, Runge, Kochhann, Späth, Hedemann, Klatt, von Klöden, Langerhans, Feilner, Wichmann ... das sind nur einige der hier auf dem historischen Friedhof begrabenen Persönlichkeiten unserer Stadt.

Frank Eberhardt schildert erwähnt auf seinem 1995 verfassten Friedhofsrundgang auch die Biografien - denn diese stehen nicht auf den stummen Grabsteinen, die nach und nach leider verschwinden.

 

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Cover Die LuisenstadtLange vergriffen, wie haben es erneuert und wiederaufgelegt.. Bestellen Sie bei uns im Büro, im Buchhandel oder in Ihrer Buchhandlung - Haben Sie es schon? - Mehr Info eisfabrik neuNeu: Unsere Broschüre zur Geschichte der Eisfabrik: "Die Eisfabrik - gestern · heute · morgen".Viele, teils farbige Abbildungen. Erschienen September 2019. Hier formlos per eMail im Büro bestellen. Mehr Info

Historischer_Pfad_Leseprobe
Unsere Geschichts-Broschüre
"Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel". Viele Abbildungen mit erläuternden Texten - Hier formlos per eMail im Büro bestellen. Mehr Info

-> Weitere Publikationen zur Luisenstadt


Historischer Pfad STATION 4 - Verschwundene Straßen der Luisenstadt

Eine weitere Leseprobe aus
unserer Stadtteil-Broschüre

Auf zur Station 4 - Verlorene, aufgegebene und umbenannte Straßen

Ein weiterer Blick zurück: Verschwundene Straßen in der Luisenstadt. Einige sind verloren, aufgegeben, andere umbenannt und leben auch heute noch - teils in einem Schattendasein.

Wir unternehmen eine weitere Etappe auf unserem Rundgang durch das Heinrich-Heine-Viertel und begeben uns zur Station 4. Wo leider ebenfalls noch die von uns geplante Stele vor Ort fehlt.

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November 2020: ecke köpenicker No. 5 erschienen

Die ecke No. 5 für November 2020 enthält folgende Themen: