Nutzungskonflikte in der Nördlichen Luisenstadt Cover

Dass wir auf diesen Abschlussbericht der Untersuchung zu Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt "sehnsüchtig" gewartet haben, das wäre sicher übertrieben.

Nun ist der wissenschaftliche, dennoch auch lesbare Bericht fertiggestellt und veröffentlicht worden. Nutzer und Anwohner der Köpenicker Straße können nun genauer hinschauen, was und warum vor ihrer Tür passiert.

Konsequenzen aus den Ergebnissen zu ziehen, das obliegt nun dem Bezirksamt Mitte und seinem Präventionsrat *). Doch Bürgerbeteiligung ist auch hier weiterhin gefordert.


Update: Lesen Sie dazu auch aktuell die Ergänzungen der HUB-Forscher in der kürzlich erschienenen "ecke No. 7 Nov/Dez 2018" hier auf unserer Homepage

Und das Berliner Abendblatt berichtete inzwischen ebenfalls:
www.AbendblattBberlin.de/2018/11/17/probleme-in-der-luisenstadt


"Dieser Abschlussbericht ist das Ergebnis einer von Oktober 2016 bis Dezember 2017 durchgeführten Untersuchung zu Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt im Berliner Bezirk Mitte.
Sie entstand in einer Kooperation zwischen Forscher:innen der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Präventionsrat des Bezirksamt Mitte von Berlin.

Im Fokus standen Auswirkungen überwiegend vergnügungsorientierter Nutzungen des Stadtraums: Lärm, Verschmutzung, Straßenverkehrsbeeinträchtigungen sowie der Verkauf und Konsum von Betäubungsmitteln. Darüber hinaus wurden Aspekte wie Beteiligung und Verwaltungshandeln sowie Gewerbe und Tourismus behandelt.

Der Abschlussbericht fasst die Forschungsergebnisse insbesondere in Form einer differenzierten Problembeschreibung zusammen und zeigt daran anknüpfende lösungsorientierte Handlungspotenziale auf.
Darüber hinaus gibt er Auskunft über das Untersuchungsgebiet, die Ausgangslage und Fragestellung, die angewandten Methoden und die Rahmenbedingungen der Forschung."

Forschungsteam: Marc Lange u.a., Philosophische Fakultät der Humboldt Universität, Berlin

> Den gesamten Bericht hier online lesen oder herunterladen. 198 Seiten, 19 MB

> Der Bericht auf dem Server der HU


*) Die Geschäftsstelle des Präventionsrates befindet sich im Umbruch (die Stelle von Herrn Sch./Präv 2 ist weiterhin nicht besetzt).

Der nächste Runde Tisch ist nun für den 13.11.2018 von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus Mitte geplant.


 

Kommentare  

-1 #1 Oliver 2018-10-26 12:43
198 Seiten für einen "simplen" Bericht. Da ist so manche Disseration deutlich schmaler im Umfang.
Man könnte auch sagen: es wird viel geschrieben und dafür viel Geld und Zeit verschleudert, anstatt in Arbeitsgruppen zu konkreten Umsetzungszielen zu kommen.

Was ich allgemein in dem Bericht vermisse, ist der Blick auf andere Metropolen. Wie geht bspw. Paris oder Wien mit Trinkgelagen oder dem Müllproblem um? Ich behaupte, Berlin hat sich still und heimlich den "Charme" einer Umsonst-und-Draußen Partymetropole erarbeitet. Gepaart mit einer absolut laxen Regelung was Lärm und Müll betrifft.
#2 Hilde G. 2018-12-25 18:24
Sie haben den Bericht offenbar nicht ausreichend gelesen, geschweige denn verstanden. Wie darin angegeben enstand die Studie unentgeltlich und ist keine internat. Vergleichsstudie, sondern eine Fallstudie. Ihre Behauptung ist simpel. Der Bericht geht hingegen über lose Behauptungen hinaus.

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