Aktive Ehrenamtliche der AG GRÜN FÜR LUISE wässerten in diesem Jahr wieder bei festen Gießterminen die Straßenbäume am Heinrich-Heine-Platz und am Michaelkirchplatz. Am Heinrich-Heine-Platz wird das Wasser dafür mit langen Schläuchen aus Hydranten an der Südseite des Platzes geholt. In diesem Jahr waren es immerhin 45 Kubikmeter! Am Michaelkirchplatz können vorhandene Unterflurhydranten genutzt werden.

 

Foto Collage Zeichenfläche 1Foto: Petra Falkenber

Trotz allem leiden die Bäume. Was die Bäume am Heinrich-Heine-Platz dringend benötigen, sind ausreichend entsiegelte Baumscheiben in denen das Gießwasser versickern kann. Einige Wurzelbereiche sind bei Baumaßnahmen und aus Gründen der Fußverkehrssicherheit mit Schotter verfüllt wurden, was das händische Freihacken zur Schwerstarbeit und fast unmöglich macht. Wir wollen diese Bäume und ihren kühlenden Schatten aber auf keinen Fall verlieren und haben deshalb die Bezirksstadträtin, Frau Dr. Almut Neumann, darum gebeten, fachmännische Aktion hinsichtlich der Freilegung, der Vergrößerung und des Schutzes der Baumscheiben anzuordnen.  

Engelbecken Radfahrer

Grün für Luise – Einladung zum Mitmachen

Unter dem Dach unseres Bürgervereins Luisenstadt e.V. entsteht eine neue Arbeitsgruppe (AG) zur Förderung unserer Grünanlagen.

Die AG soll auch Anwohnerinitiativen zur ehrenamtlichen Grünpflege anregen, unterstützen und bündeln und gleichzeitig Sponsorengelder und Zuwendungen zur Erhaltung, Verschönerung und Neugestaltung der grünen Oasen in den dichtbesiedelten Wohngebieten der Luisenstadt einwerben.

Durch Übernutzung, nicht genügend Pflege, Verwahrlosung und auch mangelnde Abwendung von Vandalismus sind die Parkanlagen der Luisenstadt, allen voran das Engelbecken und der Luisenstädtische Kanal, aber auch kleine öffentliche Grünflächen und Plätze, in einem traurigen Zustand.

Foto oben: Bitte weitersagen - Radfahren im gesamten Luisenstädtischen Kanal ist verboten! Es ist ein geschütztes Gartendenkmal!



Reiher: Foto: Petra Falkenberg

Engagement für die Stadtnatur in der Luisenstadt wird bekanntlich schon seit Jahren ausgeübt. Gerade kürzlich haben tierschützende Aktivisten wieder Schwäne vom Engelbecken zum Landwehrkanal transportiert, weil das im Engelbecken lebende Elternpaar, wie in den Jahren davor, anfing, seine Jungen aus dem begrenzten Lebensraum „wegzubeißen“. Wasser ist ja im Moment im Engelbecken, der Jahreszeit entsprechend, ausreichend vorhanden. Ob seine Qualität sich verbessert hat und ob die vom Bezirksamt Mitte letzten Herbst in den Teich eingebrachten Röhrichtinseln von Nutzen sind, können wir als Laien schlecht einschätzen. Nur so viel: Die Gabionengitter auf den Inseln haben dem Druck der darauf sitzenden größeren Wasservögel nicht standgehalten und sind nun ziemlich demoliert. Auch das Röhricht scheint nicht so richtig zu gedeihen. Da sieht die Röhrichtinsel im Urbanhafen deutlich besser aus.