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Die Tour beginnt am U- und S-Bahnhof Jannowitzbrücke



Durch die Brückenstraße gelangen wir zur Rungestraße, benannt nach dem ehemaligen Berliner Stadtkämmerer Heinrich Runge (1817-1886).

In der Rungestraße 22-27 (1) befindet sich ein großer Gewerbekomplex mit Jugendstildekor an der Putzfassade. Er wurde 1906 auf dem Gelände eines Holzlagerplatzes an der Spree errichtet.

Das äußerlich einheitlich aussehende Gebäude enthält entsprechend den zwei Toreinfahrten getrennte Komplexe mit jeweils drei Höfen, die sich bis zur Spree erstrecken.

In Nummer 22/24 war von 1926-1952 die Zigarettenfabrik Josetti ansässig, deren Name noch das Haus schmückt. Danach Umnutzung als Gewerbehof mit vielen kleinen Betrieben. Jetzt befindet sich hier eine Senatsverwaltung.

In Nummer 25/27 gab es verschiedene Nutzer, vor allem textilverarbeitende Betriebe. Die Rekonstruktion und Nutzung für Wohn- und gewerbliche Zwecke ist vorgesehen.

Tour 10 Rungestrasze 500

Weiter geht es durch die schmale Ohmstraße (2)

Nur wenige der Wohnhäuser aus der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts haben den Krieg überstanden, ihr baulicher Zustand ist äußerst schlecht. Hier soll eine typische Straßenbebauung des vorigen Jahrhunderts wieder entstehen.

Der Weg führt durch die Köpenicker Straße am 1961 bis 1964 erbauten Heizkraftwerk entlang und kreuzt die Michaelkirchstraße. Von hier ist ein Blick auf die St.-Michael-Kirche möglich.

 

 

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