• Entlang der Verkehrswege in der Luisenstadt: Vom Landwehrkanal zum Engelbecken

    Samstag, 16. Oktober 2021  -  11.00 - 13.00 Uhr

    Führung mit Dr. Andreas Splanemann

    Treffpunkt: Kottbusser Brücke/Ecke Paul-Lincke Ufer, 10967 Berlin
     
    Als Verkehrsweg hat der Landwehrkanal heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung – das war früher natürlich anders. Die Wasserwege bestimmten das Werden und das Leben der Stadt. Die Tour beginnt an der Kottbusser Brücke und führt am Kanal über das Paul-Lincke-, Görlitzer- und Heckmann-Ufer zur Schlesischen Straße. Entlang der Spree geht es bis zur Schillingbrücke und dann dem ehemaligen Luisenstädtischen Kanal folgend bis zum Engelbecken, wo die Tour endet.

    Das Leben in der Luisenstadt, die hemmungslose Ausbeutung des Baugrundes, vergangene Industrien und Handwerk werden zur Sprache kommen. Der „Kaiser von Neukölln“ wird nicht fehlen, auch eine Reihe böser Taten – bis hin zum vielfachen Mord – wird eine Rolle spielen. Zu entdecken ist, wo Gerd Fröbe und Lex Barker einst gemeinsam Doktor Mabuse jagten und wo die Kneipe „Tarantel“ war, in der der Mord an Ulrich Schmücker verabredet wurde. Eine Reihe der so typischen Gewerbehöfe aber auch ein ganz besonderer Garten werden unter anderem zu sehen sein. Auf dem Weg werden die Teilnehmenden viel über die Entstehung von Groß-Berlin im Jahr 1920 hören, aber auch die Mauer und die Teilung der Stadt bis 1989 werden eine wichtige Rolle spielen. 

    Die Führung über die rund 3 km lange Wegstrecke wird ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     
     
     
  • 19.9.2021 - Aktionstag Gemeinsame Sache und World Cleanup Day

    muelssammlun21Nach getaner Arbeit an der mit der BSR vereinbarten Müllsammelstelle

    Zusammen mit dem Beginenhof am Erkelenzdamm und dem Nachbarschaftstreff Gitschiner Straβe hat der Bürgerverein für den letzten Samstag zu einer Müllsammelaktion aufgerufen. Zwischen dem Wassertorplatz und dem Landwehrkanal sammelten zwischen 10 und 15 Menschen den Müll aus den Grünanlagen des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals, den Andere achtlos wegschmeissen. 

    Eine eher symbolische Handlung angesichts der immer stärker zunehmenden Vermüllung in den Parks, Spielplätzen und Straβen Berlins und trotzdem eine wichtige Aktion, um auf den Zustand aufmerksam zu machen. Aber solange die, die den Müll gedankenlos oder bewusst verursachen, nicht zur Verantwortung gezogen werden, bleibt es ein Kampf von David gegen Goliath. 

    Je dichter das Gebüsch, um so gröβer die Müllmengen, die unter den Zweigen hervorgezogen werden: haufenweise leere Flaschen und Dosen, Essensschalen und Pizzakartons, alte Teppiche und Kleidungsstücke, volle Kinderwindeln, Spritzbestecke, Kippen und Kronkorken. Und mit der Zunahme des Mülls nimmt auch die Zahl der Ratten zu, von denen uns ständig welche über den Weg liefen, samtags um 11.00 Uhr. Berlin sagt Danke. 

    CH 

     
  • Tag des offenen Denkmals - 11. September und 12. September 2021

    Mit zwei Veranstaltungen hat der Bürgerverein Luisenstadt am diesjährigen Tag des offenen Denkmals teilgenommen:

    An beiden Tagen zeigten wir die open-air-Ausstellung zur Geschichte der Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke und zur Geschichte der Eisgewinnung, die der neue Vorsitzende des Bürgervereins, Peter Schwoch, in jahrelanger Arbeit zusammengestellt hat und seit nunmehr 20 Jahren alljährlich zum Tag des offenen Denkmals aufstellt. Mit der Zustimmung der neuen Investoren des denkmalgeschützten Areals, der Trockland Management GmbH, konnten wir die Ausstellung in der Durchfahrt zum Hof und zum hinteren Teil des Grundstücks aufbauen.

    Um die 150 Menschen besuchten an den beiden Tagen die Ausstellung, junge und ältere, einige der neuen Mieter des erweiterten Wohnhauses und ehemalige Bewohner und viele Gespräche wurden geführt.

    Alle Besucher bedauerten, dass auf Grund der gegenwärtigen Bauarbeiten die ehemalige Eisfabrik und die Durchwegung zur Spree noch nicht zu besichtigen waren. Ein Grund, im nächsten Jahr wiederzukommen!


     

    2021 tdod thomaskirche volker orgel

    Am Sonntag, den 12.9. beteiligten wir uns am Tag der offenen St.Thomaskirche in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde St. Thomas und dem Freundeskreis der Thomaskirche. 

    Die Kirche war, beginnend mit einem Gottesdienst, von morgens bis in den späten Nachmittag durchgehend geöffnet. Der Musiker der Kirche, Manfred Maibauer, gab zwei sehr interessante Orgelführungen mit einem beeindruckenden Kleinkonzert mit Musik von J.S. Bach. Jodock las aus seinem kürzlich erschienenen Buch über die 150jährige Geschichte der “Kirche an der Mauer” und Volker Hobrack hielt einen Vortrag über die Bauhistorie der Kirche. Auch die Dauerausstellung zur Geschichte der Kirche fand Anklang.

    Wie bei der open-air-Ausstellung zur Eisfabarik, wurden auch in der Thomaskirche viele interessante Gespräche geführt, viele Menschen staunten über die Größe der Kirche. Wir zählten auch hier über 140 Besucher.

    Für die gute Kooperation mit allen Beteiligten bedanken wir uns herzlich! 

     
  • Info-Website des Umwelt- und Naturschutzamtes (Mitte) zum Engelbecken

    Die Info-Webseite des Bezirksamtes Mitte für das Engelbecken wurde freigeschaltet.
     
  • AG Grün für Luise

    Unsere AG Grün für Luise startet die Saison "Wir gießen mit Ihnen die Bäume in der Nachbarschaft". Termine im Programmkalender (rechts)

Thomaskirche Geruest 1

Wenn man vom Ostbahnhof kommend über die Schillingbrücke fährt, sieht man die markante Silhouette der Thomaskirche.

Näher dran ist erkennbar, dass an der rechten und linken Seite Gerüste stehen, die bis über den Tambour und die darauf sitzende Laterne reichen.

Das goldene Kreuz ist kaum zu sehen. Insgesamt ist die sogenannte Laterne ein 8 m hohes Bauteil auf dem Tambour und besteht aus einem Mauerwerksockel und einer blechummantelten Spitze mit dem vergoldeten Kreuz.

Hier oben bauen spezialisierte Dachdecker die Kupferblechabdeckungen ab, um die dahinter befindlichen Steinschichten zu erreichen und die innere Metallstruktur der Laternenspitze zu erkennen.

Historische Zeichnungen aus der Bauzeit von 1869 gibt es nicht, nur Angaben von Nachkriegsreparaturen.

Deutlich sichtbar sind allerdings die Schäden des Mauerwerks durch Abplatzungen und Fugenrisse. Nach Freilegung aller beschädigten Bereiche wird sich erst herausstellen, wie weit der Schadensumfang ist und welche Maßnahmen getroffen werden müssen.

Im Youtube Kanal "Berlin Channel" lässt sich diese TV-Perle aus dem Jahr 2012 finden:

Video: "MORITZPLATZ - Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg (TV-Bericht, 2012)"

Berlin-Kreuzberg. Schon immer ein Schmelztiegel verschiedener Lebensentwürfe und -formen. Hier sorgt seit 2009 ein Gartenexperiment für Aufsehen. An einem der verkehrsreichsten Plätze Berlins, Ecke Moritzplatz / Prinzessinnenstraße, wird urbane Landwirtschaft betrieben in den Prinzessinnengärten. Das Projekt finanziert sich über den Verkauf von selbstgezogenen Kräutern und Pflanzen. Einer der beiden Gründer ist Marco Clausen. Zweiter Mitbegründer des Prinzessinnengartens ist Robert Shaw. Einmal die Woche leitet er das öffentliche Gärtnern. (aus der Filmbeschreibung. Aktuell siehe auch www.Prinzessinnengarten.net)

Prinzessinnengärten Youtube Video 2012
Film in neuem Fenster anschauen hier

Quelle:
BERLIN CHANNEL
> 78.000 Abonnenten (Stand 2019)
www.youtube.com/user/berlinchannel

Museumsfest 2019

Im Rahmen des Museumsfestes im Märkischen Museum bietet unser Bürgerverein Luisenstadt folgende Führung durch die Luisenstadt in Mitte und Kreuzberg an.

Orte und Themen der Führung mit unserem Vereinsmitglied Ulli Fluss:

  • Am Köllnischen Park: ehemalige Zentralverwaltung der AOK, nun Metropol Park und Neubauprojekt Embassy. Ehemaliger Bärenzwinger. Beispiele für neue, hochpreisige Eigentumswohnungen im Kiez

  • Brückenstraße: Problematik der Spätis, Clubkultur

  • Heinrich-Heine-Straße: Clubkultur, ehemalige Maschinen- und Dampfkesselfabrik der Gebrüder Lilienthal

  • Michaelkirchstraße bis Michaelkirchplatz (eines der ersten Plattenbauviertel Ostberlins) und Michaelkirche

  • Engelbecken und Luisenstädtischer Kanal von Peter Joseph Lenné


Termin:
Sonntag 18. August 2019, 18 Uhr

Treffpunkt an der Virchow-Pforte des Märkischen Museums

Die Führung endet voraussichtlich am Engelbecken bzw. am Oranienplatz. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, zum Märkischen Museum zurückgeleitet zu werden.


Weitere Infos zum Museumsfest des Märkischen Museums hier ...

Verhuellte Tafel 800


UPDATE:
Auch Wieland Giebel war gestern bei unserer wunderbaren Denkmaleinweihung dabei. Hier ist sein Bericht im Foto-Blog


EINLADUNG zur Einweihung
des Bodendenkmals Luisenstädtische Kirche und der erneuerten Informationstafel

 

am Freitag, 16. August 2019 um 15 Uhr

im Luisenstädtischen Kirchpark zwischen Sebastianstraße und Alte Jakobstraße.


Mehr über das Projekt, das unser Bürgerverein bereits seit mehr als 10 Jahren verfolgt

Der Bürgerverein Luisenstadt und der Investor Instone Real Estate GmbH des benachbarten Wohnquartiers Luisenpark an der Stallschreiberstraße laden gemeinsam ein zur Vorführung von Erinnerungszeichen zur Geschichte des historischen Ortes.

1753 wurde hier auf dem Friedhof der Cöllnischen Vorstadt die erste steinerne Kirche gebaut. Sie war der Mittelpunkt der 1802 benannten Luisenstadt. Ihre Bürger spielten im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der sozialen und politischen Selbstverwaltung Berlins. Die Kirche bestand fast 200 Jahre bis zur Zerstörung im Februar 1945 im Bombenkrieg.

Nach der Teilung der Stadt stand sie als Ruine im Grenzgebiet und wurde 1964 gesprengt und abgetragen. Seit 2002 erinnert eine Stele am Eingang des Parks an die Luisenstadtkirche und die berühmten Toten Friedemann Bach, Gottlieb Svarez und Friedrich Nicolai, die auf dem Kirchhof bestattet waren.

Bei der Veranstaltung können alle Besucher den Plattenweg abgehen, der die Umrisse des früheren Kirchgebäudes markiert und sich auf einer neuen Informationstafel  genauer mit der Historie des Ortes vertraut machen.

WBM Koepenicker Straße

Die L.I.S.T. ("Lösungen im Stadtteil") Stadtentwicklungsgesellschaft mbH teilt im Auftrag der WBM den Bewohnern der Luisenstadt Nord Ende Januar 2018 folgendes mit:

"Wie in der Informationsveranstaltung zum WBM Neubauvorhaben im November 2017 und im Rahmen der Nachbarschafts- und Quartiersgespräche vom Januar 2018 bereits angekündigt, möchten wir Sie hiermit auf den Beginn der Baumschnitt- und Fällarbeiten entlang der Köpenicker Straße 104-114 aufmerksam machen. Dadurch kann ein Provisorium für die Verlegung der Fernwärmeleitung errichtet werden.
Die Genehmigung wurde durch das Bezirksamt Mitte von Berlin, Abt. Umwelt- und Naturschutzamt erteilt.

Überraschung! Aus WBM wird BBM: Büroturm statt Wohnungen an der Köpenicker!? Argumente? ... Fadenscheinig ... Bürger fühlen sich überrumpelt.

Mehr - was die Presse berichtet:
>>> Berliner Woche

Zur Erinnerung: Die WBM ist keine Genossenschaft, sondern "nur" die "Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH", ein kommunales Immobilienunternehmen des Landes Berlin (!).

Tauthaus Baustelle

Leider fiel unser Sommerfest 2017 ja buchstäblich ins Wasser.

Daher fiel auch die Besichtigung des Taut-Hauses aus.

In einer früheren Begehung (Juni 2015) haben wir einige Bilder angefertigt - so können Sie jetzt den Rundgang zumindest online etwas nachvollziehen:

 

>>> Rundgang im Taut-Haus hier anschauen

 

Foto oben: Das Taut-Haus als Baustelle im März 2013 (Foto: Archiv Bürgerverein)

 

 

Vor genau 2 Jahren verschwand der U-Bhf Dresdener Straße.

Im April 2013 waren wir mit Frank Arnold vom Verein Unterwelten e. V. noch unten - im verschlossenen, geheimnisvollen Tunnel unter der Dresdener Straße. Dieser Streckenabschnitt ging niemals ans Netz.

Die Stadt hat den U-Bahnhof im Juli 2015 "verfüllen" lassen. Er ist wohl für immer verloren.

Abendschau 2014 01 16 UBhf Dresdner Strasze poster

Sehen Sie den
Videobeitrag der Berliner Abendschau (rbb) vom 16.1.2014 hier im Youtube Archiv

Mein lieber Schwan

Tierische Impressionen am Engelbecken im Frühling 2017

Viele Leute sprechen den Fotografen an, wenn er am Engeldamm fotografiert. So ein riesiges Teleobjektiv fällt einfach auf und macht aber auch gute Bilder.
Die Besucher sind sehr dankbar, die Bilder sind live und konserviert ein tierisches Geschenk was sehr, sehr gut angenommen wird.
Die Stimmung der Menschen steigt sofort, wenn sie die schwimmenden Jungvögel sehen und die Mundwinkel gehen bis zu den Ohren, nicht ganz, aber fast. Das "Kindchenschema" entwickelt viel Empathie....

Eine wichtige Bitte: Die Tiere nicht füttern! Es ist nicht erlaubt, denn es bekommt weder den Tieren noch der Wasserqualität.


Und dann das noch - eine weitere Bilderschau: Reiher im Winter

 

Alle Fotos: Ullrich Wannhoff

www.Ullrich-Wannhoff.de

Tierische Impressionen am Luisenstädtischen Kanal im Winter 2016/2017

Viele Leute sprechen den Fotografen an, wenn er am Engeldamm fotografiert. So ein riesiges Teleobjektiv fällt einfach auf und macht aber auch gute Bilder.
Die Besucher sind sehr dankbar, die Bilder sind live und konserviert ein tierisches Geschenk was sehr, sehr gut angenommen wird.
Die Stimmung der Menschen steigt sofort, wenn sie die wilden Besucher sehen und staunen, welche Vielfalt sich an unserem Engelbecken versammelt.

Eine wichtige Bitte: Die Tiere nicht füttern! Es ist nicht erlaubt, denn es bekommt weder den Tieren noch der Wasserqualität.


Und dann das noch - eine weitere Bilderschau: Mein lieber Schwan

 

Alle Fotos: Ullrich Wannhoff

www.Ullrich-Wannhoff.de

Das Fernsehen tv.berlin war da und Volker Hobrack hat es in einem Interview für uns rund ums Engelbecken und an den Luisenstädtischen Kanal geführt.

vh tvberlin engelbecken 2017

Sehen Sie die Videobeiträge Teil 1 und Teil 2 hier in der Mediathek bei Youtube


Mehr Frühling

Gleich zwei neue "Pflanz was! Gemeinschaftsgärten" öffnete Vattenfall in der Luisenstadt.
Wir haben die Vorher-Pflanz-Fotos gemacht und werden das Wachstum verfolgen


 

Seit Anfang April 2017 gibt es nun bereits zwei von Vattenfall initierte Gemeinschftsgärten an den Start. Der Garten in der Neuen Grünstraße 1314 öffnete bereits im Juni 2016, am Kraftwerk in der Köpenicker Straße begannen die Arbeiten am 1. April 2017 los. Wir waren mit der Kamera dabei und haben geschaut, was da wächst.

Hinweis: Beide Gärten, auch der Gemeinschaftsgarten am Kraftwerk in der Köpenicker Straße, sind montags geschlossen. Die Fotos wurden an einem Montag erstellt.

Vergößern durch Klick auf ein Bild

Der Ort des Geschehens - Neue Grünstraße 13-14:



Kennen wir ja leider zur Genüge, Graffitis werden immer respektlos an jeglichen Orten der Stadt verteilt, aber das hier geht deutlich zu weit!!!

20170317 Vandalismus Stele

Das Anti-Graffiti-Spray hat versagt. Vielleicht muss es häufiger erneuert werden?

Egal, wer kennt diese Handschrift, hat etwas beobachtet?

Bleibt zu sagen: Hertha BSC - achte auf deine Fans! Es sind keinesfalls unsere.

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IBA 1983

In Vorbereitung der Internationalen Bauausstellung IBA84 wurde seit Anfang der 1980er Jahre in Berlin diskutiert, wie die Stadt der Zukunft aussehen kann.

Aus der IBA ging 1985 die Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH S.T.E.R.N hervor, die die Stadterneuerung nach den Standards der IBA im Altbaugebiet von Kreuzberg weiterführte. In dieser Zeit wurden stadtplanerische, architektonische und planungspolitische Denkanstöße gegeben, die weltweit Aufmerksamkeit erregten.

Vor allem weil in Kreuzberg Bewohner*innen und andere Beteiligte in die Planungsprozesse einbezogen wurden und Modernisierung und Umnutzung vor Abriss und Neubau rangierten.

Das Kreuzberg-Museum (FHXB) gewährt nun einen Einblick in diese Umbauzeit und lädt zu einem Gespräch mit den Beteiligten...

Dem Heiligen Michael bot sich am letzten Wochenende des Januars 2017 ein ungewohntes Bild.

Das Engelbecken ist mittlerweile scheinbar schön, also auch sicher zugefroren und viele nutzten die Gelegenheit, die Eisfläche für Eishockey und viele Runden auf den Schlittschuhen zu drehen.

Zuschauer und Spaziergänger saßen auch am Café am Engelbecken in der Sonne. Ein richtig schöner Tag. Jeder schöne Wintertag kann nun der letzte schöne Wintertag sein.

Fotogalerie anschauen

Kennen Sie Ihren Kiez 2016 Bilderrätsel


4 Bilder - 1 Wort.
Welches Wort steht für diese vier Bildmotive, die in der Luisenstadt aufgenommen wurden. Aus den 12 vorgegebenen Zeichen lässt sich die Lösung mit 10 Zeichen bilden. Ein Kinderspiel für aufmerksame Leser unserer Homepage und Freunde der Luisenstadt.

engelbecken luftbild

"Ist das Gemeingut Stadtgrün in Gefahr durch die Grün Berlin GmbH?"

Das fragt die Initiative GiB - Gemeingut in BürgerInnenhand. Angelika Paul hat sich für einen ausführlichen Blogbeitrag die landeseigene, aber privatrechtlich organisierte Grün Berlin GmbH genauer angeschaut.

Unter dem Dach Grün Berlin ist der Dienstleister mittlerweile zu einer ganzen Unternehmens-Gruppe herangewachsen.

DIE LUISENSTADT. Der alte Berliner Stadtteil mit Geschichte, der nicht im Stadtplan zu finden ist. Immer noch geteilt: zwischen den Bezirken Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain. - Stand: Oktober 2019. © Publisher: Ralph Bauer

Überarbeitet und ergänzt. Bitte verwenden Sie die +/- Zoomtasten und die Taste oben links zum Einblenden der Detail-Ebenen.

Update: Der Bürgerverein Luisenstadt unterstützt den Offenen Brief wg. Engelbecken-Vernachlässigung


Wieland Giebel Engelbecken Ex Schwanenhaus

Bild: Symbol-Foto (Wieland Giebel am zerstörten Schwanenhäuschen)

Was bisher geschah:
Der erste Offene Brief einer Bürger- und Anwohnerinitiative erschien im Juni 2016. Siehe unten in diesem Beitrag.
Nun, ein Jahr später - im Juni 2017: Liane Bruckhaus (Anwohnerin) und Cheena Riefstahl (Betreiber Café am Engelbecken) verfassten einen weiteren, dringlichen "Offenen Brief" an die Verantwortlichen in den Behörden. Lesen Sie hier das Original-Dokument Baustadtratraetin_2_Offener_Brief_zur_Verwahrlosung_des_Engelbeckens_2.pdf.

160713 Myrica Presse hat Stele

Die mit Hilfe des Bürgervereins restaurierte "Friktionsspindelpresse" war ein Fund auf der Baustelle der neuen BEROLINA-Wohnblöcke ("MYRICA") nahe der Dresdener Straße.

Im September 2015 aufgestellt, hat das Industrie-Denkmal nun im Sommer 2016 endlich seine verdiente Erklärtafel erhalten.

Schauen Sie dort in der Nachbarschaft doch bei Gelegenheit einfach mal vorbei...

flipboard screen bürgerversammlungEin neues, sehr schönes Internet-Magazin mit dem Thema "Luisenstadt" können Sie optimiert für Ihr Smartphone oder Tablet PC mit der App FLIPBOARD lesen. Und eine neue Bildergalerie unter dem Titel "Luisenstadt Berlin: Denkmale Gedenktafeln Erinnerungszeichen" finden Sie als Fotothemen-Gruppe bei Flickr.com.

BVL Flipboard 2019

Schauen Sie sich auch einmal unser Flipboard Magazin an.

Die Luisenstadt im Online Magazin zum Durchblättern. Gepflegt seit 2013.

St ThomasAm 7. und 8. September 2013, fand bundesweit der Tag des Offenen Denkmals unter dem Thema "Jenseits des Guten und Schönen – Unbequeme Denkmale?" statt. Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Freundesverein St. Thomas-Kirche e.V. mit einem bunten Programm rund um die St. Thomas-Kirche.

KennenSieIhrenKiez2013

"Kennen Sie die Luisenstadt?" - Besuchern unseres diesjährigen Sommerfestes kennen bereits unser neues Kiezrätsel. Einige Bilderrätsel sind neu, viele warten noch seit dem vorherigen Jahr auf ihre Auflösung ...

Kennen Sie die Luisenstadt?
"Kennen Sie die Luisenstadt?" - Besuchern unseres diesjährigen Sommerfestes wird unser kleines Bilderrätsel bekannt vorkommen - dort hatten wir es mit sehr viel Resonanz präsentiert. Aber niemand hat bisher alle Motive erkannt...

friedrich-bachmann

Im Jahre 1838 erschien auf dem Berliner Büchermarkt „Die Luisenstadt. Versuch einer Geschichte derselben und ihrer Kirche." Hier wurde in einer Publikation, die ihren Autor als einen akribisch recherchierenden Forscher auswies, ein Berliner Stadtteil in seiner Entstehung und historischen Entwicklung vorgestellt und bis heute das Standardwerk der Geschichte dieses Stadtteils ist. Der Verfasser: „J. F. Bachmann, zweiter Prediger an der LuisenstadtKirche".

Obwohl die Luisenstadt durch ihre Nähe zum alt-neuen Berliner Stadtzentrum ein City-Erweiterungsgebiet ersten Ranges darstellt, werden ihre Potentiale noch nicht genügend genutzt. Mit den zahlreichen Botschaften hat sich die Welt in diesem Stadtteil eingefunden, dennoch kommt die Luisenstadt kaum im Bewußtsein der Berliner Öffentlichkeit vor.

Vom Mauerfall bis heute – DU ABER BLEIBST?

Die Wende beseitigte mit dem Fall der Mauer die äußere Trennung der beiden Teile der Luisenstadt: die Mauerbrache auf der Trasse des Kanals wurde nicht zur Verkehrstrasse in das Stadtzentrum, sondern wurde der Gartendenkmalpflege zur Wiederherstellung übergeben. Aus engagierten Bürgern von SO 36 und der ‚Bürgerinitiative Luisenstadt‘ im Ostteil bildete sich der ‚Bürgerverein Luisenstadt‘, der nun seit über 10 Jahren versucht, die innere Teilung zwischen den beiden so verschieden geprägten Einwohnergruppen zu überwinden und den in die Wohnanlagen auf der ehemaligen Mauerbrache Zugezogenen Heimatgefühl zu vermitteln. Er erforscht das bauliche und soziale Erbe der Luisenstadt für die heutige Identität der Luisenstadt. Diese Aufgabe ist umso dringlicher, als in der Berliner Bezirksreform von 1999 die verwaltungsmäßige Trennung festgeschrieben wurde.

Mauerstreifen als Verkehrstrasse - Internationale Bauausstellung 1984/87

Die spannende Frage ist, ob es gelingt, quer zu den verordneten Bezirks-Identitäten eine eigene, bürgerschaftlich getragene Identität der Luisenstadt zu entwickeln und die Interessen ihrer Bewohner zu vertreten. Dazu finden sich die gemeinwesentragende Kräfte zusammen: die Stadtteilbibliotheken, Bezirksmuseen, die Kirchengemeinden, auch Gewerbetreibende und die Wohnungsbaugenossenschaft der Luisenstädtischen Gartenstadt. So versucht dieser offiziell nicht vorhandene Stadtteil zu sich selbst zu finden und sich der Berliner Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Weg ist jedoch noch lang, Senat und Bezirke haben bis heute Probleme, die Luisenstadt und ihre Bewohner ernst zu nehmen – der Bürgerverein versteht sich als Stimme der Luisenstadt.

DU ABER BLEIBST - Foto Duntze

Am Rande zweier Gesellschaften – Die Luisenstadt in Ost und West

Der äußere Teil der alten Luisenstadt war im Krieg glimpflich davongekommen, während der zentrale Bereich weitgehend flachgebombt worden war. Aber Sektorengrenze und ab 1961 die Mauer verfügten die beiden Teile der Luisenstadt für vierzig Jahre in gegensätzliche gesellschaftliche Identitäten.

Mauerstreifen hinter St. Thomas - Archiv Kramer

Ab den 50er Jahren waren in Ost und Welt die Brachflächen nach modernen städtebaulichen Prinzipien (Charta von Athen) als innerstädtische Gartenstadt neu gebaut worden.

Strategien in Martha - Foto Rädler Aber in SO 36, dem westberliner Teil der Luisenstadt, formierte sich in den 70er Jahren die Gegenwehr gegen die Kahlschlagsanierung des städtebaulichen, sozialen und gewerblichen Bestandes des Stadtteils. Initiativen der evangelischen Kirchengemeinden führten schließlich 1977 zu den '‚Strategien für Kreuzberg'‘.

In diesem Projekt, das in Zusammenarbeit mit Senat und Bezirk durchgeführt wurde, konnten alle Bewohner und Freunde Vorschläge für die bauliche, soziale, politische und kulturelle Erneuerung als Alternative zur geplanten Kahlschlagsanierung machen. Dieser Ansatz zivilgesellschaftlichen Engagements entsprach den alten Luisenstädtischen Bürgertugenden und erbrachte eine breite Allianz aktiver Beteiligung. Der Senat finanzierte die durch eine offene Ausschreibung gewonnenen Teilprojekte und sattelte den Altbauteil der Internationalen Bauausstellung `84-`87 drauf. Die Hausbesetzungen brachten den nötigen Wohnungs- und gesellschaftspolitischen Drive, der Bezirk setzte sich für eine friedliche Lösung und Legalisierung der besetzten Häuser ein, die Landeskirche ermöglichte die Gründung einer alternativen Sanierungsgesellschaft – der ‚Sonderweg Kreuzberg‘ schuf die Voraussetzungen für den lebendigsten und tolerantesten Bezirk West-Berlins.