Gründungsversammlung 1991

Am 6.3.1991 wurde in der damaligen Heinrich-Heine-Bibliothek, Köpenicker Straße 101, von ca. 60 Anwesenden aus Mitte und Kreuzberg der Bürgerverein Luisenstadt gegründet.

Ziel des Vereins war und ist das Zusammenwachsen der über einen langen Zeitraum politisch und räumlich getrennten Teile der historisch gewachsenen Luisenstadt und die Mitwirkung aller Bürger und Bürgerinnen an der Gestaltung und Entwicklung des Stadtteils.

In den Leitsätzen des Vereins, die 1991 verabschiedet wurden, steht:

"Alle Erneuerung und Entwicklung im sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bereich geht von den Bürgern der Luisenstadt aus; ihr Wohnrecht und ihr Recht auf Arbeit sind die Grundlagen aller Planungen und Projekte."

Diese Leitlinien gelten bis heute. Aus den bekannten Gründen muss die große Jubiläumsfeier zum 30jährigen Geburtstag entfallen.

Der Verein bereitet aber eine dokumentarische Ausstellung zu den Highlights seiner Geschichte und Gegenwart vor, die für eine längeren Zeitraum im Stadtteil zu sehen sein wird.

Die Kreuzberger DRUCKSACHE berichtete in ihrer 3. Ausgabe am 22.3.1991 ausführlich ab Seite 8 über die Vereinsgründung.

Nachzulesen hier in unseren älteren Beiträgen:

1991: Neuland - Luisenstadt-Bürger entdecken ihren Stadtteil

1991: Verdammnis und Hoffnung - Interview mit dem Gründungvorstand des Bürgervereins

Frauke Mahrt-Thomsen


Abbildung oben aus der DRUCKSACKE No 3/1991: "Neuland Luisenstadt. Bürger entdecken ihren Stadtteil" (Foto: Michael Hughes)

 

Der erste Vorstand 1991: Klaus Duntze, Frauke Mahrt-Thomsen, Frank Eberhardt

Der erste Vorstand 1991: Klaus Duntze, Frauke Mahrt-Thomsen, Frank Eberhardt (von links)

Bild und Ausschnitt aus der "Drucksache No. 3" vom 22. März 1991 (Foto: Michael Hughes)


Siehe auch unsere Beiträge zum Thema
1991 - 2001 Rückblick in die Geschichte des Bürgervereins Luisenstadt


 BVL 30 Jahre