• Entlang der Verkehrswege in der Luisenstadt: Vom Landwehrkanal zum Engelbecken

    Samstag, 16. Oktober 2021  -  11.00 - 13.00 Uhr

    Führung mit Dr. Andreas Splanemann

    Treffpunkt: Kottbusser Brücke/Ecke Paul-Lincke Ufer, 10967 Berlin
     
    Als Verkehrsweg hat der Landwehrkanal heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung – das war früher natürlich anders. Die Wasserwege bestimmten das Werden und das Leben der Stadt. Die Tour beginnt an der Kottbusser Brücke und führt am Kanal über das Paul-Lincke-, Görlitzer- und Heckmann-Ufer zur Schlesischen Straße. Entlang der Spree geht es bis zur Schillingbrücke und dann dem ehemaligen Luisenstädtischen Kanal folgend bis zum Engelbecken, wo die Tour endet.

    Das Leben in der Luisenstadt, die hemmungslose Ausbeutung des Baugrundes, vergangene Industrien und Handwerk werden zur Sprache kommen. Der „Kaiser von Neukölln“ wird nicht fehlen, auch eine Reihe böser Taten – bis hin zum vielfachen Mord – wird eine Rolle spielen. Zu entdecken ist, wo Gerd Fröbe und Lex Barker einst gemeinsam Doktor Mabuse jagten und wo die Kneipe „Tarantel“ war, in der der Mord an Ulrich Schmücker verabredet wurde. Eine Reihe der so typischen Gewerbehöfe aber auch ein ganz besonderer Garten werden unter anderem zu sehen sein. Auf dem Weg werden die Teilnehmenden viel über die Entstehung von Groß-Berlin im Jahr 1920 hören, aber auch die Mauer und die Teilung der Stadt bis 1989 werden eine wichtige Rolle spielen. 

    Die Führung über die rund 3 km lange Wegstrecke wird ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     
     
     
  • 19.9.2021 - Aktionstag Gemeinsame Sache und World Cleanup Day

    muelssammlun21Nach getaner Arbeit an der mit der BSR vereinbarten Müllsammelstelle

    Zusammen mit dem Beginenhof am Erkelenzdamm und dem Nachbarschaftstreff Gitschiner Straβe hat der Bürgerverein für den letzten Samstag zu einer Müllsammelaktion aufgerufen. Zwischen dem Wassertorplatz und dem Landwehrkanal sammelten zwischen 10 und 15 Menschen den Müll aus den Grünanlagen des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals, den Andere achtlos wegschmeissen. 

    Eine eher symbolische Handlung angesichts der immer stärker zunehmenden Vermüllung in den Parks, Spielplätzen und Straβen Berlins und trotzdem eine wichtige Aktion, um auf den Zustand aufmerksam zu machen. Aber solange die, die den Müll gedankenlos oder bewusst verursachen, nicht zur Verantwortung gezogen werden, bleibt es ein Kampf von David gegen Goliath. 

    Je dichter das Gebüsch, um so gröβer die Müllmengen, die unter den Zweigen hervorgezogen werden: haufenweise leere Flaschen und Dosen, Essensschalen und Pizzakartons, alte Teppiche und Kleidungsstücke, volle Kinderwindeln, Spritzbestecke, Kippen und Kronkorken. Und mit der Zunahme des Mülls nimmt auch die Zahl der Ratten zu, von denen uns ständig welche über den Weg liefen, samtags um 11.00 Uhr. Berlin sagt Danke. 

    CH 

     
  • Tag des offenen Denkmals - 11. September und 12. September 2021

    Mit zwei Veranstaltungen hat der Bürgerverein Luisenstadt am diesjährigen Tag des offenen Denkmals teilgenommen:

    An beiden Tagen zeigten wir die open-air-Ausstellung zur Geschichte der Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke und zur Geschichte der Eisgewinnung, die der neue Vorsitzende des Bürgervereins, Peter Schwoch, in jahrelanger Arbeit zusammengestellt hat und seit nunmehr 20 Jahren alljährlich zum Tag des offenen Denkmals aufstellt. Mit der Zustimmung der neuen Investoren des denkmalgeschützten Areals, der Trockland Management GmbH, konnten wir die Ausstellung in der Durchfahrt zum Hof und zum hinteren Teil des Grundstücks aufbauen.

    Um die 150 Menschen besuchten an den beiden Tagen die Ausstellung, junge und ältere, einige der neuen Mieter des erweiterten Wohnhauses und ehemalige Bewohner und viele Gespräche wurden geführt.

    Alle Besucher bedauerten, dass auf Grund der gegenwärtigen Bauarbeiten die ehemalige Eisfabrik und die Durchwegung zur Spree noch nicht zu besichtigen waren. Ein Grund, im nächsten Jahr wiederzukommen!


     

    2021 tdod thomaskirche volker orgel

    Am Sonntag, den 12.9. beteiligten wir uns am Tag der offenen St.Thomaskirche in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde St. Thomas und dem Freundeskreis der Thomaskirche. 

    Die Kirche war, beginnend mit einem Gottesdienst, von morgens bis in den späten Nachmittag durchgehend geöffnet. Der Musiker der Kirche, Manfred Maibauer, gab zwei sehr interessante Orgelführungen mit einem beeindruckenden Kleinkonzert mit Musik von J.S. Bach. Jodock las aus seinem kürzlich erschienenen Buch über die 150jährige Geschichte der “Kirche an der Mauer” und Volker Hobrack hielt einen Vortrag über die Bauhistorie der Kirche. Auch die Dauerausstellung zur Geschichte der Kirche fand Anklang.

    Wie bei der open-air-Ausstellung zur Eisfabarik, wurden auch in der Thomaskirche viele interessante Gespräche geführt, viele Menschen staunten über die Größe der Kirche. Wir zählten auch hier über 140 Besucher.

    Für die gute Kooperation mit allen Beteiligten bedanken wir uns herzlich! 

     
  • Info-Website des Umwelt- und Naturschutzamtes (Mitte) zum Engelbecken

    Die Info-Webseite des Bezirksamtes Mitte für das Engelbecken wurde freigeschaltet.
     
  • AG Grün für Luise

    Unsere AG Grün für Luise startet die Saison "Wir gießen mit Ihnen die Bäume in der Nachbarschaft". Termine im Programmkalender (rechts)

190809 Gieß-Aktion 2019

Das Grünflächenamt Mitte hatte es im Juni und im Juli 2019 nicht geschafft, die Straßenbäume und Grünanlagen zu wässern und so folgten an einem Freitagnachmittag im August ca. 30 Leute - Frauen, Männer, Kleinkinder mit ihren Eltern und Senioren - einem Aufruf von "Grün für Luise" und wässerten auf dem Heinrich-Heine-Platz die Bäume.

Mit großer Begeisterung folgten die Kleinkinder dem Beispiel der Erwachsenen und sogar Schwerbeschädigte mit Gehhilfen und Rollator halfen mit.

Das Wasser sprudelte aus einem an zwei Stellen nacheinander angedockten Standrohr für Hydranten, welches sich die Projektgruppe des Bürgervereins Luisenstadt e.V. von den Wasserbetrieben besorgt hatte. Klaus Faehnrich und Frank Thärigen, die es bedienten, konnten die ihnen hingestreckten Eimer und Kannen gar nicht schnell genug wieder füllen.

(mehr und Fotos auf der nächsten Seite....)

Es hatte in den 14 Tagen vor dieser lange geplanten Aktion einige Male geregnet, doch die Bäume und Pflanzen auf dem Heinrich-Heine-Platz und dem Michaelkirchplatz waren furchtbar ausgedörrt und schienen auf mehr Nass sehr gewartet zu haben. Dank eines namentlich unbekannten, schon etwas betagten Herren aus der Nachbarschaft, der in einer Stunde sämtliche Baumscheiben des Heinrich-Heine-Platzes mit einem Spaten gelockert hatte, floss kaum etwas in die Gullis sondern direkt dorthin, wo es so dringend gebraucht wurde, an die Wurzeln der Bäume.

Am Michaelkirchplatz, wo es seit der Sanierung der denkmalgeschützten Grünanlage um die St. Michaelkirche 10 Wasserentnahmestellen für die Gartenpflege gibt, die leider vom Grünflächenamt aus Personalmangel sehr wenig genutzt werden, schlossen Volker Hobrack und Marek Claassen nacheinander vom Grünflächenamt bereit gestellte Schläuche an und beförderten viele Kubikmeter Wasser an Bäume und Beete. Dort wären wegen der Größe der Fläche durchaus noch mehr helfende Hände willkommen gewesen - vielleicht ja beim nächsten Mal.

Die Gießaktion hat den Praxistest bestanden - und kann in Serie gehen.

"Grün für Luise" bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern und wird - da wir jetzt Erfahrungen gesammelt haben - spätestens im kommenden Jahr wieder den Bäumen zu Hilfe eilen.


Einige Schnappschüsse unserer Aktion:

Wassermarsch 800

Fotos oben in Großansicht hier

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Unserer Aufruf:
NOTRUF der Bäume - unsere neue AG "Grün für Luise" wässerte mit Ihnen

Aktion Gruen fuer Luise Plakat Web