Wertheim Moritz-Platz

Ökumenische Andacht und Verlesung der Namen der Opfer.

Am Freitag, 9. November 2018, jährt sich das Novemberpogrom zum 80. Mal. Wir erinnern mit Ihnen.

Zusammen mit der Evangelischen Jacobi-Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte und den Bona Peiser Projekträumen möchten wir zusammen mit anderen Organisationen, Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden aus der Luisenstadt eine Gedenkveranstaltung abhalten und an die Verfolgung und Deportation von Jüdinnen und Juden aus der Luisenstadt erinnern. Gleichzeitig möchten wir damit ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen.

Berlin war in den 1930er Jahren für Juden als Handelsplatz von herausragender Bedeutung, man denke allein an die großen Warenhäuser wie Wertheim, Hermann Tietz und Nathan Israel.

Nach dem von Hitler verordeneten “Judenboykott” im Jahr 1933 kommt am 9. November 1938 die gewaltigste Welle: SA-Männer toben sich tagelang haltlos an jüdischen Geschäften, deren Eigentümern und Mitarbeitern aus, um ihnen klarzumachen, “dass für sie in Deutschland kein Platz mehr ist.”

Auch die Synagogen waren der offenen Gewalt ausgeliefert.

Foto: Das Warenhaus Wertheim am Moritzplatz (um 1915)


Freitag 9. November 2018, 15.30 - 18:30 Uhr
St.-Jacobi-Kirche, Oranienstr. 132, 10969 Berlin

Soziokulturelle Projekträume Bona Peiser
Oranienstr. 72, 10969 Berlin