Geordnet nach Themen - neueste oben.

Liste wird fortlaufend ergänzt.


 

Fluechtlinge Mahnwache 2015

Überlebt – und jetzt? Eine Mahnwache vor dem Haus des Innensenators erinnert und fordert.

Mitten in der Luisenstadt auf dem Oranienplatz spielte sich das Flüchtlingsdrama ab. Über anderthalb Jahre ließen Senat und Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ein ungenehmigtes Aufenthaltslager zu.

Auf amtliche Hilfe warteten die afrikanischen Flüchtlinge sehr lange und im Ergebnis vergeblich. In ihrer Verzweiflung besetzten sie öffentliche Gebäude, im September letzten Jahres dann für mehrere Tage die Thomaskirche, wieder mitten in der Luisenstadt.

abendschau anschlaege tauthaus

Die Berliner Abendschau berichtete am Montag, den 20. Oktober 2014, unter der Überschrift "Bauinvestoren fürchten Attacken Linksextremer" über die Reaktionen auf die jüngsten Anschläge auf vermeintliche Luxusbauten in Kreuzberg und in der Luisenstadt.

Der Bürgerverein Luisenstadt verurteilt diese undemokratischen Aktionen und lehnt Gewalt gegen Häuser und Sachen ablehnen - und natürlich auch gegen Personen - vehement ab! Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen soll in Medien und öffentlichen Gremien geäußert werden.

Zum Filmbericht in der Mediathek bei rbb-online ...

Frauke Mahrt-Thomsen verfasste für den Arbeitskreis Berliner Stadtteilbibliotheken diesen Offenen Brief.
Offen - daher schließen wir uns mit der Veröffentlichung an dieser Stelle den Forderungen an. Der Wortlaut:

OFFENER BRIEF

An den Regierenden Bürgermeister  von Berlin,
Herrn Klaus Wowereit,
Senatskanzlei
Jüdenstraße 1
10178 Berlin

und an den Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten,
Herrn Tim Renner

bona peiser front-535x200

Diese sehr erfreuliche Meldung der Bürgerinitive im Arbeitskreis "Kritische Bibliothek" erreichte uns Anfang Juli 2014.
Bona-Peiser-Bibliothek in der Oranienstraße soll - zumindestens erstmal ein weiteres Jahr - bestehen bleiben.
Das wurde auf der gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse für Kultur & Bildung sowie Personal, Haushalt & Inverstitionen am 1.7.2014 mit großer Mehrheit beschlossen. Lesen Sie die Details der Beschlüsse hier ...

Der Verein Berliner Unterwelten e. V. hat sich bedauerlicherweise nicht mit den Stadtplanern und Denkmalschützern für den Erhalt des historischen U-Bahnhofs unter der Dresdener Straße einigen können. Die geforderten Kosten für eine Sicherung des in die Jahre gekommenen Bauwerks (erbaut 1926/27) wären zu hoch, niemand will sie tragen. Die Decke des Tunnels gilt technisch als Straßenbrücke.
tunnel ubahn dresdner-strasze

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Eine überaus erfreuliche Mitteilung sendet uns Frauke Mahrt-Thomsen: Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg hat auf ihrer Sitzung am 7.6.2014 einstimming beschlossen, die Bona-Peiser-Bibliothek - zumindest bis auf weiteres - nicht zu schließen!

Das ist ein wunderbarer Erfolg der Bürgerinitiative und aller Freunde und Freundinnen, die diese beim Kampf gegen die Schließung unterstützt haben.

1. Juni 2014. - Eine Gedenktafel zur Erinnerung an den Berlinbesuch von Martin Luther King hing seit 2010 in der Stallschreiberstraße 42. Nun wurde sie kürzlich gewaltsam entfernt und gestohlen - und muss ersetzt werden.
Martin Luther King Gedenktafel Stallschreiberstr 44 CC BY-SA 3-001
Liebe FreundInnen der Bona-Peiser-Bibliothek,
die Jubiläumsfeier zum 150. Geburtstag von Bona Peiser am 25.4.2014 im ver.di Haus war wunderbar, nochmals herzlichen Dank an ver.di, insbesondere an Andreas Splanemann, und Frauke Mahrt-Thomsen, dass sie diese Feierstunde zur Erinnerung an die Pionierin der Frauenarbeit in Bibliotheken möglich gemacht haben. Schon am Samstag, 3. Mai 2014 gibt es Gelegenheit für einen weiteren Stadtrundgang auf den Spuren Bona Peisers.

 

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Der Bürgerverein Luisenstadt unterstützt weiterhin die Bemühungen für den Erhalt der Bona-Peiser-Bibliothek. Mit der Sitzung vom 4. Februar 2014 tagte der Kulturausschuss vor Ort in der Bibliothek, um sich einen direkten Eindruck zu verschaffen. Einen besonderen Eindruck, zumindest betroffene Gesichter, hinterließ die bewegende Rede von Roland Urban -  langjähriger Mitarbeiter der von der Schließung bedrohten Bibliothek. Mit seiner freundlichen Genehmigung geben wir hier gern die Rede im Wortlaut wieder ...
kramer kreuzberg buch
"Abbruch, Aufbruch, Umbruch" ist der Untertitel von Dieter Kramers neuem über 200 Seiten starken Bild- und Textbandes über die jüngere Geschichte Kreuzbergs und damit auch eines großen Teils der südlichen Luisenstadt. Während der öffentlichen Jahresversammlung des Bürgervereins am Fr 31. Januar 2014 stellt der Autor und Fotograf sein persönliches Geschichtsprojekt in Wort und Bild vor.

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Der Bürgerverein Luisenstadt sendet allen Freunden und Anwohnern die besten Wünsche zum Fest und zum Neuen Jahr und bedankt sich für die erfolgreiche Unterstützung in 2013.

Bis Januar 2014 lässt der Bezirk Mitte ein Verkehrskonzept für die nördliche Luisenstadt erarbeiten. Dieses soll die Grundlage für verkehrliche Maßnahmen in den nächsten 15 Jahren sein.

Betroffen ist nahezu die gesamte Luisenstadt!

Der Bürgerverein Luisenstadt lädt dazu alle Anwohner zur Diskussion auf einer großen Bürgerversammlung.

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Vor fast genau 90 Jahren, am 29. Oktober 1923, wurde in Deutschland das erste Radio-Unterhaltungsprogramm gestartet. Die Radiotechnik, die sich rasant entwickelte, eröffnete vielen Firmen neue Absatzfelder. Ein großer Schwerpunkt der Berliner Wirtschaft war ohnehin die Elektroindustrie und so entwickelte sich Berlin auch zum Schwerpunkt der Radioherstellung.

Zahlreiche Firmen in der Köpenicker Straße produzierten Sender, Radioapparate, Teile und Zubehör aller Art. Vorübergehend war sogar geplant, dort einen Rundfunksender zu errichten...

Bürgerfest 2013 CollageMehrere hundert Besucher erfüllten im Lauf des Nachmittages des 13. Septembers den erneuerten Michaelkirchplatz. Gleichzeitig fand im Innenhof der Michaelkirche das Sommerfest der Caritas statt. Behinderte und ihre Familienangehörige stellten einen guten Teil der Besucher unseres Bürgerfestes. Die gemeinsam genutzte Bühne verband sehr schön beide Veranstaltungen.

Alter Standort des TRESORDie Entwicklung subkultureller Zellen in der Wendezeit hat gewisse Erkenntnisse hervorgebracht:

Wenn junge Leute mit Ideen geeignete Räume finden, beginnen spannende Prozesse, die das Bild einer Stadt komplett verändern. Die gewachsene Subkultur heißt 20 Jahre später Kreativwirtschaft.

Der "Tresor" in der Köpenicker Straße ist einer der lebendigen Orte der Luisenstadt. Betreiber Dimitri Hegemann erzählt die ganze Geschichte.

Kaufhaus am Oranienplatz
Führung Von Waldeck zu Heinrich - Die Geschichte der Oranienstraße von der Bundesdruckerei bis zum Heinrichplatz.

Die Stationen der Führung: ehemaliger Friedhof beim Waldeckdenkmal, Jacobi-Kirche, das Haus von Paul Lincke, Wertheim-Gelände am Moritzplatz, Haus der SPD-Parteigründung, Restaurant Stiege, Max und Moritz, Kuchen Kaiser, Häuser am Oranien- und am Heinrichplatz.

FHXB Kreuzberg MuseumEin aufschlussreicher Einblick in das multikuturelle Leben in SO 36, dem legendären Kreuzberger Teil der Luisenstadt, insbesondere das der Muslime.

Besuch der Migrationsausstellung im FHXB-Museum, Spaziergang durch SO 36 mit seinen vielen Lebensmittelläden, Cafés, Restaurants... und Besuch einer Moschee.

Postfuhramt
Vom um 1895 entstandenen Vorderhaus des Postamtes 16 in der Köpenicker Str. 122 zeugt noch die Straßenfront des Sockelgeschosses mit den eingelassenen Postzeichen aus farbig glasierter Terrakotta. Fast unangetastet – und heute kaum jemandem bekannt – dagegen ist das Ruinenensemble des benachbarten Postfuhramtes in der Köpenicker Str. 132 über die Jahrzehnte gekommen.

Lilienthal in der LuisenstadtOtto  Lilienthal ist einer der entscheidenden Wegbereiter des Menschenfluges, am 23. Mai 2013 jährte sich sein Geburtstag zum 165. Mal. Er wurde zwar nicht in Berlin geboren, verbrachte aber in der Luisenstadt (und im Umland) die wichtigsten Jahre seines Lebens. Der Historiker Dr. Andreas Splanemann erzählt uns von Lilienthals schwierigem Weg zum "Menschenflug".

Luisenstadt Entlang SpreeDie Stationen unserer Führung mit Kurt Raschdorf vom Bürgerverein: Treffpunkt am Zille-Denkmal im Köllnischen Park an der Wallstraße, flussabwärts vorbei an Botschaftsgebäuden, einem Gewerkschaftshaus von Max Taut, dem Historischen Hafen, Wohn- und Geschäftshäusern am Spreeufer, dem einstigen Neukölln am Wasser, bis zum Spittelmarkt.

Sommefest 2010
Die Tradition des Bürgervereins Luisenstadt wird auch in diesem Sommer mit einem Bürgerfest fortgesetzt.

Alle sind eingeladen: Nachbarn und Freunde der Luisenstadt treffen auf Gewerbetreibende und Vertreter von Institutionen unseres Stadtteils. Unterhaltung, Information und Diskussion bestimmen das Motto.

Lilienthal quer
Am Donnerstag, den 23. Mai 2013, jährt sich zum 165. Mal der Geburtstag des Ingenieurs und Unternehmers Otto Lilienthal. Die ersten in Serie gebauten "Normalsegelapparate" der Welt wurden in der Luisenstadt gebaut!
In den vergangenen Wochen hat die Verkehrs-AG hartnäckig mit den Ämtern verhandelt und alle Volksvertreter der politischen Parteien im Bezirk Mitte einbezogen. Diese Aktionen der Verkehrs-AG haben ein gutes Ergebnis bei der Planung der Umbaumaßnahmen um den Michaelkirchplatz gebracht.

East-Side-Gallery-1-Maerz-2013 Protest gegen den Abriss: Beobachtungen am 1. März 2013 zwischen 9 und 10.30 Uhr.
East Side Gallery, Mühlenstraße 60, ca. 100 m vor dem Hochhaus von Mercedes.

Die-Rote-Burg-am-Engeldamm-im-Winter-2013
Wir begehen den 80. Jahrestag der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser am Engeldamm und am Michaelkirchplatz.

Am 2. Mai 1933 besetzten die nationalsozialistischen Machthaber mit SA-Leuten alle Gewerkschaftshäuser in Berlin. Sie verhafteten viele Gewerkschaftsfunktionäre und enteigneten das gesamte Vermögen der Gewerkschaften. Am 2. Mai 2013 gedenken wir diesem unrühmlichen Tag am Originalschauplatz in der Luisenstadt.

Luisenstadtischer Kanal
Auf den Spuren des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals und den Anlagen des früheren Gartenbaudirektors Erwin Barth.  Führung auf dem Teilstück zwischen Oranienplatz und Schillingbrücke.


Das Viertel um die heutige Ritterstraße wird von Wohnungsblöcken der Otto-Suhr-Siedlung aus den 1950er und den Gebäuden der Internationalen Bauausstellung von 1984–87 geprägt. Seine frühere Bedeutung als „Goldene Meile“ oder „Exportviertel Ritterstraße“ lässt sich allenfalls am „Ritterhof“ oder dem „Pelikanhaus“ erahnen.
Friedhof Wir besuchen den größten historischen Gemeindefriedhof Berlins, den 1831 eingeweihten Luisenstädtischen Kirchhof an der Bergmannstraße. Der Spaziergang führt uns vom Grab des wohl berühmtesten Sohns der Luisenstadt zu den Begräbnisstätten einst wichtiger, jetzt aber vor allem als Straßennamensgeber in Erinnerung gebliebener Persönlichkeiten.

verdi-001Vor 100 Jahren lebten und arbeiteten rund 300 000 Menschen in der Luisenstadt. Hier war das Wirtschaftszentrum Berlins. Kein Wunder, dass Gewerkschaften und Arbeitervereine mit zahlreichen Gebäuden ihre Spuren hinterlassen haben.

Bei unserem nächsten Stadtspaziergang erfahren wir auch, wo DHV, ADGB, FDGB, ÖTV ihren Sitz hatten - und was sie bedeuten ...

Weihnachtsgruß Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen des Bürgervereins Luisenstadt. 2012 war ein erfolgreiches Jahr für den Bürgerverein und erwartungsvoll blicken wir auf das kommende Jahr.
Wir danken allen, die uns unterstützt und ermutigt haben. Und wünschen Ihnen ruhige und besinnliche Feiertage, Gesundheit und Glück. Schon jetzt freuen wir uns, Ihnen wieder zu begegnen.
Der Vorstand des Bürgervereins Luisenstadt e.V.