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Am 10. November 2011 fand im Vortragssaal der WBG  „Berolina“die diesjährige Protokoll Mitgliederversammlung des Bürgervereins statt.

Für alle Interessierten erscheint hier das Protokoll:

Die Einladung erfolgte mit Schreiben vom 21.10.2011 an alle Vereinsmitglieder. Gemäß §8 der Satzung des Bürgervereins Luisenstadt e.V. war die Mitgliederversammlung damit beschlussfähig.
• Die Begrüßung erfolgte durch Herrn Volker Härtig
• Herr Volker Härtig wurde einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.
• Die Tagesordnung wurde mit der Änderung angenommen, dass TOP 7 als erstes behandelt wird.
• Herr Klette vom Bezirksamt Mitte berichtete über das Sanierungsgebiet „Nördliche Luisenstadt“. Auf einer Anfang 2012 geplanten Anwohnerversammlung soll eine Betroffenenvertretung gewählt werden. Wenn möglich, soll auch die Waisenbrücke wieder aufgebaut werden. Das Spreeuferkonzept sieht einen 10 bis 30 Meter breiten Streifen als öffentlichen Fußweg vor. Ggf. muss das Land Berlin dazu Grundstücksflächen erwerben. Kurze Diskussion.
• Bericht des Vorstandes über die Arbeit des vergangenen Jahres durch den 1. Vorsitzenden des Vereins Herrn Volker Hobrack. Der Bericht lag schriftlich vor. In der anschließenden Aussprache wurden u.a. Mitstreiter für folgende Themen gesucht
o Gestaltung und Verbesserung des Internetauftritts (technische und redaktionelle Betreuung): Herr Fritz Zimmermann, der als Gast teilnahm und noch nicht Mitglied des Vereins ist, erklärte sich bereit, bei der redaktionellen Betreuung mitzuarbeiten.
o Wiederbelebung der Arbeitsgruppe Verkehr (Frau Inge Tietze ist die einzige verbliebene Vertreterin)
o Erneuerung und Betreuung des Schaukastens am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße: Peter Schwoch erklärte sich bereit, hier aktiv zu werden. 
In der Diskussion wurden verschiedene Themen der zurückliegenden und zukünftigen Arbeit des Bürgervereins sowie aktuelle Entwicklungen und Probleme in der Luisenstadt angesprochen. Der Vorstand beantwortete Fragen der Mitglieder. Der Vorsitzende des Vereins dankte Herrn Michael Rädler für die Sachspenden bzw. für die Bereitstellung von Technik und die tatkräftige Hilfe beim Auf- und Abbau bei verschiedensten Veranstaltungen des Bürgervereins.
• Der TOP 3 wurde dahin gehend modifiziert, dass kein neues Vorstandsmitglied gewählt wurde, jedoch Herr Peter Schwoch in den erweiterten Vorstand aufgenommen wurde. Es gab keine Gegenstimmen.
• Der Schatzmeister des Vereins Herrn Ralph Rönsch gab einen Überblick über die finanzielle Situation des Vereins.
• Bericht des Rechnungsprüfers Herrn Uwe Rohrschneider. Alle Stichproben blieben ohne Beanstandungen, die Ausgaben waren schlüssig und durch Originalquittungen belegt. Herr Rohrschneider bat den Vorstand zu überprüfen, welche Haftungsrisiken z.B. bei durch den Verein organisierten öffentlichen Veranstaltungen bestehen und ob diese durch die Haftpflichtversicherung des Vereins abgedeckt sind.
• Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters Herrn Ralph Rönsch für den Zeitraum seit der letzten Mitgliederversammlung im November 2010.
– 1 Enthaltung, keine Gegenstimmen
• Frau Maria Volland konnte krankheitsbedingt an der Finanzprüfung nicht teilnehmen und hat gebeten sie von dieser Funktion zu entbinden. Deshalb wurde die Nachwahl eines weiteren Rechnungsprüfers auf die Tagesordnung gesetzt. Der Versammlungsleiter Herr Volker Härtig befragte die Versammlung, ob ein Mitglied die Durchführung der Wahl geheim (mit Stimmzetteln) verlange. Das war nicht der Fall, die Wahl konnte damit per Handzeichen erfolgen. Im Vorfeld hatte Herr Dirk von Kügelgen (63), der an diesem Tag verhindert war, schriftlich seine Bereitschaft zur Übernahme dieser Funktion erklärt. Als weiterer Kandidat stellte sich Herr Ulrich Weiß (78, wohnhaft Schmidstr., ehemaliger Bauingenieur). Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, dass auch beide Kandidaten gewählt werden können und es damit drei Rechnungsprüfer gibt.
o Dirk von Kügelgen wurde mit 2 Enthaltungen ohne Gegenstimmen gewählt
o Ulrich Weiß  wurde einstimmig gewählt
Herr Weiß erklärte die Annahme der Wahl. Der abwesende Herr von Kügelgen hatte  bereits im Voraus schriftlich erklärt, dass er die Wahl annehmen würde.
• Herr Dr. Klaus Duntze hielt einen Vortrag mit Bildern vom Jubiläumsfest 20 Jahre Bürgerverein Luisenstadt und der Eröffnung des Wasserschlosses am Engelbecken am 06. Mai 2011.
• Ausschnitte der RBB-Sendung „Berlin – ein Garten“ vom 03.10.2011 über den Luisenstädtischen Kanal wurden gezeigt.
• Der Tagesordnungspunkt 6 über die Umgestaltung des Michaelkirchplatzes wurde bereits im Bericht des Vorstandes ausführlich behandelt und wurde deshalb nicht mehr gesondert besprochen.

Aufgestellt am 10.11.2011

Versammlungsleiter: Volker Härtig           
Protokollführer: Ralph Rönsch

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Der Tag des offenen Denkmals

findet in Berlin am 10. und 11. September 2011 statt.
Schwerpunktthema ist "Romantik, Realismus, Revolution – Berliner Erbe".
Das vollständige Programm der Senatverswaltung für Stadtentwicklung finden Sie unter
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmaltag2011/index.php?mid=357

Beiträge des Bürgervereins Luisenstadt e.V.
Zeugnisse des 19. Jahrhunderts
Veranstalter: Bürgerverein
Luisenstadt e.V.
Kontakt: 721 34 61 (Wolfgang Pohle),
wolfpohle@gmx.de

Dem 19. Jahrhundert hat die Luisenstadt ihre Gründung, die Entwicklung ihrer städtebaulichen Gestalt (Luisenstädtischer Kanal, Platzfolge Heinrich-, Oranien- und Moritzplatz, Straßenachsen Oranien-, Ritter- und Prinzenstraße) und die Entwicklung der typischen Kreuzberger Mischung aus Wohnen, Vergnügen, Einkaufen und Gewerbe zu verdanken.
Wir folgen den Zeugnissen dieser Zeit, die von hektischem Wandel, rasantem technischem Fortschritt, aber auch zunehmenden sozialen Spannungen geprägt war.
SO Ausstellung: Zeugnisse des 19. Jahrhunderts in der Luisenstadt. 10 - 18 Uhr,

Ort: Café Wasserschloss am Engelbecken (Bus 347)
3-stündige Führung: Städtebauliche, technische und soziale Umwälzungen im 19. Jahrhundert. 14 Uhr, Treffpunkt: Gedenktafel für die toten Arbeiter vom 16. Oktober 1848,
Adalbertstraße/Engeldamm (Bus 347)

Wolfgang Pohle, Führung ausgebucht seit dem 03.09.11!
Andere Angebote: Zusätzliche thematische Führungen um das Engelbecken
ab Café Wasserschloss nach Bedarf

Weitere Beiträge für die Luisenstadt
(Quelle: Programm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung):

Ev.-Lutherische Kirche Berlin „Annenkirche“
Annenstr. 52-53, Bus 347
Veranstalter: SELK – Ev.-Lutherische Gemeinde Berlin-Mitte
Kontakt: 278 51 02
(Pfarrer Johann Hillermann),
berlin-mitte@selk.de; www.selk-mitte.de
SO Öffnungszeit: 12 - 16 Uhr
Führung: Unsere „Annenkirche“ von Hermann Blankenstein und ihre Geschichte.
13, 15 Uhr, Johann Hillermann
Orgelführung: Organist Reimar Bluth
präsentiert die Schuke-Orgel.
13.30, 15.30 Uhr
Ausstellung: Aus der Geschichte der Gemeinde
Andere Angebote: Kaffee und Tee

Ausstellung zur Eisfabrik: Carl Bolles Norddeutsche Eiswerke
Köpenicker Str. 40-41
U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße
Veranstalter: Initiative zum Erhalt
der Eisfabrik
Kontakt: 0179-684 03 05
(Peter Schwoch),
eis@berlin-eisfabrik.de, www.berlin-eisfabrik.de

An Carl Bolles Norddeutschen Eiswerken lässt sich die Entwicklung der Kühlung von Lebensmitteln von der Eisgewinnung auf den Berliner Seen über die Einführung der Kältemaschinen bis zum Ende der Großkälteanlagen gut nachvollziehen. Das Ensemble, dessen erste Anlagen im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet wurden, hat einen wich-tigen Teil durch Abriss verloren, doch auch die restlichen Gebäude sind gefährdet. Das Denkmal ist leider immer noch nicht zugänglich. Die Initiative informiert über die Geschichte der Fabrik und ihre Bemühungen zum Erhalt des Denkmals.

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ARCHIV:

Besser hätte es nicht sein können, das Jubiläums-Fest und die Einweihung des "Wasserschlosses" am Engelbecken!

Am vergangenen 6. Mai 2011 strahlte die Sonne - die Gesichter der Besucher kaum weniger. Der Verein durfte sich über die Erfolge seiner 20jährigen Arbeit freuen; nirgends sind sie so schön sichtbar geworden wie hier.

Offizielle Vertreter entsandte der Senat (Staatssekretärin Dunger-Löper), das Landesdenkmalamt (die Herren von Krossigk und Lingenauber), die angrenzenden Bezirke Mitte (Bezirksbürgermeister Dr. Hanke und Baustadtrat Gothe) und Kreuzberg (Baustadtrat Panhoff).
Ihr dichter Terminkalender hielt sie nicht ab gern zu kommen und dem Verein reichlich Anerkennung zu zollen. 
Als dann die Lotuspflanzen, gestiftet von Bezirk Mitte und Bürgerverein, gemeinsam vor der Caféterrasse des Wasserschlosses gepflanzt wurden, waren sich alle einig, dass der Hauch von Exotik, den sich schon Gartenplaner Erwin Barth hier wünschte, nun angekommen war.

Prof. Dr. Hoffmann-Axthelm brachte mit seinem Vortrag zur lokalen Zivilgesellschaft am Beispiel des Bürgervereins auch nachdenkliche und kritische Betrachtungen ein, die belegen, dass die Vereinstätigkeit nicht hauptsächlich aus Jubelfeiern besteht. Ein langer Atem ist Voraussetzung und viel Geduld bei den unvermeidlichen Interessenskonflikten. Das zeigte sich auch im anschließenden "Bürgertalk" mit den Besuchern. Wir werden an anderer Stelle darauf zurückkommen.

Den literarischen Beitrag zum Fest lieferte die Buchvorstellung "Der Luisenstädtische Kanal" unseres Gründungsmitgliedes Dr. Klaus Duntze. Die 100 vorhandenen Exemplare waren sofort vergriffen.
Ab sofort ist das Buch im Handel (BERLIN STORY VERLAG; 24,80 EUR, ISBN 978-3-86368-014-5, 440 Seiten; SIEHE AUCH http://www.berlinstory-verlag.de/programm/bezirke-a-kieze/titel/134-Der_Luisenstaedtische_Kanal.html).

Und nicht nur die Anwohner hatte es hierher gezogen. Der Schauspieler Günter Lamprecht, der einige Jahre seiner Kindheit am Michaelkirchplatz verbrachte, ist unserer Einladung gefolgt. Ein Interview mit ihm und eines mit unserem Vorsitzenden, Volker Hobrack, sendete die Abendschau des rbb noch am gleichen Tag.

Für den musikalischen Übergang in die Dämmerung sorgte schließlich das Swing-Trio "Safe, Sane & Single".
Und nicht nur die Besucher der Terrasse, sondern auch die neugierigen Nachbarn an den Brüstungen oberhalb des Engelbeckens groovten mit.

Das Team vom Café hat jedenfalls alle Phasen der Veranstaltung mit einer Mischung aus Routine und bewundernswerter Freundlichkeit begleitet.

Als Highlight zum Ausklang gab es das Feuerwerk, übrigens von Pyrotechnikern der Top-Liga hier aus der Luisenstadt. Bunte Fontänen und Kaskaden von Leutkörpern spiegelten sich acht Minuten lang auf der Wasserfläche (siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=C5rl5nJMYe0). Da haben wohl selbst die Goldfische gestaunt!

Bei allen, die zum Fest beigetragen haben, bedanken wir uns ganz herzlich! 
Der Erfolg spricht für sich und sicher hat das Engelbecken ein paar neue Liebhaber gefunden.

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Weitere Links:
www.berlin.de/buergeraktiv
www.oranien-strasse.de 

Die Luisenstadt hat viele Kleinode.
Eines davon liegt noch im Dornröschenschlaf in der Köpenicker Straße 40/41: Es ist die denkmalgeschützte Eisfabrik.
Die Eisfabrik ist stark vom Verfall bedroht, doch die Bewohner des Vorderhauses und der Bürgerverein Luisenstadt setzen sich für ihren Erhalt ein. Gemeinsam sind wir bereits bei Stadtrat Epraim Gothe vorstellig geworden um die Substanz zu sichern und eine geeignete neue Nutzung anzuregen.
Widerstand gibt es allerdings vom derzeiten Eigentümer TLG, denn der favorisiert den Abriss und eine lukrative Neuverwertung.
Wir hoffen, es gelingt diese schlafende Schönheit wachzuküssen.

Siehe auch:
www.berlin-eisfabrik.de

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