Verkehr

Für eine Entschleunigung des Straßenverkehrs
und ein umwelt- und anwohnerfreundliches Verkehrskonzept setzte sich ab Januar 2006 die Arbeitsgruppe Verkehr ein. Die AG Verkehr im Bürgerverein Luisenstadt war eine kleine Gruppe von Nachbarinnen und Nachbarn, die unzufrieden mit der Verkehrssituation rings um das Engelbecken und den Luisenstädtischen Kanal  war  und sich ehrenamtlich damit  befasste.

An der ehemaligen Mauerlinie wurden Brachen zu Parks umgestaltet, es entstanden und entstehen neue Wohnungen und Gewerbebetriebe. Ehemals völlig  abgelegene und ruhige Randgebiete liegen jetzt im Zentrum Berlins. Viele Anwohner freuen sich über den dazugewonnenen Lebens- und Erholungsraum, spüren aber gleichzeitig eine ständig zunehmende Belastung durch Kfz-Lärm, gestörte Nachtruhe, Staus vor ihren Fenstern und mangelnde  Sicherheit  als Fußgänger und Radfahrer.

Der überregionale Verkehr flutet ungebremst durch die aufwendig restaurierten Gartenanlagen und die z.T. dichte Wohnbebauung. Michaelkirchstraße, Michaelkirchplatz, Annenstraße, Heinrich-Heine-Platz, Engeldamm, Bethaniendamm, Adalbertstraße, Legiendamm,  Leuschnerdamm und Waldemarstraße sind zum Ost/West–Nord/Süd–Drehkreuz und zur Umfahrungsstrecke abseits der oft verstopften Magistralen geworden.
Um den Kfz-Verkehr „flüssig“ zu halten, hat der Senat den Straßenzug Engeldamm, Bethaniendamm und Annenstraße dem übergeordneten Straßennetz zugeordnet. Deshalb ist Tempo 50 erlaubt, z.B. über dem Engelbecken und am Heinrich-Heine-Platz. Das hat verheerende Folgen für die Wohn- und Aufenthaltsqualität im Kiez.

Die AG Verkehr hat ihre Arbeit bis auf weiteres eingestellt.
Der Verein würde begrüßen, wenn sich wieder engagierte Nachbarn fänden, die sich diesen Themen widmen.
Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie uns eine Mail, wir werden Sie gern unterstützen.