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Mehr als 200 Personen kamen zur Bürgerversammlung.

Das Sanierungsgebiet nördliche Luisenstadt ist offenbar von großem Interesse. Der Versammlungsraum in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Annenstraße war zu Beginn überfüllt. Besucher mussten vor der Tür warten, bis der eine oder andere den Saal wieder verließ und so Plätze frei wurden. In sachlicher Atmosphäre wurden die Punkte der Verwaltung diskutiert. Zum Schluss wurde sehr deutlich, dass viele Bewohner des Sanierungsgebietes mehr Informationen über die Ziele und Möglichkeiten ihrer Mitwirkung verlangen. Hier auf dieser Internetseite werden wir dieses Bedürfnis bedienen.
 

Mehr Informationen finden Sie auf der Unterseite AKTUELLES






Nicht brenzliger Feuerwehreinsatz im Engelbecken
Freiwillige Feuerwehr Urban "rettet" Schwanenhaus.

Vandalismus kennt offenbar keine Grenzen. Selbst Nistplätze für Vögel und Schildkröten rund um das Engelbecken werden zerstört. Gestiftet einst, gerettet heute. Bürgerengagement ein Fremdwort - nicht so für die Freiwilligen bei der Feuerwehr.
Der Verein bedankt sich!
Mehr Fotos und Text bei der Feuerwehr: http://www.ff-urban.de/Blog/


Mehr als ein dutzend Besucher finden den Weg in den Saal der WBG Berolina. Ein Vortrag über Kasachstan ist zwar nicht gerade spektakulär, aber immerhin bekommen die Interessierten einen Einblick in eine moderene Gesellschaft, die erst vor 20 Jahren ihre Unabhängigkeit von der russischen Kolonialmacht bekommen hat.
Der Referent F.W. Zimmermann erzählt lebendig von seiner Arbeit in Kökschetau, der Provinzhauptstadt im Norden, nicht weit entfernt von der Sibirischen Grenze. Seine Fotos unterscheiden sich von den bunten Bildern aus Touristmusprospekten oder Investorbroschüren. Er berichtet über seinen Arbeitsalltag in der Zeitungsredaktion eines privaten Verlegers. Zimmermann beantwortet Fragen, die in unseren deutschen Medien und Nachrichtenagenturen nicht gestellt werden.
Ein gelungener Abend, der an anderer Stelle bestimmt noch einmal wiederholt werden müsste.



"Mein Arbeitsalltag in der Provinzhauptstadt Kokschetau"



Dr. Klaus Duntze spricht über den LUISENSTÄDTISCHEN KANAL
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Mehr Besucher als erwartet füllen den Vortragssaal der WGB Berolina am 22. Februar 2012.  Zusätzliche Stuhlreihen werden aufgestellt, damit jeder einen Platz findet. Das Thema des Lichtbildervortrags ist spannend. Die Geschichte des Kanals und die vielen Geschichten drumherum interessieren nicht nur die Nachbarn rund um das Engelbecken. Unter den mehr als 70 Menschen auch Hinrich Baller, der Berliner Architekt und Landschaftsplaner, der den südlichen Teil des Luisenstädtischen Kanals “jenseits der Akzisemauer“, wie er sagt, neu gestaltet hat.

Anderthalb Stunden erzählt Duntze die Geschichte des Kanals vom ersten, schwungvollen Federstrich des Kronprinzen Friedrich-Wilhem (IV.) bis hin zu den Graffitis am Engelbecken heute.Die Attraktivität dieser Grünanlage mit Teich, Rosengarten, Fontainen und Café hat sich in Berlin herumgesprochen. Hier im Bürgerverein wollen die Besucher mehr erfahren.

Volker Hobrack, Vorsitzender des Vereins, leitete das Treffen, Michael Rädler sorgt für die perfekte Technik.
Klaus Duntzes Buch gilt schon jetzt als Standardwerk. Auch die 2. Auflage ist bald vergriffen.

Mehr zum Buch steht auf der Unterseite Luisenstadt....>



Arbeitsgruppe Stadtentwicklung im Verein traf sich am 12.01.2012 mit Experten zum Gedankenaustausch über das Sanierungsgebiet Mitte-Nördliche Luisenstadt.  Dieses Gebiet unterscheidet sich deutlich von anderen Sanierungen, da es sich hier größtenteils um Gewerbeflächen handelt mit nur wenigen Wohngebäuden. 
Die detaillierten Ziele sind noch zu formulieren,
- doch im Vordergrund steht - nach übereinstimmender Auffassung - der Spreeuferweg zwischen der Inselbrücke und der Schillingbrücke mit engen Beziehungen zu den benachbarten Spreeuferabschnitten in Mitte und Kreuzberg,
- als weiteres Ziele sehen wir die Planung der Wiederherstellung der Waisenbrücke und - prinzipiell - die langfristige Umwandlung eines traditionellen Industriegebietes in eine moderne Kulturlandschaft von hoher Qualität an. Hingewiesen sei hier auf das „Radialsystem“ am gegenüberliegenden Spreeufer.

Über die Bürgerbeteiligung (Bevölkerung und Vertreter der Betriebe und Einrichtungen) wurde gesprochen, es konnten aber noch keine Festlegungen getroffen werden.
Die Bereitschaft des Bürgervereins Luisenstadt zur aktiven Mitarbeit liegt vor.

Blick auf den Plan ... hier


Eine Stimme der Luisenstadt
Am 6. März 1991 gründeten Mitglieder der Bürgerinitiative Luisenstadt (Ost) und engagierte Bürger aus SO 36, dazu Vertreter der Büchereien und der Kirchengemeinden, den Bürgerverein Luisenstadt ... weiterlesen

Geschichte der Luisenstadt
1920, als Groß-Berlin entstand, verschwand ein Stadtteil, der 1802 gegründet worden war: die Luisenstadt. Die Ackerbürger des Köpenicker Feldes baten König Friedrich Wilhelm III., der Vorstadt das Stadtrecht und den Namen seiner ... weiterlesen

Auferstanden aus Ruinen - Das Engelbecken
Das Engelbecken ist "auferstanden aus Ruinen", in mehreren Phasen - 1997 hob man den Schutt aus, etwas tiefer als zunächst vorgesehen und schon füllte das Grundwasser die Grube aus. Man erhielt eine Ahnung dessen, was das ursprüngliche Becken war und ein Provisorium, das 8 Jahre hielt. 2005 begann die denkmalgetreue ... weiterlesen

Arbeitsgruppen und Projekte
Verschiedene Arbeitsgruppen tagen regelmäßig und kontinuierlich zu Themen der Luisenstadt (Stadtentwicklung, Geschichte). Der Bürgerverein Luisenstadt e.V. beteiligt sich regelmäßig mit verschiedenen Aktivitäten am Tag des offenen Denkmals.

Mitmachen - Mitglied werden !
Der Bürgerverein wünscht sich neue Mitglieder. Die letzten Jahre brachten neue Herausforderungen. Unsere Arbeit ist spannend, aber so wie sich die Aufgaben ändern, sollte es auch die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen sein. Sicherlich haben Sie Anregungen ... weiterlesen